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Informationen zu geplanten Auslandsaufenthalten im Sommersemester 2021

Alle Fachbereiche müssen sich mit der Situation auseinandersetzten, dass auch im Jahr 2021
Auslandssemester und Praktika nur sehr eingeschränkt durchzuführen sein werden. Dies sollte
aber als höhere Gewalt den Studienabschluss nicht verzögern. 

Im Sommersemester 2021 wird folgendermaßen mit Auslandsaufenthalten umgegeangen:

Es wird grundsätzlich zwischen einer Reisewarnung
des Auswärtigen Amt (AA) und Abratens des AA unterschieden.


Auslandssemester 
(gefördert durch PROMOS und ERASMUS+ sowie durch Studienordnung gefordert)
Mobilität in ein Land mit Reisewarnung:
- Mobilitäten werden finanziell nicht gefördert. Das gilt sowohl für Erasmus+, als auch
für Promos. Erasmus+ Mobilitäten können ab dem Zeitraum gefördert werden, ab dem die Reisewarnung
für das jeweilige Land aufgehoben wurde. Das International Office stellt die finanzielle Förderung auf Weiteres
ein.
- Die Hochschule rät von Ausreisen aufgrund der Pandemie ab und fordert die Studierenden
auf, ihren Auslandsaufenthalt nicht anzutreten.
- Studierende müssen an einer Online Unterweisung teilnehmen, in der sie über den Beschluss
und Alternativen aufgeklärt werden.
- Studierende können online am Angebot der jeweiligen Partnerhochschule teilnehmen.
 

Mobilität bei „Abraten“:
- Wenn seitens des AA vor Ausreise abgeraten wird und keine Reisewarnung (z.B. Sicherheitsgründe)
besteht, kann die Mobilität gefördert und durchgeführt werden.
- Es kann ein Vertrag (Grant Agreement o.ä.) zwischen dem International Office und dem
Studierenden geschlossen werden.
- Es wird in einer gesonderten Sicherheitsunterweisung über Risiken und Gefahren aufgeklärt.
 

Praktika im Ausland:
Für diese gelten die gleichen Kriterien wie oben beschrieben.
Praktika können nicht stattfinden und gefördert werden, wenn für das Zielland eine Reisewarnung gilt.
Zusätzlich ist die Gefährdung
durch die Tätigkeit im Praktikum (Klinik, Frauenhaus, Arbeit mit gewaltbereiten Personen usw.)
und insbesondere die Leistungsfähigkeit des lokalen Gesundheitssystems, Sicherheitslage sowie
Leumund des NGO zu überprüfen. Eine Abstützung auf eine betreuende Hochschule vor
Ort ist nicht gegeben, daher sind die Gefährdungen im Einzelfall zu überprüfen. Ebenso die
Gefährdung der Person durch kulturelle, sexuelle, religiöse, klimatische und ethnische Unterschiede
bzw. Konflikte. (nicht abschießend, siehe auch Bezug D und Anlage 1, Kapitel 3.6)
Auch und insbesondere besteht hier die Notwendigkeit für alternative Lösungen, da Praktika
im Ausland auch für das Jahr 2021 nur unter Vorbehalt geplant werden können.

 

 

International OfficeID: 8627
letzte Änderung: 25.01.2021