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Mastervortragsreihe Architektur

Die Mastervorträge sind ein fester Bestandteil im 4–semestrigen Studiengang "Architektur Master – Entwurf und Konstruktion von der Idee bis zum Detail". Diese Seminarreihe ist eine von der AKH anerkannte Fortbildungsveranstaltung. Jedes Seminar wird mit 2 Fortbildungspunkten bewertet.

Donnerstags um 19:00 Uhr | im Cafe1, Gebäude 1, EG an der Frankfurt University of Applied Sciences

„Der zunehmend mediale Zugang zu Fragestellungen von Architektur, Landschafts- und Stadtbaukunst übertönt die Tatsache, dass die Dinge im Prozess entstehen und dass hinter dem Prozess der Mensch steht. Die Kultur des Bauens wird oft auf eine Kultur der Bilder von Architektur reduziert. Aber was ist der Urgrund des Bauens? Wie entsteht Architektur? Braucht es dazu Haltung? Welche Rolle spielt der Ort? Für wen bauen wir überhaupt? Welchen Stellenwert hat das Detail als Teil des Ganzen? Wie steht es mit der Beziehung zwischen dem dreidimensionalen Prozess, dem Machen und dem publizierten zweidimensionalen Image?  
Wir sind an Haltungen, unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen, dem Prozess im Zusammenhang mit dem Ort und der Aufgabe interessiert, der Baukultur als Ganzes. Das Vermögen, Urteils- und Kritikfähigkeit im Dialog zu entwickeln, das eigene Schaffen am Werk anderer zu messen und einordnen zu können und die Erfahrung, dass Architektur etwas mit Authentizität zu tun hat, ist Hintergrund und Anspruch für die Mastervortragsreihe als Teil des Master-Studiengangs Architektur." Heinrich Lessing

 

In Kooperation mit dem
Hessischen Rundfunk

 

 

 

und dem
Regionalpark Rheinmain

Mastervortragsreihe

 

Interdisziplinär

Die Debatten um Stadt und Architektur scheinen an einen Wendepunkt zu gelangen. Der Klimawandel und die längst überfälligen Ziele eines nachhaltigen und gerechten Gebrauchs der Ressourcen unseres Planeten sind im Bewusstsein seiner Bewohner:innen angekommen und fragen nach Wegen der Umsetzung. Dabei geht es natürlich nicht nur um Perspektiven bezüglich Gewinnung und Verbrauch von Energie. Mehr als jemals zuvor zeichnet sich ab, dass Fragen zur Mobilität, der Versorgung, Fragen bezüglich des nebeneinander und miteinander Wohnens, einer Stadt für alle und der daraus folgenden Architektur nicht innerhalb einer Disziplin isoliert gelöst werden können, soweit von Lösungen überhaupt gesprochen werden kann.

Wir müssen, sehr viel mehr als zuvor, das Wissen verschiedener Disziplinen in Bezug auf die jeweilige Fragestellung möglichst ergebnisoffen zusammenführen und nach anderen Erkenntnissen – transdisziplinär – Ausschau halten. Die Reihe „interdisziplinär“ möchte im Dialog mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Denkweisen und Haltungen der Frage nachgehen, wie das Morgen im Heute gedacht, besprochen, gestaltet werden kann.

Das Exposé steht zum Download für Sie bereit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Reihe "Dialog Architektur" wird im Sommersemester im Cafe 1, im Gebäude 1 der Frankfurt University of Applied Sciences als Präsenzveranstaltung stattfinden. Eine zusätzliche Übertragung per Zoom ist vorgesehen. Für eine Teilnahme per Zoom ist eine vorherige Anmeldung bis 14.00 Uhr am Veranstaltungstag erforderlich. Fortbildungspunkte der Architektenkammer Hessen können nur bei einer Teilnahme an der Präsenzveranstaltung erteilt werden. Wir bitten dafür um ihr Verständnis.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an heinrich.lessing(at)fb1.fra-uas.remove-this.de

Dialog Architektur | Sommersemester 2022

Do, 28.04.2022 | 19:00 Uhr | „Szenischer Raum – zwischen Architektur und Theater
Thea Hoffmann-Axthelm, Hamburg

Do, 05.05.2022 | 19.00 Uhr | Community as Urban Practice, oder warum man Gemeinschaft zwar tun, aber nicht planen kann
Prof. Dr. Talja Blokland, Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissenschaften

Do, 12.05.2022 | 19:00 Uhr | “Cradle to Cradle als Innovationschance in der Architektur”
Prof. Michael Braungart, Leuphana Universität Lüneburg

Do, 19.05.2022 | 19:00 Uhr | Kontext Radikal
Boris Sieverts, Büro für Städtereisen, Köln

Fr, 20.05.2022 | 10:00 – 19:00 Uhr | Tour 8
Eine Stadtwanderung mit Boris Sieverts

Do, 09.06.2022 | 19:00 Uhr | „Groove und Raum - Nik Bärtsch‘s Musik, Denken und Arbeiten“
Nik Bärtsch, Pianist, Komponist, Musikproduzent, Bandleader und Autor, Zürich

Mi, 22.06.2022 | 19.00 Uhr | „Kooperativ in die Zukunft“
Frauke Burgdorff, Stadtbaurätin für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität der Stadt Aachen

 

Die Reihe „interdisziplinär“ wird von Heinrich Lessing in Zusammenarbeit mit Faith Abesamis, Simon Gilmer, Julian Glunde, Paul Groß, Neal Hoey, Thanh Le, Claire Newcomb und Laura Schupp durchgeführt.


Nächste Veranstaltung

„Kooperativ in die Zukunft“

Mi, 22.06.2022 | 19.00 Uhr | „Kooperativ in die Zukunft“
Frauke Burgdorff, Stadtbaurätin für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität der Stadt Aachen

Wem gehört die Stadt und für wen wird sie gebaut? Was können Prozesse der Partizipation für die Entwicklung von Stadt und Landschaftsräumen leisten? Welche Rolle spielt die Bodenpolitik bei dem Werden von Stadt? Müssen Städte und Kommunen wieder vermehrt den Wohnungsbau, die Quartiersentwicklung selbst in die Hand nehmen, wenn eine „ Stadt für alle“ gelingen soll? Mit Frauke Burgdorff, die in Kaiserslautern und Dortmund Stadt- und Raumplanung studiert hat und heute Stadtbaurätin für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität der Stadt Aachen ist, wollen wir über den Prozess diskutieren, der vor dem Bauen kommt, das Bauen begleitet und damit die eigentliche Grundlage für Stadt und Architektur darstellt. Dieser Prozess sollte an dem Gemeinwohl der Bürger:innen von Städten und Kommunen orientiert sein. Wie kann das in einem Wirtschaftssystem gelingen, dass die Belange des Wachstums über die Belange der Gemeinschaft zu stellen scheint. Frauke Burgdorff hat als Stadtplanerin und Zukunftsforscherin in Antwerpen, Gelsenkirchen und Aachen gearbeitet und in der gesamten Republik Kommunen und Wohnungsunternehmen beraten. Sie kennt die Entwicklungsprozesse, die es braucht, wenn es darum geht, dass die Stadt für alle gelingen soll, sehr genau. Wir freuen uns auf den Dialog mit ihr darüber.  Heinrich Lessing

 

Die Historie der Mastervortragsreihe lesen Sie in diesem Dokument

Literaturempfehlungen der Reihe "Dialog Architektur"

Vergangene Mastervorträge

„Szenischer Raum – zwischen Architektur und Theater“

Do, 28.04.2022 | 19.00 Uhr | „Szenischer Raum – zwischen Architektur und Theater
Thea Hoffmann-Axthelm, Hamburg

„Szenischer Raum – zwischen Architektur und Theater

Thea Hoffmann-Axthelm, 1986 geboren, ist in Berlin und Venedig aufgewachsen. Seit 2010 arbeitet sie international vorrangig als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Burgtheater und Volkstheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Stuttgart, am Residenztheater München und am Schauspiel Frankfurt sowie an experimentellen Formaten in unterschiedlichen Teams und Theaterkollektiven. Sie lehrt Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, schreibt für das Magazin PLOT und ist Vorstandsmitglied des Bunds der Szenografen.

Thea Hoffmann-Axthelm

„Community as Urban Practice, oder warum man Gemeinschaft zwar tun, aber nicht planen kann“

Do, 05.05.2022 | 19.00 Uhr | Community as Urban Practice, oder warum man Gemeinschaft zwar tun, aber nicht planen kann
Prof. Dr. Talja Blokland, Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Talja Blokland hat nach einem Soziologiestudium an der Erasmus University Rotterdam an der Amsterdam School for Social Research und an der New School University promoviert. Nach ihrem Doktorat war sie Gastforscherin an der Yale University und an der University of Manchester und kehrte als Fellow der Royal Netherlands Academy of the Arts and Sciences zurück in die Niederlande. Sie wurde als Gradus Hendriks Professorin für Community Development an die Erasmus University berufen und daraufhin als Senior Researcher, Leiterin einer Forschungsgruppe sowie Programmleiterin am OTB Institute for Urban, Housing and Mobility Studies an der Delft University of Technology, der sie als Gast weiterhin angehört. 

2009 wurde sie an die Humboldt-Universität zu Berlin an den Lehrstuhl für Stadt- und Regionalsoziologie berufen. Talja Blokland's Forschungsinteressen liegen im Bereich der Sozialtheorie, Relational Theory, Stadtsoziologie und social policy. Innerhalb der Stadtforschung liegt ihr Fokus auf städtischer Ungleichheit und Marginalisierungsprozessen, Place Making, sowie Nachbarschaftswandel und -zusammenhalt. Prof. Talja Blokland ist Geschäftsführende Direktorin des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung, das als interdisziplinäre Koordinationsplattform für Stadtforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, Aktivitäten in Forschung und Lehre innerhalb der Humboldt-Universität, zwischen den Berliner Hochschulen und mit internationalen Partnerinstitutionen koordiniert.

Prof. Dr. Talja Blokland, Humboldt-Universität zu Berlin

„Cradle to Cradle als Innovationschance in der Architektur”

Do, 12.05.2022 | 19.00 Uhr | „Cradle to Cradle als Innovationschance in der Architektur”
Prof. Michael Braungart, Leuphana Universität, Lüneburg

Auf Rohstoffe können wir ungehindert zugreifen, Nahrungsmittel, Designprodukte und Baumaterialien stehen uns jederzeit zu einem angemessenen Preis zu Verfügung. So war es bisher. Aktuell merken wir – in dieser Dimension wohl zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg – dass dies eine Illusion ist. Dabei sind es im Moment nur die Lieferketten, die auf Grund von Naturkatastrophen oder Ereignissen wie dem Krieg in der Ukraine, Angebot und Nachfrage zu ungewöhnlichen Schwankungen veranlassen. Es wird abgewartet bis Angebot und Nachfrage wieder im Einklang sind und danach geht es weiter. Die Botschaft dieser Ereignisse ist eindeutig: alle Ressourcen sind endlich! Aber wenn das so ist, wie gehen wir mit Ressourcen um? Wie Global müssen Märkte sein, wie regional können sie sein? Ist es richtig, dass wir Materialien über den halben Globus transportieren um sie dann unwiederbringlich zu Abfall zu verarbeiten?

„Cradle to Cradle“ heißt das Design-Konzept, das Prof. Dr. Michael Braungart zusammen mit dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entwickelt hat. Cradle to Cradle meint aber noch viel mehr als einen ressourcenerhaltenden Umgang mit Materialien, Rohstoffen und Produkten, sondern fragt auch nach Wirtschaftssystemen die den Gebrauch und nicht den Verbrauch von Produkten als Leitbild haben. Wenn uns das gelingt, müssen wir nicht weniger, sondern können „verschwenderisch in technischen und biologischen Kreisläufen“ produzieren. Michael Braungart prophezeit uns eine „ökologisch-industrielle Revolution“. Mit ihm diskutieren wir im Café 1 über „Cradle to Cradle als Innovationschance in der Architektur”

Heinrich Lessing

„Kontext Radikal“

Do, 19.05.2022 | 19.00 Uhr | „Kontext Radikal“
Boris Sieverts, Büro für Städtereisen, Köln

Boris Sieverts Stadtführungen führen völlig weg von der Stadt als Versammlung gebauter Objekte und zeigen stattdessen „puren“ Kontext. Auch unser Alltagsgebrauch der Stadt als System aus Versorgungseinrichtungen und (möglichst praktischen) Verkehrswegen, wird durch das Format der  auf Neugier basierenden, stöbernden Erkundung  außer Kraft gesetzt. Dass sich aus dieser Wahrnehmung häufig andere Dinge und Prozesse als „Hauptdarsteller“ etablieren als in der Fokussierung auf die „architektonische“ Stadt aus Häusern und Straßen, liegt auf der Hand. Ein Gefühl von der Stadt als Lebensraum – der eher einer Landschaft ähnelt, als einer gebauten Form – entsteht. Aus diesem „contexte radical“ taucht die geplante und gebaute Stadt neu auf: Mal ins Gegenteil verkehrt, mal reingewaschen, einladend oder abstoßend, befremdlich oder seltsam vertraut.

Boris Sieverts, Büro für Städtereisen

Tour 8

Fr, 20.05.2022 | 10.00 - 19.00 Uhr | Tour 8
Eine Stadtwanderung mit Boris Sieverts (Anmeldung erforderlich)

„Tour 8"

Boris Sieverts Stadtführungen führen völlig weg von der Stadt als Versammlung gebauter Objekte und zeigen stattdessen „puren“ Kontext. Auch unser Alltagsgebrauch der Stadt als System aus Versorgungseinrichtungen und (möglichst praktischen) Verkehrswegen, wird durch das Format der  auf Neugier basierenden, stöbernden Erkundung  außer Kraft gesetzt. Dass sich aus dieser Wahrnehmung häufig andere Dinge und Prozesse als „Hauptdarsteller“ etablieren als in der Fokussierung auf die „architektonische“ Stadt aus Häusern und Straßen, liegt auf der Hand. Ein Gefühl von der Stadt als Lebensraum – der eher einer Landschaft ähnelt, als einer gebauten Form – entsteht. Aus diesem „contexte radical“ taucht die geplante und gebaute Stadt neu auf: Mal ins Gegenteil verkehrt, mal reingewaschen, einladend oder abstoßend, befremdlich oder seltsam vertraut.

Boris Sieverts, Büro für Städtereisen

„Groove und Raum – Nik Bärtsch‘s Musik, Denken und Arbeiten“

Do, 09.06.2022 | 19.00 Uhr | „Groove und Raum – Nik Bärtsch‘s Musik, Denken und Arbeiten“
Nik Bärtsch, Pianist, Komponist, Musikproduzent, Bandleader und Autor, Zürich

„Szenischer Raum – zwischen Architektur und Theater

Thea Hoffmann-Axthelm, 1986 geboren, ist in Berlin und Venedig aufgewachsen. Seit 2010 arbeitet sie international vorrangig als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Burgtheater und Volkstheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Stuttgart, am Residenztheater München und am Schauspiel Frankfurt sowie an experimentellen Formaten in unterschiedlichen Teams und Theaterkollektiven. Sie lehrt Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, schreibt für das Magazin PLOT und ist Vorstandsmitglied des Bunds der Szenografen.

Thea Hoffmann-Axthelm

"anders bauen?" | Dialog Architektur | Wintersemester 2021

Die Bundesregierung hat in diesem Jahr das Klimaschutzsofortprogramms 2022 verabschiedet. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im Gebäudebereich auf weniger als ein Drittel reduziert werden. Dieser politischen Entscheidung gehen schon längst bekannte Fragen und Themen voran. Was bedeutet die Dringlichkeit eines nachhaltigen Umdenkens für Städtebau und Architektur? Wie kann vor allem das kulturelle Erbe mit den Klimaschutzzielen in Einklang gebracht werden? Was bedeutet das für Neubauten?

Damit stellen sich nicht nur Fragen an Materialverwendung und Konstruktion, sondern auch an Angemessenheit, Dauerhaftigkeit und Wachstum. Wie behalten wir das soziologische Phänomen der Gemeinschaften, die Stadt- und Landschaftsräume besiedelt haben und diese Besiedelung fortschreiben, im Blick? Wie verknüpfen wir die Ressource Baukultur, das feine Gewebe des baukulturellen Erbes, das wir mit Verantwortung weitertragen müssen, mit den jetzt formulierten Zielen?

Trotz der immanenten Wichtigkeit der Fragen konnten seit Hans Jonas Veröffentlichung aus dem Jahr 1979 „Das Prinzip Verantwortung“ noch keine umfassenden und konsistenten Leitlinien beschlossen, oder interdisziplinär verankert werden. Wir sind spät dran, was machen wir? Im Dialog mit Architekten, Ökonomen und Ingenieuren möchten wir im Wintersemester 2021 Fragen zur Zukunft der Architektur diskutieren.

Die Reihe „anders bauen“ wird von Heinrich Lessing in Zusammenarbeit mit Faith Abesamis, Simon Gilmer, Julian Glunde, Paul Groß, Neal Hoey, Thanh Le, Claire Newcomb und Laura Schupp vorbereitet, organisiert, durchgeführt und nachbereitet.

Das Exposé steht zum Download für Sie bereit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Alle Vorträge finden als Zoom-Konferenzen statt. Bitte melden Sie sich am Veranstaltungstag ab 18:00 Uhr mit der jeweiligen Meeting-ID und Passwort an. Für die Veranstaltungen können Sie sich jeweils bis 10:00 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag anmelden. Eine Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an heinrich.lessing(at)fb1.fra-uas.remove-this.de

Dialog Architektur | Wintersemester 2021

Do, 28.10.2021 | 19.00 Uhr | Kompakt / Komplex
Stephan Rauch, Architekt BDA | Landsberg am Lech

Do, 11.11.2021 | 19.00 Uhr | Umbauen - Umgestalten - Umdenken
Prof. Andreas Hild, Architekt BDA, Hild und K Architektur | München

Do, 18.11.2021 | 19.00 Uhr | (Nicht) Bauen im Anthropozän
Dr. Jörg Heiler,  heilergeiger architekten und stadtplaner BDA  | Memmingen

Do, 25.11.2021 | 19:00 Uhr | „Komplexe Einfachheit“
Tim Heide, Heide & von Beckerath | Berlin

Do, 02.12.2021 | 19.00 Uhr | Material Matters because Materials matter
Sabine Oberhuber, Turntoo | Amsterdam NL

Do, 09.12.2021 | 19.00 Uhr | Die Internationale Bauausstellung 2027 - StadtRegion Stuttgart als Transformationsmotor
Andreas Hofer, Intendant der IBA 2027 | Stuttgart


 

Die Internationale Bauausstellung 2027 - StadtRegion Stuttgart als Transformationsmotor

Do, 09.12.2021 | 19.00 Uhr | Die Internationale Bauausstellung 2027 - StadtRegion Stuttgart als Transformationsmotor
Andreas Hofer, Intendant der IBA 2027 | Stuttgart

2027 wird in der Stadtregion Stuttgart die internationale Bauausstellung (IBA27) stattfinden. Eine IBA stellt für eine Stadt, eine Region eine weitrechende Entwicklungschance dar, die unter anderem in dem zeitlich und räumlich weitgestellten Blick begründet ist. Wir werden uns ein Detail des IBA 27 Programms anschauen, das 1960 errichtete Züblinparkhaus  in der Stuttgarter Leonhardsvorstadt. Das Parkhaus steht an einer Schlüsselposition, die für die neue Mitte der Leonardsvorstadt genutzt werden soll. Am Beispiel dieses Projektes, dessen Potentiale als Teil eines neuen Stadtquartiers mit einem breit angelegten Beteiligungsverfahren diskutiert wurden, werden die Chancen einer IBA gut sichtbar. Auf welcher Grundlage und mit wessen Beteiligung planen wir künftig die Stadt? Und wie gehen wir mit bestehenden Ressourcen um, die ja nicht nur auf der Ebene des Materials sondern auch auf den Ebenen der Kultur, der Geschichte und der Gemeinschaft zu suchen sind. Wir besuchen Andreas Hofer, seit 2018 Intendant und Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27), und diskutieren mit ihm über Risiken und Chancen der Stadt als Ressource.

Heinrich Lessing


Material Matters - because Materials matter

Do, 02.12.2021 | 19.00 Uhr | Material Matters - because Materials matter
Sabine Oberhuber, Turntoo | Amsterdam NL

Sabine Oberhuber ist als Ökonomin zusammen mit dem Architekten Thomas Rau Gründerin von Turntoo, einem auf die „Circular Economy“ spezialisierten Unternehmen. „Turntoo unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen, ein Architekturbüro, dass sich die Gestaltung der Architektur eines neuen Wirtschaftssystems zur Aufgabe gemacht hat. (…) Der Ausgangsgedanke von Turntoo ist, dass jedes Gebäude und jedes Produkt ein Materialdepot ist, also ein Rohstoffvorrat für die Zukunft.“1 Was bedeutet das für den Rohstoff- und Materialverbrauch wie wir ihn kennen? Wie müssen wir Material künftig verwenden? Und: was bedeutet das für das Bauen und die Wirtschaftssysteme die das Bauen möglich machen sollen? Material Matters! Mit Sabine Oberhuber wollen wir über eine Ethik bezüglich der Materialverwendung und die damit verbundene Verantwortung diskutieren. Dies nicht nur auf der theoretischen Ebene, sondern auch am Beispiel eines mit diesem Anspruch von RAU Architekten realisierten Projektes, dem Neubau der Triodos Bank in der Nähe von Utrecht in den Niederlanden.

Heinrich Lessing

1 Material Matters, Sabine Oberhuber, Thomas Rau, Econ Verlag 2018, Neuauflage November 2021


„Komplexe Einfachheit“

Do, 25.11.2021 | 19:00 Uhr | „Komplexe Einfachheit“
Tim Heide, Heide & von Beckerath | Berlin

Die Wohnfläche pro Kopf nahm in Deutschland zwischen 2011 und 2020 von 46,1 m² auf 47,7 m² zu 1. Tendenz steigend. Hinzu kommt, dass der Pro-Kopf Verbrauch für Einpersonenhaushalte mit 68 m² besonders hoch liegt2. Beinahe gleichzeitig hat die Bundesregierung im Jahr 2021 das Klimaschutzsofortprogramm 2022 mit dem Ziel einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Gebäudebereich auf weniger als ein Drittel verabschiedet. Was bedeutet das für künftige Wohnformen und die, das Wohnen beherbergenden, Gebäude? Würde nicht eine Reduzierung des Flächenverbrauches dem Ziel viel näher kommen, als das bestehende Paradigma des Wachstums? Mit „Dichte als Möglichkeit“3 haben Verena von Beckerath und Tim Heide eine „spekulativ-utopische Dichte“ in die Debatte um neue Wohnformen eingebracht. Darüber und über „Komplexe Einfachheit“ als Strategien für das Leben in Stadt- und Landschaftsräumen wollen wir am 25.11.2021 mit dem Architekten Tim Heide, Mitbegründer des Architekturbüros Heide & von Beckerath sprechen.  Wir treffen uns dazu im Flottwell zwei, einem Appartmentgebäude von Heide & von Beckerath Architekten in Berlin.

Heinrich Lessing

1 Quelle: Umweltbundesamt
2 Ebenda
3 Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnungsbau, Jovis Verlag


(Nicht) Bauen im Anthropozän

Do, 18.11.2021 | 19:00 Uhr | (Nicht) Bauen im Anthropozän
Dr. Jörg Heiler,  heilergeiger architekten und stadtplaner BDA  | Memmingen

„Wir reißen zu viele Gebäude ab (…) wir müssen wegkommen von einem linearen Prozess des Herstellens, Verwendens und Wegwerfens, hin zu einem zirkulären Prozess.“1 Dr. Jörg Heiler, Architekt BDA in Kempten, vertritt als Partner des Architekturbüros heilergeiger architekten und stadtplaner BDA in Kempten diese Haltung, die eindrucksvoll durch die mehrfach ausgezeichnete Kita Karoline Goldhofer in Memmingen belegt ist.
 Die Nutzung des Bestandes der Stiftervilla als Ressource, deren Umbau und behutsame Erweiterung überzeugen in vielfacher Hinsicht. Räumliche Qualität, Energiekonzept und Materialverwendung gehen eine Symbiose ein, die außerdem das pädagogische Konzept der Reggio-Kita unterstützt, dass den Raum als „dritten Erzieher“ betrachtet.

 Jörg Heiler besuchen wir in der Kita Karoline Goldhofer in Memmingen und reden mit ihm über die „Sorge um den Bestand“. In der gleichnamigen Broschüre des BDA hat Jörg Heiler über die „Verteilung auf das Vorhandene in der Zwischenstadt“ geschrieben. Wir werden also nicht nur über die Kita Karoline Goldhofer und ihr kybernetisches Energiekonzept, die Einforderung von zirkulären Bauprozessen, sondern auch über die Zwischenstadt als Ressource sprechen.

Heinrich Lessing

 1 Jörg Heiler im Interview mit Klaus-Peter Mayr


Kompakt / Komplex

Do, 28.10.2021 | 19.00 Uhr | Kompakt / Komplex
Stephan Rauch, Architekt BDA | Landsberg am Lech

Stephan Rauch steht als Architekt mit seinem Büro „studioRauch" für anspruchsvolles, zeitgenössisches Bauen und Sanieren. Dabei lenkt er den Blick auf den Anspruch der Nachhaltigkeit und die Sinnfälligkeit des Bauens heute für die Zukunft. Wie kompakt können wir - müssen wir - Arbeiten und Wohnen künftig organisieren? Welche Anforderungen sind dabei an die zu verwendenden Materialien zu stellen? Wir treffen uns mit Stephan Rauch in seinem Haus in Landsberg, einem Projekt in dem diese Ansätze eine Entsprechung finden, um den Dialog über das „ anders bauen“ in diesem Wintersemester zu starten.
Anlässlich des Dialoges Kompakt / Komplex werden wir Stephan Rauch in seinem Haus in Landsberg am Lech besuchen und von dort berichten.

Heinrich Lessing


Umbauen - Umgestalten - Umdenken

Do, 11.11. 2021 | 19.00 Uhr | Umbauen - Umgestalten - Umdenken
Prof. Andreas Hild, Architekt BDA, Hild und K Architektur | München

Andreas Hild ist Mitgründer des Büros Hild und K, bis 1998 Hild und Kaltwasser, heute mit den Partnern Dionys Ottl und Matthias Haber. Hild und K Architekten sind an dem Kontext, der aus den bestehenden Stadt- und Landschaftsräumen gebildet wird, interessiert und bearbeiten diesen indem sie „den Gesprächsfaden aufnehmen, anknüpfen und zeitgemäß weiterstricken.“ (Matthias Castorph).

Dabei haben Hild und K mit einer selbstverständlichen Gelassenheit das Ornament in Form eines konstruktiven Details, Spolien, oder eines, den Stadtraum prägenden Reliefs, wieder in die Debatte um die Gestalt der Stadt eingebracht. Das nicht als isolierte Geste sondern mit dem Anspruch der Stadt als Ganzes. Eine Haltung, die Professor Hild auch als Inhaber des Lehrstuhls für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege an der Technischen Universität München vertritt.

Wie lässt sich eine Grammatik der Stadt mit den künftigen Anforderungen, die an die Architektur gestellt werden, verknüpfen? Wir besuchen Andreas Hild in München und wollen mit ihm über das „Material der Stadt“ (BDA Denklabor) und Strategien über eine etwaige „nächste Architektur“ diskutieren.

Heinrich Lessing


Vorträge im Sommersemester 2021

Dieses Semester möchten wir als Studierende und StadtbewohnerInnen in einen Dialog mit Menschen treten, die auf unterschiedliche Weise unseren Stadtraum prägen. Als künftige Architekt/-innen wird es unsere Aufgabe sein, Orte für ein gutes gemeinschaftliches Leben zu entwickeln. Deswegen wollen wir in diesem Experiment der Vortragsreihe herausfinden, was Begegnungsorte ausmacht, welche Form von Gemeinschaft sie zulassen und hervorbringen.

Beginnend am 29. April werden wir regelmäßig donnerstags um 19:00 Uhr einen Dialog mit verschiedenen Frankfurter Akteur/-innen führen, den wir per Livestream übertragen. Weitere, aus Gesprächen, Begegnungen und Eindrücken gesammelte Beiträge, werden ebenfalls vorgestellt.

Eure Studierenden der Frankfurt UAS
Claire Anna Newcomb, Julian Glunde, Paul Groß,
Neal Hoey, Thanh Le und Laura Schupp sowie
Prof. Heinrich Lessing

schau_raum

Do. 29.04.2021 | 19:00 Uhr | schau_raum
im Dialog mit:

Dr. Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum
Dr. Sabine Homilius, Leiterin Stadtbücherei Frankfurt am Main
Natali-Lina Pitzer, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Museum Angewandte Kunst
Peter Cachola Schmal, leitender Direktor Deutsches Architekturmuseum
Prof. Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst

Wie prägen Kunst- und Kultureinrichtungen den Frankfurter Stadtraum? Wie fördern diese Institutionen Begegnungen zwischen Stadtbewohner/-innen und Besuchern und schaffen Gemeinschaft?

In der ersten Gesprächsrunde der Vortragsreihe möchten wir mit unterschiedlichen Akteur/-innen der Frankfurter Kunst- und Kulturbetriebe herausfinden, welche Bedeutung diese Einrichtungen als Begegnungsort innehaben und wie diese ihre eigene Rolle im Frankfurter Stadtraum sehen. Dabei möchten wir diskutieren, inwiefern sie dabei auf Veränderungen des Zusammenlebens und der Freizeitgestaltung reagieren, welche Herausforderung sich ergeben haben oder noch erwartet werden und welche Antworten dafür bereits betrachtet oder sogar umgesetzt wurden. Welche Möglichkeiten ergeben sich aus der räumlichen Situation vor Ort? Wie lässt sich Sichtbarkeit von Kunst- und Kultureinrichtungen gestalten, um sie als einen Ort der Begegnung zu verstehen?

Die Gesprächsrunde, begleitet durch Studierende der Hochschule, wird ab 19:00 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen. Ergänzt wird der Dialog durch zusätzliches Bildmaterial, welches im Voraus der Veranstaltung an unterschiedlichen Orten entstanden ist und verschiedene Aspekte der Betrachtung ermöglicht.

 


im_bauch

Do. 06.05.2021 | 19:00 Uhr | im_bauch
im Dialog mit:

Peter Behrendt, Größenwahn
Anton de Bruyn, Emma Metzler
Julian Ploch, Hoppenworth & Ploch

Wie prägt gelungene Gastronomie den Frankfurter Stadtraum? Wie begegnen sich BesucherInnen und am Betrieb Mitwirkende an dieser Form des Dritten Ortes und welche Art von Gemeinschaft kann dabei entstehen?

Am zweiten Abend unserer Gesprächsreihe sprechen wir mit Gastronomen, die sich durch ihren besonderen Umgang mit Ess- und Trinkkultur auszeichnen und dadurch Einfluss auf ihre Umgebung ausüben. Wir möchten herausfinden, wie sie auf ihren Standort reagieren und dort Atmosphären schaffen. Wie nehmen sich diese Institutionen selbst wahr und wie ist es ihnen gelungen, sich im städtischen Kontext zu etablieren? Sind eigene Konzeptvorstellungen und die Bedürfnisse der BesucherInnen stets (leicht) vereinbar oder entsteht gerade durch den stetigen Austausch ein wertvoller Ort? Mit welchen Mitteln, Aktionen und Interventionen wirken und kommunizieren sie nach außen?

Die Gesprächsrunde, begleitet durch uns Studierende, wird ab 19:00 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen. Ergänzt wird der Dialog durch zusätzliches Bildmaterial, welches im Voraus der Veranstaltung an unterschiedlichen Orten entstanden ist und verschiedene Aspekte der Betrachtung ermöglicht.

 


 

hören_sehen

Do. 20.05.2021 | 19:00 Uhr | hören_sehen

im Dialog mit:
Prof. Dieter Heitkamp, Ausbildungsdirektor Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der HfMDK

Steve Valk, Director: Institute of Social Choreography

Wie lässt sich der einen umgebende Raum durch verschiedene Sinne wahrnehmen? Welche Rolle spielt dabei die Bewegung? Kann sie als Möglichkeit dienen, gedachte Barrieren zu erkennen und zu durchbrechen?

In der dritten Gesprächsrunde dreht sich alles um Bewegung. Wir möchten herausfinden, welche Möglichkeiten der Raumwahrnehmung aus unserem Körper und seiner Bewegung resultieren. Wie kann Raum durch die Bewegung definiert werden, welche Dynamik der Beziehungen aller Beteiligten ergibt sich. Bei diesen Fragestellungen steht die Interaktion von Menschen im Vordergrund, sowohl körperlicher als auch geistiger Natur. Kann Tanz neue Chancen zur Begegnung, Veränderung und Zukunftsgestaltung bieten? Wir sprechen über soziale Choreografie als Möglichkeit des Embodiment zum Aufbrechen verkrusteter Strukturen sowie zum Sprengen bestehender Kodexe. Ist der Raum vielleicht nur im Geist?

Die Gesprächsrunde, begleitet durch Studierende der Hochschule, wird ab 19:00 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen.

 


 

wasser_haus

Do. 27.05.2021 | 19:00 Uhr | wasser_haus

im Dialog mit:
Olaf Gries, Inhaber Trinkhalle Orange Beach

Andreas Heller, Grafiker und Mitautor von „Die unteren Zehntausend – Der ultimative Büdchen- und Trinkhallen-Führer Rhein-Main“

Wasserhäuschen, oder auch Trinkhallen, prägen unseren Stadtraum. Ihre Bedeutung geht heute weit über die ursprüngliche Funktion hinaus. Wie prägen sie unsere Stadtgemeinschaft?

In der vierten Gesprächsrunde möchten wir über diese kleinen, selbstverständlichen Schnittstellen sprechen. Vielleicht ist es die Unverbindlichkeit, die Zwanglsoigkeit, welche ihren Reiz ausmacht. Die Wasserhäuschen, so individuell wie ihre BetreiberInnen, sind ein Spiegel ihrer Umgebung und deren Bedürfnisse. Wie gelingt es Ihnen auf ihren Kontext zu reagieren und Begegnung zu ermöglichen? Sind es diese unscheinbaren Orte, welche Stadt ausmachen?

Die Gesprächsrunde, begleitet durch Studierende der Hochschule, wird ab 19:00 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen.

 


 

im_grün

Do. 10.06.2021 | 19:00 Uhr | im_grün

im Dialog mit:

Katharina Böttger, freie Kuratorin für das Stadtlabor-Projekt „Gärtnern“

Yvonne Boy, Bewohnerin Siedlung Praunheim

Alexandra Walker, Projektleiterin Hafengarten Offenbach

Das Bedürfnis nach Grün wächst, vor allem in der Stadt.
Doch wie können Grünräume hier überhaupt aussehen? Wer nutzt diese Orte wie?
Wem ist (Stadt-) Grün zugänglich? Wie nehmen wir Grünräume wahr, was kann das uns darüber erzählen, welches Verhältnis wir zu “Natur” haben und wie wir unsere Gesellschaft verstehen?
Diesen Fragen möchten wir in unserer fünften Gesprächsrunde auf den Grund gehen.

Die Gesprächsrunde, begleitet durch Studierende der Hochschule, wird ab 19:00 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen.

 


 

takt_los

Do. 24.06.2021 | 19:00 Uhr | takt_los

im Dialog mit:

Lutz Mantel, Central Bar
Lorenzo Dolce, Jazz Montez
Aziesch Qani, AMP Bar
René Soffner, The Kinly Bar

Wie begegnen sich Menschen in Bars, beim Tanzen, umgeben von Musik? Welche Auswirkungen haben diese Orte auf ihre Umgebung? Woraus setzt sich die Atmosphäre dieser Räume zusammen? Welche Intentionen, Ideen und Überzeugungen stecken hinter den Konzepten, die Menschen anziehen und Austausch fördern?
Darüber möchten wir am letzten Abend unserer Vortragsreihe mit unterschiedlichen Akteuren unserer Stadt sprechen.

Die Gesprächsrunde, begleitet durch Studierende der Hochschule, wird ab 19 Uhr per Livestream auf Zoom übertragen. Ergänzt wird der Dialog durch zusätzliches Bildmaterial, welches im Voraus der Veranstaltung an unterschiedlichen Orten entstanden ist und verschiedene Aspekte der Betrachtung ermöglicht.

Location: umweg by PUNKT

Do. 12.11.2020 | 18:15 Uhr | Loslassen und Lenken
Rudolf Trossen, Weingut Rita und Rudolf Trossen, Kinheim-Kindel / Mosel

Do. 19.11.2020 | 18:15 Uhr | Die Kunst des Einfachen
Florian Zielinski, su und z Architekten BDA, München

Do. 26.11.2020 | 18:15 Uhr | Tree Report
Helga Blocksdorf, Helga Blocksdorf Architektur, Berlin

Do. 03.12.2020 | 18:15 Uhr | „...die befreite, nie die gesuchte Form...“ (Giorgio Grassi)
Julia Naumann, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Do. 10.12.2020 | 18:15 Uhr | Vom Einfachen das Beste
Franz Keller, Falkenhof, Heidenrod-Dickschied

Do. 17.12.2020 | 18:15 Uhr | „Gute Nacht Fuchs, gute Nacht Hase“
Daniela Engelmann und Christian Zellner
hausfreunde Architekten GbR, Passau und Deggendorf

Programm zum Download

Im Programm finden Sie auch die Zoom Links zu den einzelnen Vorträgen.
Die Veranstaltung wird in Zoom mittels einer Edu Site License gehalten. Die Informationen zum Umgang mit Ihren persönlichen Daten nach Artikel 13 DSGVO finden Sie auf der Seite www.frankfurt-university.de/zoom-ds.

Loslassen und Lenken

Do. 12.11.2020 | 18:15 Uhr | Loslassen und Lenken
Rudolf Trossen, Weingut Rita und Rudolf Trossen, Kinheim-Kindel / Mosel

Rita und Rudolf Trossen haben nach der Übernahme des elterlichen Weingutes 1978 damit begonnen, Weine mit bio-dynamischer Orientierung auszubauen. Sommeliers aus Kopenhagen und Antwerpen haben die beiden darin bestärkt noch einen Schritt weiter zu gehen und auch die im bio-dynamischen Weinausbau zulässigen Zusatzstoffe, wie z.B. Schwefel oder Zuchthefen, wegzulassen, „Naked Wine“ zu machen. Rita und Rudolf Trossen haben das Experiment gewagt. Ihre Weine werden heute weltweit in Restaurants der Spitzengastronomie ausgeschenkt. In einer Gastronomie, die einen besonderen Wert auf die Herkunft und eine hochwertige Verarbeitung der Ausgangsstoffe legt und auf Zusatzmittel verzichtet, die den Geschmack des Ursprünglichen nivellieren oder überformen. Tatsächlich verraten die Trossenweine in besonderem Maße ihre Herkunft, sind geprägt von der Lebendigkeit des Bodens, der Örtlichkeit. Geprägt aber auch von einer Haltung, die aus dem Werk Rudolf Steiners fruchtbare Impulse empfangen hat. Mit Rudolf Trossen werde ich am Donnerstag, den 12.11. im Gespräch über die Kunst des Weinmachens sein.

Heinrich Lessing

 


 

Die Kunst des Einfachen

Do. 19.11.2020 | 18:15 Uhr | Die Kunst des Einfachen
Florian Zielinski, su und z Architekten BDA, München

Als Architekten sollten wir auch die vermeintlichen kleinen Aufgaben ernst nehmen. su und z Architekten haben das mit dem Pavillon für die Kinder der neuen Kindertageseinrichtung des Rodenstockgeländes im Münchener Süden erfolgreich getan und dafür den max 40 Preis des Bund Deutscher Architekten 2016 erhalten. Florian Zielinski, zusammen mit Stefan Speier und Reinhard Unger Partner im Büro su und z Architekten, wird von der „Kunst des Einfachen“ berichten. Das besondere Engagement, das es braucht, um die Dinge so selbstverständlich und scheinbar mühelos erscheinen zu lassen. Oder wie Nietzsche bemerkt hat: „Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.“ su und z Architekten sind allerdings auch mit den großen Dingen erfolgreich. Herausragende Projekte vom Städtebau bis zum Bauen im Bestand, vom Wohnungsbau bis zu Bildungsbauten gehören zum Portfolio, dabei einige realisierte Wettbewerbserfolge. Was treibt das 2011 gegründete Büro an? Auf der Homepage von su und z Architekten heißt es dazu: „Die Freude an Qualität!“.

Heinrich Lessing

 


 

Tree Report

Do. 26.11.2020 | 18:15 Uhr | Tree Report
Helga Blocksdorf, Helga Blocksdorf Architektur, Berlin

Helga Blocksdorf ist seit fast 20 Jahren als Architektin in dem Dschungel der Großstadt Berlin unterwegs, ohne dabei den frischen Spirit des Architekturstudiums, die Ideale und Träume daraus verloren zu haben. Keine Selbstverständlichkeit unter den Bedingungen einer Architektur-, Bau- und Immobilienszene, die das, was die Idee der Architektur im innersten zusammenhält, selten – eigentlich kaum – fördert. Die Suche nach der glasklaren Idee, die Freude an der Auseinandersetzung mit dem Raum und den ihn bildenden Elementen und schließlich dem, was den Raum in die Lage versetzt „über sich selbst hinauszuweisen“ (Helga Blocksdorf) ist den Projekten anzusehen, verleiht ihnen eine besondere Qualität. Für Helga Blocksdorf geht es darüber hinaus darum, ökölogische und gesunde Räume zu entwerfen, soweit möglich, auf Technik und Kunststoffe zu verzichten, eine zukünftige bauliche, räumliche Perspektive für Gesellschaft und Umwelt zu entwickeln. Eben mehr als einfach nur gute Räume. Für alle diejenigen, die Architektur nicht nur als Beruf sondern als einen Lebensweg, vielleicht auch als ein Lebensgefühl betrachten, wird der „Tree Report“ eine Inspiration sein. Zu erwarten ist die „Stimme der Unmittelbarkeit und Begeisterung“ (Colin Rowe).

Heinrich Lessing

 


 

„...die befreite, nie die gesuchte Form...“ (Giorgio Grassi)

Do. 03.12.2020 | 18:15 Uhr | „...die befreite, nie die gesuchte Form...“ (Giorgio Grassi)
Julia Naumann, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Der Grundriss des Wohnungsbauprojektes an der Saale in Halle, mit dem ersten Preis in einem Realisierungswettbewerb ausgezeichnet, erinnert an die organische Baukunst von Hans Scharoun. Ohne historisch zu wirken, präsent in der Gegenwart, ist er Ausdruck und Teil eines Wohnungsbauprojektes und dem Anspruch „das romantisch anklingende Bild der historischen Industrieanlagen aufzunehmen“. Julia Naumann und Max Wasserkampf sind seit einigen Jahren mit ihren sensiblen sehr hochwertigen und bis zum Detail sorgfältig ausgeführten Bauten mit ihrem Büro in Weimar tätig, engagieren sich sehr stark im Wettbewerbswesen und haben mit ihrem Erstlingswerk, Wohnhaus W am Rande der Nordeifel ein Statement gesetzt. Das Wohnhaus, als Ort der Gemeinschaft der Familie, hier ganz unorganisch, erinnert an Bauten von Heinz Bienefeld und entspricht gleichermaßen mit seiner Maßstäblichkeit und dem Material des Ziegels dem architektonischen Bestand der Eifel. Mit Haus W wurden Naumann Wasserkampf in diesem Jahr Finalisten beim DAM Preis, das Haus hat außerdem 2019 den deutschen Ziegelpreis erhalten. Die Auseinandersetzungen mit Heinz Bienefeld in der Eifel, Hans Scharoun in Halle – eine Vermutung – und Giorgio Grassi, möglicherweise Inspiration für das Modellhaus für Studierende in Weimar – eine zweite Vermutung – führen zu vollkommen eigenständigen Bauten, die ganz selbstverständlich und unaufgeregt auf den Ort und die Funktion reagieren. Im besten Sinne Befreiungen der gesuchten Formen.

Heinrich Lessing

 


 

Vom Einfachen das Beste

Do. 10.12.2020 | 18:15 Uhr | Vom Einfachen das Beste
Franz Keller, Falkenhof, Heidenrod-Dickschied

Als Sohn der ersten Sterneköchin Deutschlands, Irma Keller und „dem komplettesten Gastronom seiner Zeit“, Franz Keller senior – Zitat Eckart Witzigmann – hat Franz Keller nach Wanderjahren bei Jean Ducloux und Paul Bocuse seine eigenen Sterne erkocht. Zusammen mit Eckart Witzigmann kochte er für die Queen in der Villa Hammerschmidt in Bonn. In seiner Adlerwirtschaft in Hattenheim im Rheingau hat Angela Merkel mit Vladimir Putin diniert. Ende der 1990er Jahre kehrte Franz Keller der Jagd nach den Sternen den Rücken um sich seiner Kernbotschaft: „Vom einfachen das Beste“ zu widmen. Heute züchtet er seine Rinder und Schweine auf dem Falkenhof im Taunus, wo er auch Gäste im Rahmen eines „ganzheitlichen Settings“ bewirtet. Hier wird deutlich, was der „Küchengott auf Kriegspfad“ (Der Spiegel) meint, wenn Franz Keller den Bogen von den Agrarsubventionen bis zum Teller spannt. Was hat das alles mit Architektur zu tun? Sehr viel! Es geht in erster Linie um Qualität und Verantwortung, es geht aber auch darum, wie wir unseren Planeten beanspruchen und überfordern, wie wir im Überfluss leben während anderen das nötigste fehlt. „Essen ist Politik“ schreibt Franz Keller und spricht damit die Verantwortung an, die uns alle meint, ob in der Küche oder im Architekturbüro.

Heinrich Lessing


„Gute Nacht Fuchs, gute Nacht Hase“

Do. 17.12.2020 | 18:15 Uhr | „Gute Nacht Fuchs, gute Nacht Hase“
Daniela Engelmann und Christian Zellner
hausfreunde Architekten GbR, Passau und Deggendorf

Das wahrscheinlich kleinste Projekt von den "hausfreunden" aus Passau und Deggendorf ist wohl die bisher prominenteste Arbeit von den Architekten Daniela Engelmann und Christian Zellner und ihrem Team. Ein voll ausgestattetes „Scheunenhäuschen“ (die Süddeutsche) auf Rädern. Mit bis zu vier Schlafplätzen ermöglicht der für den Straßenverkehr zugelassene Wohnwagen das Übernachten in der Natur. Das mit dem Design Award ausgezeichnete Projekt steht für das Kernthema der hausfreunde, den Wohnungsbau. Die Bauten werden jeweils als Entsprechung und Reaktion auf den Ort bis ins Detail entwickelt und in Bezug auf die Materialität herausgearbeitet. Dabei entstehen sehr unterschiedliche Architekturen und doch sind Handschriften und die damit verbundene Haltung erkennbar. „Gute Gestalt ist das, was am meisten zur Nachhaltigkeit eines Gebäudes beiträgt“, so ihr Credo auf der Homepage. Das zeigen die hausfreunde auch beim Bauen im Bestand, die wie die Neubauten durch die Materialität, oft auch durch das Tragwerk, vor allem aber durch gute Räume geprägt sind.

Heinrich Lessing

Programm

Do. 04.06.2020 | 18:15 Uhr | Resonanzen
Ulli Böhmelmann, Objektkunst und Rauminstallationen, Köln

Do. 18.06.2020 | 18:15 Uhr | WIRKLICHKEIT
Prof. Antje Freiesleben, Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin

Do. 25.06.2020 | 18:15 Uhr | Aufspüren und Verorten
Prof. Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, the next ENTERprise Architects Wien, Österreich

Do. 16.07.2020 | 18:15 Uhr | Dal Niente
Fritz Hauser, Schlagzeuger / Komponist, Basel, Schweiz

Programm zum Download

Im Programm finden Sie auch die Zoom Links zu den einzelnen Vorträgen.
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Resonanzen

Do. 04.06.2020 | 18:15 Uhr | Resonanzen
Ulli Böhmelmann, Objektkunst und Rauminstallationen, Köln

Raum und Licht als Ressource

Ulli Böhmelmann arbeitet mit Räumen, interpretiert sie, greift deren Bedeutung und Prägung auf, entwickelt die Räume behutsam weiter. Mit einer sorgsamen Materialwahl, verändert, verstärkt sie die Atmosphäre der Räume, oder kaschiert deren Schwächen. Fragile Materialien wie feine Stofffäden, Kristallgläser oder hauchdünne Blätter aus Porzellan durchmessen den Raum, greifen seine Geometrien auf, sind mal stärker und dominant, mal zurückhaltend und subtil interpretierend. Die Arbeiten brauchen den Raum, verwenden ihn als Ressource, bleiben aber eigenständig und stark. Exakte Geometrien, Hologrammen gleich aber aus Glasperlen gemacht, erschließen sich auf den zweiten Blick, Stoffbahnen lassen vielseitige Interpretationen des Raums zu. Filigrane Porzellanblätter machen Licht spürbar. Die Projekte von Ulli Böhmelmann generieren neue Raumerfahrungen auch dort wo der Raum in seiner Gestalt längst bekannt scheinen mag.          Heinrich Lessing

 

WIRKLICHKEIT

Do. 18.06.2020 | 18:15 Uhr | WIRKLICHKEIT
Prof. Antje Freiesleben, Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin

 

Der alles umgrenzende Horizont

Antje Freiesleben, in Lübeck aufgewachsen, gründete bald nach dem Architekturstudium an der Hochschule der Künste in Berlin zusammen mit Johannes Modersohn das Architekturbüro Modersohn & Freiesleben. Als Architektin verfolgt sie die klassischen Ideale der Architektur. Das Denken über die Stadt und den sie umgebenden Landschaftsraum und das Benennen von Strategien für die Fehlentwicklungen innerhalb des „alles umgrenzenden Horizontes“ (Freiesleben) sind ihr ein besonderes Anliegen. Mit dem Blick auf die Stadt verfolgt sie das „Architekturmachen“ bis ins Detail: „prägnant, präzise und im besten Sinn »gewöhnlich«“ (Tobias Zepter). Horizonte (von grch. horizein „begrenzen“) lautet auch der Titel des Projektes, dass aus dem Villa Massimo Stipendium von Antje Freiesleben hervorgegangen ist. Ein weiterer Beleg für das Interesse an dem Zusammenhang von Material, Weg, Raum und Stadt. Antje Freiesleben hat im Laufe Ihrer beruflichen Karriere als Architektin die Lehre nicht aus dem Blick verloren, war wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrbauftragte, Vertretungsprofessorin und wurde 2017 als Professorin für Gebäudelehre und Entwerfen an die Universität Siegen berufen. „Das Leben der Dinge“ lautet der Buchtitel über Modersohn und Freiesleben Architekten von Tobias Zepter und beschreibt das Credo auf der Suche nach und bei der Entwicklung von Lebensräumen. 

Heinrich Lessing

Aufspüren und Verorten

Do. 25.06.2020 | 18:15 Uhr | Aufspüren und Verorten
Prof. Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, the next ENTERprise Architects Wien, Österreich

 

Im Grenzbereich

Nach dem Architekturstudium an der Universität für angewandte Kunst in Wien, geht Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, in Graz geboren, erstmal nach New York um bei Steven Holl Architects zu arbeiten. Zurück in Wien Zusammenarbeit mit Florian Haydn und Ernst J. Fuchs als the „The poor Boys Enterprise“. Ein Team, dass 1997 eine Auszeichnung für "Experimentelle Tendenzen in der Architektur" erhält. 2000 gründen Marie Therese Harnoncourt Fuchs und Ernst J. Fuchs „The Next Enterprise Architects". TnE Architects bringen mit dem Seebad Kaltern „Beton zum tanzen“ (Christian Kühn), legen am gleichen Ort ein Stahlbetondach „wie ein Blatt zwischen die Bäume“ (Franziska Leeb) oder entwickeln für das Wohn-Bad einer Villa einen „in der Erdmasse schwimmenden Lufteinschluss“. TnE Architects arbeiten und suchen in dem Grenzbereich von Architektur, Kunst und Städtebau. Dabei entstehen Interventionen, Strukturen, Räume, die weit über die Funktion hinaus die Potentiale von Ort und Aufgabe ausloten. Suchende im besten Sinne, für die das Experiment, die Neugierde und das Interdisziplinäre wichtige Voraussetzungen für den Schaffensprozess zu sein scheinen.
Heinrich Lessing

Dal Niente

Fritz Hauser, Schlagzeuger / Komponist, Basel, Schweiz

Do. 16.07.2020 | 18:15 Uhr | Dal Niente
Fritz Hauser, Schlagzeuger / Komponist, Basel, Schweiz

Impulsgeber für die Reise durch innere und äußere Welten

Als Schlagzeuger und Komponist arbeitet Fritz Hauser offensichtlich immer mit dem Raum. Die Interaktion mit Räumen, ihren akustischen Eigenschaften und Atmosphären ist zentraler Gedanke – Inspiration seines Schaffens. Während die Arbeit an den Kompositionen selbst an der Reduktion orientiert zu sein scheint, wird das Phänomen des Klangs im Zusammenhang von Instrument und Raum untersucht, wobei der Raum auch Instrument sein kann, wahrscheinlich auch immer ist. Mit dieser Haltung wirkt Fritz Hauser, der am Konservatorium Basel klassisches Schlagzeug studiert hat, weit über die Performance des Klangs hinaus in eine Wahrnehmung komplexer Zusammenhänge von Material, Proportion, Raum und Mensch hinein. Zusammen mit dem Architekten Boa Baumann sind, unabhängig von den Soloprogrammen für Schlagzeug und Perkussion Fritz Hausers, eine Reihe von Projekten entstanden, bei denen Architekt und Musiker sich gegenseitig inspirieren, korrigieren, ergänzen. Da wird Fritz Hauser zum Architekten und Boa Baumann zum Musiker. „Ein inspirierendes Beispiel für das Zusammengehen der heutzutage viel zu selten zueinander in Beziehung gesetzten Disziplinen“ (Hubertus Adam).Fritz Hauser selbst beschreibt seine Musik als „Impulsgeber für die Reise durch innere und äußere Welten“ Eine wichtige Ebene seines Schaffens ist das Improvisieren, das er weltweit mit unterschiedlichen Musiker*innen praktiziert. Sein Werk bewegt sich zwischen einer unendlichen Spanne vom Lärm bis zur Stille. Ein Anspruch, der Hörende, Sehende und Fühlende in gleichem Maße fordert, wie er sie beschenkt.
Heinrich Lessing

„Portuguese Contemporary Architecture: Heritages and Heresies”

Nuno Grande

24.10.2019
18:15 Uhr, Gebäude 1, Raum 601,
Frankfurt University of Applied Sciences

18.15 Begrüßung

- Prof. Heinrich Lessing
- Prof. Dr. Frank Dievernich, Präsident Frankfurt UAS
- João Mira Gomes, SE Botschafter von Portugal

18.30 Einführung

- Prof. Pedro Ravara

18.35 Vortrag

- Nuno Grande - Portuguese Contemporary Architecture: heritages and heresies

„Architecture and Circumstance”

José Neves

31.10.2019
18:15 Uhr, Gebäude 1, Raum 601,
Frankfurt University of Applied Sciences

„Travelling (through space)”

João Santa Rita

07.11.2019
18:15 Uhr, Städelschule Architecture Class (SAC)
Städelschule Dürerstr. 10, 60596 Frankfurt am Main

„Dwelling on the Public Realm”

Cristina Veríssimo

14.11.2019
18:15 Uhr, Städelschule Architecture Class (SAC)
Städelschule Dürerstr. 10, 60596 Frankfurt am Main

„Design to Built”

Paula Santos

12.12.2019
18:15 Uhr, Gebäude 1, Raum 601,
Frankfurt University of Applied Sciences

„Portuguese Architecture: the Secondary and the Essential”

Jorge Figueira

23.01.2020
18:15 Uhr, DAM Auditorium
Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Archiv der Mastervorträge

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Heinrich LessingID: 5665