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Barrierefreie Systeme (M.Sc.)

Barrierefreiheit aus vielen Perspektiven

Barrierefreie Systeme (BaSys) sollen Menschen unabhängig von Alter und möglicher funktionaler Einschränkung eine selbstbestimmte und selbstständige Lebensführung ermöglichen.

Schwerpunkte

Im Schwerpunkt "BaSys-Planen und Bauen" werden Konzepte für barrierefreie Wohnungen, Wohnfolgeeinrichtungen, Bauten für Arbeit, Bildung, Gesundheit, Kultur und Freizeit erarbeitet.

Auf diese Weise werden Ihnen städtebauliche, baukünstlerische und gebäudetechnologische Fähigkeiten vermittelt, die Sie in die Lage versetzen, angesichts der anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen innovative und verantwortliche Beiträge zum Planen und Bauen der Zukunft zu leisten. Von der Wohnung bis hin zum städtischen und regionalen Lebensumfeld werden Lösungen für barrierefreie Raumsysteme entwickelt.

Neben Studierenden mit einem qualifizierenden Abschluss der Fachrichtung Architektur werden daher auch Studierende der Fachrichtungen Innenarchitektur sowie Städtebau/Stadtplanung angesprochen.

Die Module Baumanagement und Architekturpsychologie ergänzen das Lehrangebot mit spezifischem Fokus auf die Realisierung einer barrierefreien Lebensumwelt.

Im Zentrum der Intelligenten Systeme steht der Lebensraum von Menschen. Hier sind Sensoren und Aktoren verteilt und miteinander vernetzt. Diese Systeme sollen mit dem Menschen auf möglichst unterstützende  Weise kommunizieren und interagieren können. Dies bedeutet, sie müssen hinreichend 'smart', d.h. 'intelligent' sein.

Um Gefahren weitgehend auszuschliessen, müssen diese Systeme zudem meist als sicherheitskritsche Systeme ausgelegt werden, oft auch als Realzeitsysteme.

Im fachlichen Schwerpunkt Case Management erwerben die Studierenden die Befähigung, nach Abschluss eine qualifizierte Tätigkeit in Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens aufzunehmen, in denen komplexe Versorgungsprozesse eigenverantwortlich zu steuern und koordinieren sind. Sie sollen in die Lage versetzt werden, Menschen in Lebenslagen mit komplexem Hilfe- und Pflegebedarf infolge von Gesundheitsproblemen, Behinderung oder Alter durch Förderung von Ressourcen und Abbau von Barrieren ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Barrieren können hierbei unterschiedlichste Kontextfaktoren betreffen, z.B. Schnittstellenproblematiken der Gesundheitssektoren, der Professionen und Sozialgesetzgebung, gesellschaftliche Norm- und Wertvorstellungen, Beziehungskonflikte, aber auch eine Unter- oder Fehlversorgung mit technischen Hilfsmitteln oder vorhandene baulich-architektonische Barrieren.

Case Management-Ansätze kommen überall dort zum Tragen, wo effizientere, effektivere und bedarfsgerechte Versorgung erwartet wird. Case Management agiert dabei entlang möglichst des gesamten Versorgungsverlaufes (over time) und quer zu den Grenzen von Sektoren, Versorgungseinrichtungen und Professionen (across services). Es agiert damit per se interdisziplinär.

Auf der Mikroebene dient es der fallbezogenen Steuerung und Optimierung von komplexen Versorgungsprozessen, auf der Mesoebene der regionalen Versorgungssteuerung durch Kooperation und Koordination aller beteiligten Akteure und schließlich auf der politischen Makroebene dem Aufdecken und Schließen von Versorgungslücken und als Impulsgeber für innovative Versorgungskonzepte.

Alle weiteren Informationen 
finden Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang Barrierefreie Systeme
Master of Science
Regelstudienzeit 4 Semester, Vollzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist 15. Juli
Sprache Deutsch

Weiterführende Informationen

Zentrale WebredaktionID: 2148
letzte Änderung: 16.05.2018