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Wurde ich diskriminiert und belästigt?

Zu Diskriminierung gehören unerwünschte Verhaltensweisen, die eine Person auf ihre sozialen Kategorien reduziert, sie aufgrund dieser einschüchtert, entwürdigt oder beleidigt. Eine Belästigung geht immer mit einem Nicht-Respektieren von persönlichen Grenzen einher.

Oftmals finden es Betroffene von Grenzüberschreitungen schwierig einzuordnen, ob es sich bei dem Erlebten um Diskriminierung und Belästigung handelt oder ob diese Wahrnehmung übertrieben ist. Trauen Sie Ihren Gefühlen: wenn Sie eine Situation als unangenehm empfinden, nehmen Sie Ihre Einschätzung ernst. Sie haben das Recht, deutlich zu signalisieren, dass dieses Verhalten unerwünscht ist. Betroffene fühlen sich häufig peinlich berührt, empfinden sich als prüde oder schwach und suchen die Schuld für den Vorfall bei sich selbst. Auch wenn Sie sich in der Situation nicht wehren konnten oder das Erlebte nicht thematisieren können, für die Grenzverletzung verantwortlich ist allein die belästigende Person!

Beispiele von sexualisierter Belästigung und Gewalt

Sexualisierte Belästigung ist ein Verhalten, das nicht im gegenseitigen Einverständnis geschieht und unterscheidet sich damit grundlegend von einem beidseitig einvernehmlichen Verhalten, wie etwa einem Flirt. (6)

Hierunter können fallen:

  • aufdringliche auf den Körper bezogene Blicke.
  • sexuell bestimmte körperliche Handlungen. Dazu zählen (scheinbar zufällige) Berührungen und bedrängende körperliche Nähe (Bsp.: Berührungen an Brust oder Po oder nicht erwünschte Nacken-Massagen).
  • die Aufforderung zu unerwünschten sexualisierten Handlungen wie „Setz dich auf meinen Schoß!“.
  • Bemerkungen sexuellen Inhalts wie zum Beispiel sexuelle Anspielungen, Gesten, Witze oder sexualisierte Bemerkungen über das Aussehen, den Körper und zur Intimsphäre.
  • sexualisierte oder unangemessene Einladungen zu einer Verabredung.
  • unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen, (Bsp.: pornographische Magazine auf dem Schreibtisch oder Nacktfotos an den Wänden).
  • exhibitionistische Handlungen.
  • Stalking.
  • sexuelle Nötigung.
  • Vergewaltigung.

 

(6) Die Seite wurde erstellt in Anlehnung an die Broschüren „Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Hg.) (2012): Grenzen setzen - Was kann man bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz machen? Berlin.“ und „Frauenberatungsstelle Osnabrück (2014): Tipps für die Wildnis bei sexueller Belästigung“.

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