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Im Schwerpunkt "BaSys-Planen und Bauen" werden Konzepte für barrierefreie Wohnungen, Wohnfolgeeinrichtungen, Bauten für Arbeit, Bildung, Gesundheit, Kultur und Freizeit erarbeitet.

Auf diese Weise werden Ihnen städtebauliche, baukünstlerische und gebäudetechnologische Fähigkeiten vermittelt, die Sie in die Lage versetzen, angesichts der anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen innovative und verantwortliche Beiträge zum Planen und Bauen der Zukunft zu leisten. Von der Wohnung bis hin zum städtischen und regionalen Lebensumfeld werden Lösungen für barrierefreie Raumsysteme entwickelt.

Neben Studierenden mit einem qualifizierenden Abschluss der Fachrichtung Architektur werden daher auch Studierende der Fachrichtungen Innenarchitektur sowie Städtebau/Stadtplanung angesprochen.

Bewerbungen sind einmal im Jahr zum Wintersemester möglich.

Für die nächste Bewerbungsrunde ist die Frist der 15. September 2019.

Modulübersicht

Studienelemente sind studienfachspezifische Fachmodule und interdisziplinäre Projektmodule.

  • 8 Fachmodule im Studienprogramm Architektur- Barrierefreies Planen und Bauen  
  • 3 interdisziplinäre Projektmodule 
  • 1 interdisziplinäres Fachmodul
  • 1 Fachmodul Master Thesis Architektur- Barrierefreies Planen und Bauen
    + interdisziplinäres Kolloquium

Die Module Baumanagement und Architekturpsychologie ergänzen das Lehrangebot mit spezifischem Fokus auf die Realisierung einer barrierefreien Lebensumwelt.

Zulassungsvoraussetzungen

Studiengang Barrierefreie Systeme
Master of Science
Regelstudienzeit 4 Semester, Vollzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist 15. September
Sprache Deutsch

Das Studium kann nur im Wintersemester (Semesterbeginn 01. Oktober) aufgenommen werden.

Eingang der Immatrikulationsanträge bis 15. September.

Zu den Semesterterminen.

Zugangsvoraussetzungen für BaSys - Planen und Bauen
Fachrichtung Architektur

  • Zulassungsvoraussetzung ist ein mindestens mit 2,5* bewerteter Diplomabschluss
  • oder ein mindestens mit 2,5* bewerteter akkreditierter Bachelorabschluss
  • oder ein mindestens mit 2,5* bewerteter akkreditierter Masterabschluss

der Fachrichtungen Architektur, Städtebau oder Innenarchitektur an einer Fachhochschule, Gesamthochschule, Universität oder Technischen Hochschule mit einer Regelstudienzeit von minimal 6 Semestern.

Absolventen mit einer Abschlussnote schlechter als 2,5 und besser als 2,8 können in einem besonderen Auswahlverfahren entsprechend dem Ergebnis eines Auswahlgespräches zugelassen werden.

Vollzeitstudium in drei studienfachspezifischen Differenzierungen. Voraussetzung studienfachspezifisch. Abgeschlossenes Studium mit, mindestens 180 ECTS-Punkten und einer Abschlussnote von 2,5 oder besser.

Ergänzende Informationen zur Fachrichtung Barrierefreies Planen und Bauen
Mit dem akademischen Abschluss des Master of Science im Masterstudiengang Barrierefreie Systeme- Schwerpunkt Barrierefreies Planen und Bauen ist die Anerkennung durch die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und die Eintragung in die Berufsverzeichnisse der Architekten- und Stadtplanerkammer oder die Verkürzung der Berufspraxiserfordernis im Grundsatz sichergestellt! Weitere Informationen über die Bewerbungsmöglichkeiten erhalten Sie hier.

Prüfungsordnungen

Lesefassung der PO Barrierefreie Systeme (BaSys) MA vom 30.06.2014 und 02.07.2014 der Fachbereiche 1, 2 und 4

Berufsperspektiven

Das Studium qualifiziert je nach gewähltem Schwerpunkt zu überdurchschnittlichen Planungs- und Beratungsleistungen des barrierefreien Planens und Bauens. Mögliche Planungsfelder liegen im Städtebau, Wohnungsbau, Gesundheits- und Sozialwesen. Der Studiengang setzt sich mit der Entwicklung von neuen Wohnformen, Wohnfolgeeinrichtungen, Bauten für Arbeit, Kultur, Gesundheit und Freizeit auseinander. Hierbei werden stärker als bisher die Probleme einer alternden Gesellschaft berücksichtigt.

Potentielle Arbeitsfelder sind:

  • freiberuflich planende und beratende Tätigkeiten
  • Tätigkeiten in der Wohnungswirtschaft freier, öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Trägerschaft
  • Tätigkeiten in politischen Körperschaften oder bei Sozialhilfeträgern (z.B. Kommunen oder Wohlfahrtsverbände)
  • Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Tätigkeiten in Forschung und Wissenschaft

Information der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zum Kammereintrag

Für einen berufsbefähigende Qualifizierung (Kammereintrag) für Absolventen des Studiengangs "Barrierefreie Systeme - Barrierefreies Planen und Bauen" gelten die folgenden Voraussetzungen der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen vom 14. August 2008:

"Absolventen des Studiengangs BASYS der FH Frankfurt am Main sind unter folgenden Voraussetzungen in das Berufsverzeichnis der Architekten (Hochbau) bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) eintragungsfahig:

1. Der Absolvent des Masterstudiengangs BASYS muss ein mindestens dreijahriges, erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Architektur (Hochbau) zur Eintragung als Architekt vorweisen. Insofern muss ein solcher Bachelorabschluss auch Eingangsvoraussetzung für den Masterstudiengang BASYS sein.

2. Im Nachfolgenden zweijährigen Masterstudiengang BASYS hat der Studierende wenigstens 60 ETC-Punkte hochbau-/architekturbezogen zu belegen und muss dies zusammen mit einem erfolgreichen Masterabschluss nachweisen. Nach Durchsicht des uns vorgelegten Curriculums ist dies für den Bereich Hochbau möglich. Vorzugsweise sollte auch das Thema der Masterthesis den Bereich Hochbau umfassen. Werden die 60 ETC nicht nachgewiesen, ist eine Eintragung in das Berufsverzeichnis immer noch auf der Grundlage des Bachelorabschlusses möglich.

3. Zu guter Letzt ist der Nachweis von einschlägiger, der Masterausbildung folgender Berufspraxis nach den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Architekten- und Stadtplanergesetzes (HASG) in Verbindung mit der Hessischen Berufspraxis- und Fortbildungsverordnung zu führen."

Expertenforen und Exkursionen

Zur Vertiefung von semesterbezogenen Schwerpunkten werden regelmäßig Exkursionen angeboten. Unterstützend dazu werden pro Semester Expertenforen unter Einbeziehung von externen Sonderfachleuten aus Wissenschaft und Praxis angeboten.

Barcelona als Vorreiter des Universal Design 
Unter dem Stichwort Chancengleichheit begann die Stadtverwaltung Barcelonas in den 1990er Jahren, auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger einzugehen und beschloss, eine "Stadt für Alle" zu schaffen. Dazu zählt auch der selbstständige Zugang und der selbstständige Bewegungsfreiraum. Deshalb untersuchten wir die von dem Bauingenieur und Stadtplaner Ildefons Cerdà geprägte Stadt auf Barrierefreiheit, und entdeckten neben dem "Bordstein120" und der Rolltreppenerschließung im Außenraum das neue Konzept der verkehrsberuhigten Superblocks.

Das „Zugänglichste Haus der Welt“, so wurde das HandiCap Hus in  Dänemark in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau  vom 19.07.2013 vorgestellt. Grund genug für uns eine Exkursion nach Tastrup zu unternehmen und vor Ort nach zu schauen und nach zu fragen. Die zweistündige Führung und Besichtigung war sehr interessant und aufschlussreich. Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt uns, auch die verschiedenen Neugebiete der Stadt Kopenhagen sowie den multikurelle ParkSuperkilen zu besichtigen. Die Teilnehmer/innen hatten sich im Vorfeld mit den einzelnen Projekten beschäftigt und so gab es vor Ort entsprechende Referate und Diskussionen.

Interdisziplinäre Projekte

Die interdisziplinären Projekte verstehen sich als eine Einladung zur kreativen Suche nach neuen interessanten Lösungsansätzen auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse und -methoden.

Durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden der anderen Fachdisziplinen, erweitern Sie Ihren fachlichen Horizont und verbessern Ihre sozialen Kompetenzen.

Projekte und Abschlussarbeiten

SS2018 | the meander - Bibliothek

Verfasser: Steffen Klöß

 

SS2018 | Stadtteilbibliothek

Verfasser: Christopher Kracke

SS2017 | Barrierefreies Schwimmbad

Verfasser: Michael Spencer

 

SS2017 | Schwimmbad für Alle

Verfasserin: Carmen Rauber

WS 2016/17 | Hansaviertel Berlin

Verfasserinnen: Meike Kimmel, Sifa Sariatli

WS 2016/17 | Integrative Grundschule

Verfasser: Steffen Simon

SS 2016 | Mobilé

Aufgabe
Die Aufgabe des Architekturprojekts bestand darin, ein Konzept für ein Museum zu finden, welches das Thema der Barrierefreiheit nicht nur konstruktiv sondern auch kuratorisch auf­greift. Als Standort wurde hierfür die Maininsel des frankfurter Stadtteils Niederrad gewählt. Eine Insel, die sich über rund 240m erstreckt und mit dem Licht- und Luftbad ein Badeerlebnis im Main bietet. Frei­gestellt wie sich der Entwurf in die städtebauliche Situation eingliedern wird, sollte darauf geachtet werden, ein harmonisches Verhältnis von Natur zu Gebauten zu schaffen.

Konzept
Schon die Erschließung von den öffentlichen Ver­kehrsmitteln ist bis dahin barrierefrei gestaltet. Ein großzügiger Platz heißt den Besucher willkom­men. Um das Thema der Barrierefreiheit begleitend der Ausstellung erlebbar zu machen wurden hierfür neben einer sich quer durch den Raum erstreckenden Rampe, fünf von der Decke abgehäng­te Pavillons als wesentliches Hauptmotiv gewählt. Fünf Pavillions, welche sich mit den jeweiligen fünf Sinnen beschäftigen. Genau dieses Bild verleiht dem Gebäude auch seinen Namen – Mobilé

‚Der Weg ist das Ziel‘
Die Rampe, dienend als Sinnbild des gleichwertigen Weges für alle, soll Menschen, unabhängig ih­rer Beeinträchtigung, durch das Museum führen. Die Zwischenpodeste werden als Haupterschließungspunkte zu den jeweiligen Pavillons genutzt. In den Pavillons angekommen, werden darin verschiedene Sinneserlebnisse angeboten. Konzep­tionell bestehen sie immer aus Theorie und Paraxis. Die Theorie bestehend aus z.B anatomischen und gesellschaftlichen Fakten, soll ein grundlegendes Wissen über das jeweilige Thema vermitteln. Die Praxis wird auf spielerische Weise nähergebracht. So wird der erste Raum sich mit dem Hören beschäftigen. Hier kann es z.B. Klangkabinen, oder Simulationsstationen für verschiedene Hörschä­digungen geben. Der zweite Pavillion beschreibt das Riechen. ‚Riechkabinen‘ wären hier Möglichkei­ten. Der dritte Pavillon das Schmecken, der vierte das Tasten und der letzte das als größter der 5 das Sehen. Ein kleiner dunkel Rundgang oder auch Braillschriftstationen könnten Ausstellungsansätze sein.

Verfasser: Nils Nispel

Verfasser: Tariq Bachiri

Verfasserin:Carmen Rauber

SS 2016 | Kipp mich

Verfasserin: Sabina Kiendzinski

Dagmar Rühl Sekretariat Cluster Informatik
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533-2727
BaSys – Planen und Bauen (Fb 1)
Prof. Dr.
Caroline Günther
Studiengangsleitung Barrierefreies Planen und Bauen M.Sc. - Studiengang Barrierefreie Systeme
Gebäude 1, Raum 427
Fax : +49 69 1533-2761
BaSys - Intelligente Systeme (Fb 2)
Prof. Dr.
Eicke Godehardt
Studiengangsleitung Master-Studiengang Allgemeine Informatik
Gebäude 1, Raum 202
BaSys – Case Management (Fb 4)
Prof. Dr.
Barbara Klein
Leitung Forschungsgruppe "Assistive Technologien"
Gebäude BCN, Raum 1014
Fax : +49 69 1533-2809

Prüfungsamt BaSys

Dagmar Rühl Sekretariat Cluster Informatik
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533-2727
Markus Raster
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533 - 2727

Barrierefreies Planen und Bauen

Dipl. Ing.
Angelika Plümmer
Gebäude 1, Raum 425
Fax : +49 69 1533-2761

Casemanagement

Martina Borger Praxisreferat Pflege
Gebäude 2, Raum 215

Intelligente Systeme

Volker Lerch
Gebäude 1, Raum 142
Fax : +49 69 1533-3011

Weiterführende Informationen

Zentrale WebredaktionID: 4893
letzte Änderung: 19.02.2019