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Informationen für Studieninteressierte des Infrastrukturmanagements (M.Eng.)

Der Master-Studiengang Infrastrukturmanagement ist ein gemeinsames Studienangebot der Frankfurt University of Applied Sciences und der Technischen Hochschule Mittelhessen, Standort Gießen. Damit bündelt der Studiengang die Kompetenzen und das Fachwissen beider Hochschulen in diesem Fachgebiet.

Im Rahmen des Studienprogramms werden den Studierenden technische, betriebliche und organisatorische Aspekte von Infrastrukturmaßnahmen im Bereich Wasser und Verkehr unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte vermittelt. Das projektorientierte Studium setzt dabei den Fokus auf die Instandhaltung und Betriebsoptimierung von Anlagen und Bauwerken.

Das Studium ist in Teilen projektorientiert angelegt. Innerhalb der Projekte werden die bearbeiteten Themenstellungen in Zusammenarbeit mit Ämtern, Ingenieurbüros und Unternehmen entwickelt. Im dritten Studiensemester können individuelle Schwerpunkte in den Fachgebieten Wasserwirtschaft, Wasserver- und Abwasserentsorgung, Straßenwesen, schienengebundener Verkehr, regenerative Energien und GIS-Anwendungen gesetzt werden.

Die Lehrveranstaltungen finden an den Studienorten Frankfurt am Main und Gießen statt.

Das Studium schließt mit dem international anerkannten Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) ab. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Das Studienprogramm umfasst 120 ECTS. Der Studienabschluss befähigt zum höheren Dienst und zur Promotion.

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Bewerbung ist zum Winter- und Sommersemester möglich. Hier geht's zur Online-Bewerbung!

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang Infrastrukturmanagement
(M.Eng.)
Regelstudienzeit 4 Semester, Vollzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Bewerbungsfrist 15.02. und 15.09
Sprachen Deutsch/Englisch
Akkreditierung

Durch ACQUIN e.V. bis zum 30.09.19.

Modulübersicht

Modularisierung im Studium bedeutet eine Studienstruktur, bei der Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Übungen, Praktika, Exkursionen oder Seminare zu thematischen Einheiten, den Modulen, zusammengefasst werden. Die Zusammensetzung eines Moduls wird bestimmt durch die Kompetenz, die durch das Absolvieren dieses Moduls erlangt werden soll.

Das Modulhandbuch enthält Informationen zu Dauer, Credits, Prüfungsart, Voraussetzungen, Lernergebnis, Arbeitsaufwand, Lernform, Inhalte, Literatur, Modulverantwortlichen der Module eines Studiengangs. Weitere Informationen im Leitfaden zur Modularisierung und Leistungspunktvergabe der Bund-Länder-Kommission. Die Modulübersicht und die Studieninhalte können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Bewerbungsfrist endet für das Sommersemester mit dem 15. Februar sowie für das Wintersemester mit dem 15. September.

Zu den Semester-Terminen.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder anderer raumbezogener, planungsrelevanter Fachrichtungen wie z.B. Geoinformations- und Kommunaltechnik, Raum- und Umweltplanung, Stadt- und Regionalplanung, Landschafts- und Umweltplanung mit einer Durchschnittsnote von 2,8 oder besser sofern die Bewerberinnen und Bewerber ausreichende Grundkenntnisse im Bereich Infrastrukturplanung nachweisen können. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn vor Studienbeginn mind. 10 ECTS im Bereich Planung von Anlagen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung und mind. 10 ECTS im Bereich Planung von Straßen- und Schienenverkehrsanlagen erworben wurden.

Die Bewerbung richten Sie bitte an die Frankfurt University of Applied Sciences.

Wegen der Eignungsfeststellung kann kein Losverfahren durchgeführt werden.

Berufsperspektiven

In der Regel endet der Aufgabenbereich der Bauingenieurinnen und Bauingenieure für die hergestellten Bauwerke mit der Übergabe/ Inbetriebnahme oder nach Ablauf der Gewährleistungspflicht. Die optimale Bewirtschaftung und ein effizienter Betrieb der Anlagen sind jedoch nur möglich, wenn neben technischem Fachwissen auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse vorhanden sind.

Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs Infrastrukturmanagement verfügen über diese Kompetenz und sind gleichzeitig Generalistinnen und Generalisten mit einem ökonomischen und ökologischen Hintergrundwissen. Zusätzlich verfügen sie über Führungsqualitäten, um selbstverantwortlich in Planung, Betrieb und Management als Projektleiterin oder Projektleiter tätig zu werden.

Die praxisorientierte, interdisziplinäre Ausbildung im Master-Studiengang „Infrastrukturmanagement“ versetzt Absolventinnen und Absolventen in die Lage, folgende Arbeitsbereiche und Funktionen verantwortlich zu gestalten:

  • Sie steuern komplexe Projekte eigenverantwortlich und setzen diese um.

  • Sie verfügen über instrumentale, systematische und kommunikative Kompetenzen um langfristig in einer sich stetig wandelnden Berufswelt bestehen zu können.

  • Sie sind in der Lage auf Änderungen der Gesellschaft, wie sie z.B. durch den demographischen Wandel ausgelöst werden, zu reagieren und entsprechende Konzepte zu erarbeiten.

  • Sie besitzen ein hohes Maß an Methodenwissen und berufsgruppenübergreifender Kommunikationsfähigkeit.

Es erschließt sich ein weites Tätigkeitsfeld sowohl im kommunalen und öffentlichen Bereich als auch im privatwirtschaftlichen Bereich:

  • Lokale, regionale, nationale und internationale Behörden und Institutionen

  • Wasser-, Abwasser- und Bodenverbände

  • Verkehrsverbünde

  • Bau- und Planungsämter

  • Ingenieur- und Planungsbüros

  • Unternehmen der Ver- und Entsorgung

  • Unternehmen der Energieversorgung

  • Verkehrsunternehmen

  • in der Entwicklungshilfe tätige Organisationen

Leiter des Prüfungsamts

Stellvertreter

Prof. Dr.-Ing.
Jochen Abel
Gebäude BCN, Raum 510
Fax : +49 69 1533-2058

Sekretariat

Weiterführende Informationen

Zentrale WebredaktionID: 1846
letzte Änderung: 17.10.2018