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Im Studienschwerpunkt „Planen und Bauen“ werden städtebauliche, baukünstlerische und gebäudetechnologische Fähigkeiten gelehrt, die - unter Berücksichtigung der anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen - innovative und verantwortliche Lösungen zum Planen und Bauen der Zukunft vermitteln. Neben technischem Fachwissen stehen der Umgang mit Barrieren, inklusiven Räumen, selbstbestimmten Lebenssphären sowie deren Entwicklung und Umsetzung im Mittelpunkt des Studiums.
Mit den interdisziplinären Projektmodulen werden über die Fachrichtung hinaus Management- und Organisationsfähigkeiten erworben, sowie die Fähigkeiten zur Teamarbeit, Kommunikation und Präsentation ausgebaut.

Der Master-Studiengang qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zu interdisziplinär ausgerichteten Planungs- und Beratungsleistungen in allen Bereichen des Planen und Bauens. Mögliche Arbeitsfelder liegen in leitenden Tätigkeiten im Bereich Städtebau, Wohnungsbau, in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und in der Forschung. Potentielle Arbeitsfelder sind:

  • freiberuflich planende und beratende Tätigkeiten
  • Tätigkeiten in der Wohnungswirtschaft freier, öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Trägerschaft
  • Tätigkeiten in politischen Körperschaften oder bei Sozialhilfeträgern
    (z.B. Kommunen oder Wohlfahrtsverbände)
  • Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Tätigkeiten in Forschung und Wissenschaft

Mit dem Abschluss des Studiums eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen durch ihre Spezialkenntnisse und ihre Erfahrungswerte in der interdisziplinären Projektarbeit überdurchschnittliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Neben Studierenden mit einem qualifizierenden Abschluss der Fachrichtung Architektur werden daher auch Studierende der Fachrichtungen Innenarchitektur angesprochen

Bewerbungen sind einmal im Jahr zum Wintersemester möglich.

Für die nächste Bewerbungsrunde ist die Frist der 15. September 2019.

Die einzelnen Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf den jeweiligen Schwerpunktseiten.

Modulübersicht

Studienelemente sind studienfachspezifische Fachmodule und interdisziplinäre Projektmodule.

  • 8 Fachmodule im Studienprogramm BaSys – Planen und Bauen
  • 3 interdisziplinäre Projektmodule 
  • 1 interdisziplinäres Fachmodul
  • 1 Fachmodul Master Thesis BaSys – Planen und Bauen
    + interdisziplinäres Kolloquium

Innerhalb der Entwurfs-, Architektur- Ausbau-, und Simmulationsmodule werden Konzepte für barrierefreie Wohnungen, Wohnfolgeeinrichtungen, Bauten für Arbeit, Bildung, Gesundheit, Kultur und Freizeit erarbeitet. Diese architekturbezogene Projektarbeit wird begleitet von interdisziplinären Projektmodulen, in denen die Studierenden der drei Fachrichtungen gemeinsam Themen aus dem Bereich „Barrierefreie Systeme“ erforschen, entwickeln und präsentieren.

Zulassungsvoraussetzungen

Studiengang Barrierefreie Systeme
Master of Science
Regelstudienzeit 4 Semester, Vollzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist 15. September
Sprache Deutsch

Das Studium kann nur im Wintersemester (Semesterbeginn 01. Oktober) aufgenommen werden.

Eingang der Immatrikulationsanträge bis 15. September.

Zu den Semesterterminen.

Zugangsvoraussetzungen für BaSys Planen und Bauen
Fachrichtung Architektur

  • Zulassungsvoraussetzung ist ein mindestens mit 2,5* bewerteter Diplomabschluss
  • oder ein mindestens mit 2,5* bewerteter akkreditierter Bachelorabschluss
  • oder ein mindestens mit 2,5* bewerteter akkreditierter Masterabschluss

der Fachrichtungen Architektur oder Innenarchitektur an einer Fachhochschule, Gesamthochschule, Universität oder Technischen Hochschule mit einer Regelstudienzeit von minimal 6 Semestern als abgeschlossenes Vollzeitstudium mit mindestens 180 ECTS-Punkten.

Absolventen mit einer Abschlussnote schlechter als 2,5 und besser als 2,8 können in einem besonderen Auswahlverfahren entsprechend dem Ergebnis eines Auswahlgespräches zugelassen werden.

Ergänzende Informationen zur Fachrichtung Barrierefreies Planen und Bauen:

Mit dem akademischen Abschluss des Master of Science im Master-Studiengang Barrierefreie Systeme, Schwerpunkt Planen und Bauen ist die Anerkennung durch die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und die Eintragung in die Berufsverzeichnisse der Architekten- und Stadtplanerkammer oder die Verkürzung der Berufspraxiserfordernis im Grundsatz sichergestellt!

Information der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zum Kammereintrag

Für einen berufsbefähigende Qualifizierung (Kammereintrag) für Absolventen des Studiengangs "Barrierefreie Systeme - Barrierefreies Planen und Bauen" gelten die folgenden Voraussetzungen der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen vom 14. August 2008:

"Absolventen des Studiengangs BASYS der Frankfurt University of Applied Sciences sind unter folgenden Voraussetzungen in das Berufsverzeichnis der Architekten (Hochbau) bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) eintragungsfahig:

1. Der Absolvent des Master-Studiengangs BASYS muss ein mindestens dreijähriges, erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Architektur (Hochbau) zur Eintragung als Architekt vorweisen. Insofern muss ein solcher Bachelorabschluss auch Eingangsvoraussetzung für den Master-Studiengang BASYS sein.

2. Im Nachfolgenden zweijährigen Master-Studiengang BASYS hat der Studierende wenigstens 60 ETC-Punkte hochbau-/architekturbezogen zu belegen und muss dies zusammen mit einem erfolgreichen Masterabschluss nachweisen. Nach Durchsicht des uns vorgelegten Curriculums ist dies für den Bereich Hochbau möglich. Vorzugsweise sollte auch das Thema der Masterthesis den Bereich Hochbau umfassen. Werden die 60 ETC nicht nachgewiesen, ist eine Eintragung in das Berufsverzeichnis immer noch auf der Grundlage des Bachelorabschlusses möglich.

3. Zu guter Letzt ist der Nachweis von einschlägiger, der Masterausbildung folgender Berufspraxis nach den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Architekten- und Stadtplanergesetzes (HASG) in Verbindung mit der Hessischen Berufspraxis- und Fortbildungsverordnung zu führen."

Prüfungsordnungen

Lesefassung der PO Barrierefreie Systeme (BaSys) MA vom 30.06.2014 und 02.07.2014 der Fachbereiche 1, 2 und 4

Expertenforen und Exkursionen

Zur Vertiefung von semesterbezogenen Schwerpunkten werden regelmäßig Exkursionen angeboten. Unterstützend dazu werden pro Semester Expertenforen unter Einbeziehung von externen Sonderfachleuten aus Wissenschaft und Praxis angeboten.

Barcelona als Vorreiter des Universal Design 
Unter dem Stichwort Chancengleichheit begann die Stadtverwaltung Barcelonas in den 1990er Jahren, auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger einzugehen und beschloss, eine "Stadt für Alle" zu schaffen. Dazu zählt auch der selbstständige Zugang und der selbstständige Bewegungsfreiraum. Deshalb untersuchten wir die von dem Bauingenieur und Stadtplaner Ildefons Cerdà geprägte Stadt auf Barrierefreiheit, und entdeckten neben dem "Bordstein120" und der Rolltreppenerschließung im Außenraum das neue Konzept der verkehrsberuhigten Superblocks.

Das „Zugänglichste Haus der Welt“, so wurde das HandiCap Hus in  Dänemark in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau  vom 19.07.2013 vorgestellt. Grund genug für uns eine Exkursion nach Tastrup zu unternehmen und vor Ort nach zu schauen und nach zu fragen. Die zweistündige Führung und Besichtigung war sehr interessant und aufschlussreich. Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt uns, auch die verschiedenen Neugebiete der Stadt Kopenhagen sowie den multikurelle ParkSuperkilen zu besichtigen. Die Teilnehmer/innen hatten sich im Vorfeld mit den einzelnen Projekten beschäftigt und so gab es vor Ort entsprechende Referate und Diskussionen.

Weitere Impressionen

Interdisziplinäre Projekte

Die interdisziplinären Projekte verstehen sich als eine Einladung zur kreativen Suche nach neuen interessanten Lösungsansätzen auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse und -methoden.

Durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden der anderen Fachdisziplinen, erweitern Sie Ihren fachlichen Horizont und verbessern Ihre sozialen Kompetenzen.

Projekte und Abschlussarbeiten

SS 2016 | Mobilé

Aufgabe
Die Aufgabe des Architekturprojekts bestand darin, ein Konzept für ein Museum zu finden, welches das Thema der Barrierefreiheit nicht nur konstruktiv sondern auch kuratorisch auf­greift. Als Standort wurde hierfür die Maininsel des frankfurter Stadtteils Niederrad gewählt. Eine Insel, die sich über rund 240m erstreckt und mit dem Licht- und Luftbad ein Badeerlebnis im Main bietet. Frei­gestellt wie sich der Entwurf in die städtebauliche Situation eingliedern wird, sollte darauf geachtet werden, ein harmonisches Verhältnis von Natur zu Gebauten zu schaffen.

Konzept
Schon die Erschließung von den öffentlichen Ver­kehrsmitteln ist bis dahin barrierefrei gestaltet. Ein großzügiger Platz heißt den Besucher willkom­men. Um das Thema der Barrierefreiheit begleitend der Ausstellung erlebbar zu machen wurden hierfür neben einer sich quer durch den Raum erstreckenden Rampe, fünf von der Decke abgehäng­te Pavillons als wesentliches Hauptmotiv gewählt. Fünf Pavillions, welche sich mit den jeweiligen fünf Sinnen beschäftigen. Genau dieses Bild verleiht dem Gebäude auch seinen Namen – Mobilé

‚Der Weg ist das Ziel‘
Die Rampe, dienend als Sinnbild des gleichwertigen Weges für alle, soll Menschen, unabhängig ih­rer Beeinträchtigung, durch das Museum führen. Die Zwischenpodeste werden als Haupterschließungspunkte zu den jeweiligen Pavillons genutzt. In den Pavillons angekommen, werden darin verschiedene Sinneserlebnisse angeboten. Konzep­tionell bestehen sie immer aus Theorie und Paraxis. Die Theorie bestehend aus z.B anatomischen und gesellschaftlichen Fakten, soll ein grundlegendes Wissen über das jeweilige Thema vermitteln. Die Praxis wird auf spielerische Weise nähergebracht. So wird der erste Raum sich mit dem Hören beschäftigen. Hier kann es z.B. Klangkabinen, oder Simulationsstationen für verschiedene Hörschä­digungen geben. Der zweite Pavillion beschreibt das Riechen. ‚Riechkabinen‘ wären hier Möglichkei­ten. Der dritte Pavillon das Schmecken, der vierte das Tasten und der letzte das als größter der 5 das Sehen. Ein kleiner dunkel Rundgang oder auch Braillschriftstationen könnten Ausstellungsansätze sein.

Verfasser: Nils Nispel

Verfasser: Tariq Bachiri

Verfasserin:Carmen Rauber

SS 2016 | Kipp mich

Verfasserin: Sabina Kiendzinski

Dagmar Rühl Sekretariat Cluster Informatik
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533-2727
Prof. Dr.
Caroline Günther
Studiengangsleitung Barrierefreies Planen und Bauen M.Sc. - Studiengang Barrierefreie Systeme
Gebäude 1, Raum 427
Fax : +49 69 1533-2761
Prof.
Stefanie Eberding
Gebäude 1, Raum 510
Fax : +49 69 1533-2374
Prof. Dipl.-Ing.
Björn Gossa
Professur für Facility Management im Planungs- und Bauprozess
Gebäude BCN, Raum 511
Fax : +49 69 1533-2374
Prof. Dr.
Caroline Günther
Studiengangsleitung Barrierefreies Planen und Bauen M.Sc. - Studiengang Barrierefreie Systeme
Gebäude 1, Raum 427
Fax : +49 69 1533-2761
Prof. Dr.-Ing.
Michael Peterek
Studiengangsleitung Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen M.Eng. + Urban Agglomerations M.Sc.
Gebäude 1, Raum 506

Prüfungsamt BaSys

Dagmar Rühl Sekretariat Cluster Informatik
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533-2727
Markus Raster
Gebäude 1, Raum 215
Fax : +49 69 1533 - 2727

Weiterführende Informationen der Hochschule

Angelika PlümmerID: 4893
letzte Änderung: 18.07.2019