Roswitha Perret

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Studienstrukturreform

Frankfurt UAS (ehemals FH Frankfurt) als Modellhochschule prämiert

Wir verfolgen ein innovatives und zielgerichtetes Konzept bei der Umsetzung der Bolognareformen. Deshalb ist die Frankfurt University of Applied Sciences (ehemals FH Frankfurt) im Zuge der Umsetzung des Bolognaprozesses als Modellhochschule durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ausgezeichnet worden.

Im Jahre 2005 wurde die Frankfurt UAS (ehemals FH Frankfurt) bei der Durchführung der Bolognareform als Modellhochschule prämiert.
An der Ausschreibung der HRK nahmen 57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, zehn Kunst- und Musikhochschulen sowie acht private Hochschulen teil. Von diesen wurden insgesamt 21 ausgewählt.

Zentrale Kriterien bei der Auswahl waren für die HRK eine klare Strategie der Hochschule bei der Umsetzung, die eindeutige Formulierung der Aufgaben der Bologna-Beratung sowie eine überzeugende Einbindung des Beraters in die Hochschule.

Bereits im April 2004 haben wir Leitlinien zur Umsetzung dieser Reform der Studienstruktur verabschiedet und uns selbst zur Qualität innerhalb neuer Studiengänge verpflichtet.

Bologna Prozess

Im Sommer 1999 vereinbarten die europäischen Bildungsminister in Bologna, bis zum Jahr 2010 eine europaweit gültige und international kompatible zweistufige Struktur von Studienabschlüssen (Bachelor und Master) einzuführen und damit einen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Der Bologna-Prozess hat zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen zu stärken und die Mobilität zwischen den Bildungseinrichtungen und Bildungsgängen entscheidend zu fördern. Die Einführung einer gestuften Studienstruktur wird begleitet durch die Modularisierung der Studienangebote und ein Leistungspunktesystem (auf der Grundlage des European Credit Transfer and Accumulation System / ECTS) sowie durch Qualitätssicherungsmaßnahmen (Akkreditierung aller neuen Studiengänge).

Im Zuge des Bologna-Prozesses werden nicht nur die bisherigen Studienstrukturen, sondern auch die Studieninhalte optimiert. Diese grundlegende Reform der Hochschulausbildung bietet daher gute Chancen, einerseits einige der seit vielen Jahren bekannten Probleme anzugehen, andererseits aktive Standortpolitik zu betreiben. Konsequente Zulassungskriterien, deutliche Praxisbezüge, eine klare Kompetenzorientierung und eine verbesserte Studierbarkeit wirken – wie dies Erfahrungen anderer europäischer Länder zeigen – studienzeitbegrenzend und führen zu höheren Absolventenquoten. Innovative, d.h. international und interdisziplinär ausgerichtete Studiengänge platzieren sich überdies als Leuchttürme ihrer Hochschule im nationalen und internationalen Wettbewerb.