Elektrofahrräder vor Abstellboxen

Forschungsprojekte

Hier finden Sie kurze Beschreibungen der aufgelisteten Projekte ebenso wie Projektpartner,  Fördermittelgeber und z. T. weitere Projektlinks.

2017

MoLa.opt - Mobilität auf dem Land optimieren

Kooperationspartner: Hochschule RheinMain, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Laufzeit: Mai 2016 - April 2017

Gefördert von: Land Hessen

Ziel des Vorhabens war es, Grundlagen für die Entwicklung eines integrierten Planungsverfahrens zur nachhaltigen Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum zu schaffen. Das Verfahren soll die Auswahl der für das jeweilige Bedienungsgebiet optimalen Angebotsform(en) auf einfache und standardisierte Weise ermöglichen und Empfehlungen für die konkrete Ausgestaltung des Angebots geben.

Das Vorhaben hat Bedeutung auf ökonomischer (Verringerung der Kosten für Mobilität), ökologischer (Förderung des umweltfreundlichen ÖPNV) und sozialer (Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben) Ebene. Das Verfahren liefert, angesichts der schrumpfenden und alternden Bevölkerung und der zurückgehenden Finanzmittel für den ÖPNV, einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Folgend die Präsentationen der Abschlusskonferenz vom 25.04.2017:

1. Vortag; Thomas Busch - RMV

2. Vortrag; Josef Becker - Frankfurt UAS

3. Ergebnisse Mentimeter - Teil 1

4. Vortrag; Volker Blees/Sabrina Walther - HSRM

5. Ergebnisse Mentimeter - Teil 2

6. Vortrag; Franz Heckens - Pro Bürgerbus NRW

7. Vortrag; Peter Krämer - OREG

8. Vortrag; Timo Barwisch - plan:mobil

9. Vortrag; Michael Schramek - EcoLibro

DieMo RheinMain 2

Projektpartner: House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH, ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), Universität Kassel, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Laufzeit: September 2016 bis August 2017

Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dieses Projekt schließt inhaltlich an das Projekt DieMo RheinMain (Laufzeit 2014-2016) an.

Neben der Überprüfung vorhandener Mobilitätsinnovationen, entwickelt DieMoRheinMain praxisnahe Einzeldienstleistungen für Elektromobilität und erprobt diese in konkreten Anwendungsfällen vor Ort. Um die dauerhafte Integration der Elektromobilität in die multimodalen Angebote der Region zu ermöglichen, werden die Einzeldienstleistungen zu einem integrierten Mobilitätsprodukt für die Region zusammengeführt und vernetzt.

Die Aufgabe der Frankfurt UAS besteht zum einen in der Erarbeitung neuer Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmer in der Region Frankfurt RheinMain. Zum anderen sollen bereits existierende e-mobile und intermodale Mobilitätsangebote hinsichtlich ihrer Erfolgsfaktoren und Hemmnisse untersucht, sowie die im Rahmen des Projekts entwickelten Einzeldienstleistungen auf ihre Nutzerakzeptanz evaluiert werden. Basierend darauf sollen Hinweise für die nachhaltige Integration von Mobilitätsinnovationen in bestehende Verkehrs- und Mobilitätssysteme, unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität, abgeleitet werden.

Weiter Informationen finden Sie hier.

Nachhaltiges Mobilitätsmanagement an der Frankfurt UAS

Kooperationspartner: ivm GmbH; Geothe-Universität Frankfurt am Main; AStA der Frankfurt UAS

Laufzeit: Juni 2016 - Mai 2018

Gefördert von: Land Hessen

 

Durch die Vielzahl der Menschen, die täglich zum Campus pendeln, um dort zu arbeiten oder die Lehrveranstaltungen zu besuchen, ist die Frankfurt UAS ein erheblicher Verkehrserzeuger im Frankfurter Nordend.Ziel des Projektes ist es, das Mobilitätsverhalten der Beschäftigten und der Studierenden an der Frankfurt UAS zu evaluieren und dieses durch die Etablierung eines Mobilitätsmanagements nachhaltig und langfristig zu verändern. Durch das Mobilitätsmanagement soll die Verkehrsmittelwahl von Beschäftigten und Studierenden in Hinblick auf eine CO2-freie Hochschule positiv beeinflusst werden. Dabei stehen Elektromobilität, ÖPNV, Radverkehr, Parkraummanagement und Fußverkehr im Fokus.

Weitere Informatione finden Sie hier.

Elektromobilität entlang der Märchenstraße

Kooperationspartner: Regionalmanagement Nordhessen GmbH; Plug´n CHARGE GmbH; Deutsche Märchenstraße e. V.

Laufzeit: Juni 2016 - Mai 2017

Gefördert von: Land Hessen

Das Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Nutzerakzeptanz von E-Mobilität durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur, sowie die Bereit­stellung eines E-Mobilitätsangebots im Freizeit- und Tourismus-Sektor. Gleichzeitig sollen hessische E-Mobilitätsprodukte einem nationalen und internationalen Publikum vorgestellt werden und die Attraktivität der „Deutschen Märchenstraße“ für in- und ausländische Touristen signifikant durch die Möglichkeit, die Märchenstraße elektromobil zu erleben, gesteigert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll der hessische Teil der Deutschen Märchenstraße durch den Aufbau von neun Ladepunkten für batterie­elektrische Fahrzeuge erschlossen, drei E-Pkw betrieben sowie die Analyse von Nutzerakzeptanz und -präferenzen zum bedarfs­orientierten Aufbau von Ladeinfrastruktur durchgeführt werden.

Im Projekt werden ausgereifte, in der Praxis erprobte Technologien, mit dem Show Case der Deutschen Märchenstraße zu einem innovativen Demonstrationsprojekt verbunden.

Den aktuellen Projektflyer finden Sie hier, und die Partnerhomepage zum Projekt sehen Sie hier.

Move Oberursel

Kooperationspartner: Hochschule Darmstadt (h_da), ForschungsCampus FC3 – Nachhaltige Mobilität

Externe Kooperationspartner: Stadt Oberursel, Ökolife-Energie GmbH (Rödermark)

Laufzeit: April 2016 - März 2017

Gefördert von: Land Hessen

Mit dem Projekt „Move Oberursel“ soll der Einführungsprozess eines Carsharing-Angebotes auf der Basis von E-Fahrzeugen vorbereitet werden, bei dem die Energiebereitstellung über vor Ort erzeugte Solarenergie mit angeschlossener Ladeinfrastruktur erfolgt. Die externen Projektpartner, die Stadt Oberursel und die Firma Ökolife-Energie GmbH, beabsichtigen im Anschluss an das Projekt die Infrastrukturmaßnahmen aufzubauen und hierbei die Empfehlungen aus dem Vorhaben zu berücksichtigen.

Verkehrsplanerische Ansätze und Verhaltensanalysen zusammen mit einem Bürgerbeteiligungsverfahren sollen das Carsharing-Vorhaben so spezifizieren, dass es optimal an die Bedürfnisse der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer angepasst ist. Darüber hinaus werden qualitative Daten gewonnen, die Einstellungen zur Mobilität der befragten Akteure beleuchten.

Wenn Sie in Oberursel wohnen und über 18 Jahre alt sind, können Sie sich hier an einer Umfrage zu diesem Thema beteiligen.

2016

Wirtschaftsverkehr 2.0

Laufzeit: Januar bis Dezember 2016

Gefördert von: Land Hessen  

Das Vorhaben „Wirtschaftsverkehr 2.0 - Analyse und Empfehlungen für Belieferungsstrategien der KEP-Branche im innerstädtischen Bereich“ ist ein Nachfolgeprojekt des bereits 2014 durchgeführten Forschungsprojekt „Wirtschaftsverkehr in der Frankfurter Innenstadt“. Auch dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke vom Fachbereich 3 bearbeitet.

Ziel des Projekts ist es, Belieferungskonzepte unterschiedlicher Kurier-Express-Paket-(KEP) Dienstleister hinsichtlich ihrer verkehrlichen Auswirkungen zu analysieren und zu vergleichen. Hierzu werden Experteninterviews durchgeführt, Belieferungstouren begleitet und auf Basis von Verkehrserhebungen die Auswirkungen von Anlieferungsmodellen im Straßenraum untersucht. Zudem soll eine Clusterung von Stadtteilen erfolgen. Die entstandene Datengrundlage wird genutzt, um sowohl Hinweise für die KEP-Dienstleister zur Eignung unterschiedlicher Auslieferungsstrategien für die jeweiligen Stadtteiltypen zu erarbeiten, als auch Empfehlungen für die Kommunen zu einer verbesserten Integration des Anlieferungsverkehrs in den innerstädtischen Verkehr zu generieren.

Befragung Hessentag 2016 in Herborn

Seit 2009 führt die FG Neue Mobilität eine Besucherbefragung auf dem jährlich stattfindenden Hessentag durch. Inhalte der Befragung sind die persönliche Anreise der Besucher sowie Fragen zur Elektromobilität.

Die Auswertung der Befragung 2016 vom Hessentag in Herborn ist momentan in Arbeit.

Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls

Laufzeit: Oktober 2015 - September 2016

Durch die Förderung kann für das Themenfeld "Öffentlicher Personennahverkehr" ein eigenständiges Online-Angebot gestaltet werden. Dies ermöglicht den Studierenden, sich mit allen Inhalten des ÖPNV im Zusammenhang zu beschäftigen und diesen unabhängig von den auf verschiedene Semester verteilten Vorlesungen zu erlernen.

DieMoRheinMain - Dienstleistungen fördern elektrische Mobilität

Kooperationspartner: House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH, ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), Universität Kassel, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Laufzeit: Juli 2014 – Juni 2016
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aufgabe des Forschungsprojekts „DieMoRheinMain“ ist es, innovative Einzeldienstleistungen für die Elektromobilität zu entwickeln und in konkreten Anwendungsfällen auf ihre Praxisfähigkeit zu testen. Aus den Einzeldienstleistungen, die in standardisierten Dienstleistungsmodulen dargestellt werden, entsteht ein integriertes Mobilitätsprodukt - Dienstleistungsverbund. Ziel ist die Förderung der Integration von E-Mobilität in die multimodalen Angebote der Region FrankfurtRheinMain und die Bereitstellung der Dienstleistungsmodule zur bundesweiten Übertragbarkeit. Die Frankfurt UAS wird im Rahmen des Projekts neue Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmer sowie zu infrastrukturellen und raumplanerischen Voraussetzungen in der Region FrankfurtRheinMain erarbeiten. Zusätzlich sollen die entwickelten Dienstleistungen hinsichtlich der Nutzerakzeptanz evaluiert werden, um Hinweise für die nachhaltige Integration von Mobilitätsinnovationen in bestehende Verkehrssysteme, unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität, zu entwickeln.

Weiter Informatione finden Sie hier.

Well2Wheel

Kooperationspartner: HSE AG, Fraunhofer-Institut LBF, TU-Darmstadt, NTB Technoservice, Continental Automotive und EUS
Laufzeit: Mai 2013 bis April 2016
Gefördert von: Bundesministerium für Umwelt (BMU); koordiniert vom Projektträger VDI/VDE-IT

Die Fachgruppe Neue Mobilität am FB1 der Frankfurt University of Applied Sciences führt mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), dem Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, der TU Darmstadt und weiteren Partnern ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Namen "Well2Wheel" durch. Zentrale Forschungsfrage des Projektes wird sein, inwiefern sich die wachsende Elektromobilität zukünftig auf die Stromnetze auswirkt und wie sie sich - in Form von mobilen Speichern – steuern und in das Verteilernetz integrieren lässt. Vor allem  wird es darum gehen, ob Elektrofahrzeuge einen Beitrag zur Pufferung und Speicherung der schwankenden, regenerativen Energie leisten können – daher der Projektname „Well2Wheel“ (von der Quelle bis zum Rad). Die Frankfurt University of Applied Sciences wird in dem Projekt die sozialwissenschaftliche Begleitforschung übernehmen und sich vorwiegend mit Themen wie Nutzerakzeptanz der Elektromobilität, Mobilitätsverhalten und Projektevaluation beschäftigen. Neuer Forschungsakzent wird dabei das Ladeverhalten sein, da mit Hilfe von Rot-Grün-Ampelphasen den Nutzern die Verfügbarkeit von regionalen, erneuerbaren Strom signalisiert wird.

Hier geht es zur Projekthomepage mit weiterführenden Informationen.

2015

Mobilität optimieren - Nachhaltigkeit intensivieren (MoNi)

Kooperationspartner: Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) Zentrum der Goethe-Universität 

Laufzeit: Oktober 2015 - Dezember 2015

Gefördert von: Land Hessen

Ziel des Projektvorhabens ist es, mit Hilfe einer Potenzialabschätzung, die Grundlage für die Optimierung der Mobilitätsangebote bei Fraport zu erstellen, um mittelfristig mobilitäts­bezogene Nachhaltigkeitseffekte zu intensivieren. Dabei stehen Umweltwirkungen (ökologische Nachhaltigkeit), Auswirkungen auf Belange der Nutzendenden (soziale Nachhaltigkeit) sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit (ökonomische Nachhaltigkeit) betrieblicher Mobilitätsangebote im Fokus. Im Vordergrund des Vorhabens steht die Passgenauigkeit des Konzepts, das die technischen Dimensionen (optimaler Fahrzeugpool, Integration von Elektromobilität) mit sozialen Dimensionen (Nutzungsmotive, Mobilitätsbedarfe, alltags­praktische Chancen und Barrieren) verbindet. Dazu gehören auch neue Nutzungsmodi (u. a. Intensivierung von Sharing).

In der sozialen Umgestaltung von Mobilität (Reorganisation der Nutzungsmodi), so eine Ausgangsthese, liegt ein vielfach unterschätztes Potenzial, insbesondere kombiniert mit technischen Innovationen, wie der Elektromobilität.

Die Grundlage des zu erarbeitenden innovativen Mobilitätskonzepts für die Binnenverkehre rund um den Flughafen soll zudem Nutzungsanreize beinhalten, damit Nutzerinnen und Nutzer ggf. auch im privaten Bereich auf optimierte Mobilitätskonzepte umsteigen (Intensivierung von Sharing, Elektromobilität, nachhaltige Mobilitätsvarianten etc.).

Befragung Hessentag 2015 in Hofgeismar

Seit 2009 führt die FG Neue Mobilität eine Besucherbefragung auf dem jährlich stattfindenden Hessentag durch. Inhalte der Befragung sind die persönliche Anreise der Besucher sowie Fragen zur Elektromobilität.

Die Auswertung der Befragung 2015 vom Hessentag in Hofgeismar finden Sie hier.

Sozialwissenschaftliche Begleitforschung in verschiedenen Landesprojekten

Laufzeit:  Januar 2013 - Dezember 2015
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Fachgruppe Neue Mobilität führt in den Haushaltsjahren 2013-2015 die Sozialwissenschaftliche Begleitforschung in verschiedenen Landesprojekten durch. Neben der „e-Beschaffungsinitiative des Landes Hessen“ und dem Projekt „e-Mobilität in hessischen Kommunen“ wird das Projekt „Das Handwerk fährt emobil“ wissenschaftlich begleitet. In diesen Projekten wird der Einsatz von Elektrofahrzeugen gefördert, um eine hohe Sichtbarkeit von E-Fahrzeugen in Hessen zu erreichen und deren Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen. Speziell durch das „Handwerkerprojekt“ sollen die Fahrzeuge im alltäglichen Stadtverkehr zum Einsatz kommen. Die Nutzung von E-Fahrzeugen in den Kommunen bzw. den Institutionen des Landes ist vor allem für den Flotteneinsatz vorgesehen. Die Begleitforschung besteht hierbei aus der Erhebung und der Analyse von mehrstufigen quantitativen und qualitativen Befragungen.
Den Ergebnisbericht finden Sie hier.

E-FACTS

Kooperationspartner: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
Laufzeit:  Juli 2013 bis Juni 2015
Gefördert von: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi); koordiniert vom Projektträger „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR)

Das Hauptziel des europäischen Forschungsprojekts "Electric Vehicles For Alternative City Transport Systems“ (E-FACTS) besteht darin, den Betrieb von Elektrofahrzeugen in den Innenstädten von Frankfurt am Main, Stockholm und Arnheim zu untersuchen und zu fördern. Dabei konzentriert sich das nationale Vorhaben in Deutschland auf den Einsatz von Elektrofahrzeugen im gewerblichen Verkehr, insbesondere dem Handwerkerverkehr.  
Die Frankfurt University of Applied Sciences befasst sich in diesem Rahmen mit Fragen der Nutzerakzeptanz, dem Mobilitätsverhalten und Aspekten der Stadt- und Verkehrsplanung.  Schließlich sollen Empfehlungen für weitere Aktivitäten gegeben und Leitlinien für eine nachhaltige Umsetzung der Elektromobilität erstellt werden.
Mit Hilfe von neuen Erkenntnissen und einer hohen Sichtbarkeit des Projekts kann es gelingen, mehr Menschen und Unternehmen für das Thema Elektromobilität zu begeistern und somit für eine langfristige Marktetablierung von Elektrofahrzeugen zu sorgen.

Sozialwissenschaftliche und ökologische Begleitforschung Modellregion Elektromobilität Rhein-Main (Phase 2)

Kooperationspartner: Goethe-Universität, e-hoch-3 GbR
Laufzeit: Mai 2012 - April 2015
Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); koordiniert durch die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie vom Projektträger Jülich (PTJ)

Die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main ist in 2012 in die zweite Förderphase gestartet. Die Frankfurt University of Applied Sciences führt erneut, gemeinsam mit der Goethe-Universität und dem Umweltberatungsunternehmen e-hoch-3, die sozial­wissenschaftliche und ökologische Begleitforschung zu den verschiedenartigen Projekten in der Modellregion durch. Das Mobilitätsverhalten der Nutzer und insbesondere die Akzeptanz der Elektromobilität sollen erörtert werden. Hierzu werden umfangreiche Befragungen durchgeführt. Zwei weitere Schwerpunkte sind die Integration der Elektromobilität in die Stadtplanplanung und in intermodale Verkehrsangebote. Die gewonnenen Erkenntnisse und die daraus entwickelten Handlungsempfehlungen sollen die Nutzung von Elektrofahrzeugen befördern, so dass Deutschland seine Position als Leitmarkt und Leitanbieter ausbauen kann.

Das Resümee mit einem Zwischenfazit sowie den Abschlussbericht finden Sie unter Veröffentlichungen.

Hier geht es zur Webseite der Modellregion Rhein-Main mit weiterführenden Informationen.

Befragung zur Sperrung der Schiersteiner Brücke (A643)

Laufzeit:  Februar – April 2015
Gefördert von: Eigeninitiative

Die Sperrung der Schiersteiner Brücke (A643) stellte einen wesentlichen Eingriff in das tägliche Verkehrsgeschehen und damit in das Mobilitätsverhalten tausender Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet dar. Etwa 90.000 Kraftfahrzeuge passierten bis zur Sperrung die Brücke täglich. Dieses Verkehrsaufkommen musste nun anderweitig abgewickelt werden und stellte den Straßenverkehr und den Öffentlichen Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet vor große Aufgaben. Ziel des Projekts war es, die Veränderungen im Mobilitätsverhalten zu evaluieren, die durch die Sperrung hervorgerufen wurden. Die ersten Ergebnisse wurden zur Eröffnung der Brücke in einem Ergebnisbericht veröffentlicht. Bitte beachten Sie ebenfalls die dazugehörige Pressemitteilung der Frankfurt University of Applied Sciences.

Hier steht der Ergebnisbericht zum Download zur Verfügung.
Hier gelangen Sie zu der dazugehörigen Pressemitteilung.

2014

Freude an Mobilität als Erfolgsfaktor für Mobilitätsinnovationen

Kooperationspartner: Wirtschaftsuniversität Wien - Institut für Transportwirtschaft und Logistik, Innovationsmanufaktur GmbH
Laufzeit: Oktober – Dezember 2014
Gefördert von: Land Hessen

Das Ziel dieses Projekts ist es, die Grundlagen für ein holistisches Gesamtkonzept zum Thema „Freude an Mobilität als Erfolgsfaktor für Mobilitätsinnovationen“ zu entwerfen. Als Ausgangsbasis für dieses interdisziplinäre Projekt, wird zunächst der aktuelle Forschungsstand zur Auswirkung von "Freude als Erfolgsfaktor" erstellt. Ein Dimensionen-Schema, welches ebenfalls im Rahmen dieses Projekts erarbeitet wird, dient hierbei als Grundlage zur Klassifizierung der Resultate. Parallel dazu ist eine Identifikation für Mobilitätsinnovationen relevanter sozialer Gruppen (etwa Ältere, Schüler, Eltern mit Kleinkindern, Berufsreisende, etc.) sowie eine Zusammenstellung deren jeweiliger Anforderungen und Bedürfnisse notwendig. Zur Abrundung und besseren Visualisierung der Ergebnisse, werden Best Practice-Beispiele im abschließenden Teil dieses Projekts untersucht. Hierbei werden bestehende Ansätze aus dem Mobilitätsbereich aber auch, unter Einbezug von Marktforschungserkenntnissen, auf die Mobilität anwendbare Beispiele aus anderen Branchen auf den Faktor „Freude“ hin analysiert.

Den Abschlussbericht finden Sie unter Veröffentlichungen.

Wirtschaftsverkehr in der Frankfurter Innenstadt

Laufzeit:  Juli bis Dezember 2014

Gefördert von: Land Hessen

Dieses Forschungsvorhaben zum Frankfurter Wirtschaftsverkehr wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke vom Fachbereich 3 sowie mit inhaltlicher Unterstützung durch die Stadt Frankfurt und der IHK Frankfurt am Main durchgeführt. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Datengrundlage zum Wirtschaftsverkehr in der Innenstadt von Frankfurt, welche es ermöglicht, Defizite in der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur zu identifizieren. Hintergrund sind die in der Frankfurter City vermehrt auftretenden Engpässe bei Anlieferungsprozessen, wodurch es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern kommt. Die Datengrundlage basiert zum einen auf Verkehrsbeobachtungen in einem Pilotgebiet in der Frankfurter Innenstadt und zum anderen auf Interviews mit Unternehmen aus der Logistikbranche. Ausgehend von den  ausgewerteten Verkehrs- und Mobilitätsdaten soll ein Katalog an verkehrsplanerischen Maßnahmen entwickelt werden, welche zu einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur und zur Aufhebung von Engpässen bei den Logistik‐Prozessen beitragen sollen.

Den Abschlussbericht finden Sie unter Veröffentlichungen.

2008 - 2013

Sozialwissenschaftliche Begleitforschung zur Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main

Kooperationspartner: Goethe-Universität, e-hoch-3 GbR
Laufzeit: Januar 2010 - Juli 2011
Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

In der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main existierten 14 Demonstrations­vorhaben, die in eine übergreifende Projektevaluation integriert wurden. Die Fachhochschule Frankfurt als Konsortialführer führte gemeinsam mit der Goethe-Universität und dem Umweltberatungsunternehmen e-hoch-3 die sozial­wissenschaftliche Begleitforschung der Projekte durch. Das Mobilitätsverhalten der Nutzer und insbesondere die Akzeptanz der Elektromobilität sollten erörtert werden. Hierzu wurden die Nutzer elektrischer Fahrzeuge gebeten, an umfangreichen Befragungen teilzunehmen. Die Untersuchungen unterschieden motorisierten und wenig motorisierten Verkehr (Pedelecs), sowie Wirtschaftsverkehr (Müllfahrzeuge und Paketauslieferer) und ÖPNV. Das Ziel der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung war die nachhaltige Implementierung von Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main.

24.01.2012 - Der Schlussbericht zur sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in der Modellregion Rhein-Main steht nun unter Veröffentlichungen zum Download bereit.

06.09.2011- Das Resümee der Sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in der Modellregion Rhein-Main wurde fertiggestellt und steht nun unter Veröffentlichungen zum Download bereit.

Normen bringen die Zukunft in Fahrt

Kooperationspartner: PricewaterhouseCoopers, Fraunhofer-Institut LBF
Laufzeit: April 2011 - Oktober 2011
Auftraggeber: Deutsches Institut für Normung e.V.Finanziert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Das Ziel der Studie "Elektromobilität - Normen bringen die Zukunft in Fahrt" war, sozioökonomische Aspekte in die bisher eher technisch orientierte Normung einzubringen. Die Kooperationspartner haben bei der Analyse des sozioökonomischen Kreislaufs aus "Nutzer", "Wirtschaft", "Recht" und "Politik" zahlreiche Einflussgrößen ermittelt, die bis dato noch nicht auf den zukünftigen Normungsbedarf untersucht wurden. Darauf aufbauend wurden Szenarien entwickelt, die zeigen, wann unterschiedliche Zielgruppen die Elektromobilität für sich entdecken. Generell wird Elektromobilität mittel- und langfristig nur von der breiten Masse der Nutzerinnen und Nutzer akzeptiert werden, wenn Reichweite und Kosten von Elektroautos mit denen von konventionellen Fahrzeugen konkurrieren können. Da dieses Ziel in den nächsten Jahren nicht erreicht wird, müssen die Nutzerinnen und Nutzer über neue Geschäftsmodelle und alternative Mobilitätskonzepte an die Elektromobilität herangeführt werden. Diese und weitere Ergebnisse lassen sich der hier veröffentlichen Studie entnehmen.

UPDATE 06.02.2011: Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden. Das Executive Summary gibt es in deutscher und englischer Sprache.

Elektrolöwe 2010 - Der hessische Elektroautofahrer

Kooperationspartner: Akasol e.V.
Laufzeit: Juli 2009 - Juni 2011
Koordiniert durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK)
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMULV)

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen wurde in Zusammenarbeit mit der Akasol GmbH die folgende Forschungsfrage verfolgt: sind die hessischen Bürgerinnen und Bürger bereits heute in der Lage, auf Elektromobilität umzusteigen? Ziel war es, neue und kurzfristig verwertbare Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten der hessischen Bevölkerung, im Hinblick auf die Substitutionspotenziale für den Einsatz von Elektromobilität zu erlangen. Anhand der Analyse vorhandener Daten sowie zusätzlicher Befragungen zum derzeitigen Verkehrsverhalten sollten in drei unterschiedlich strukturierten Regionen Hessens – Ballungsraum (Frankfurt am Main), Monozentrum (Kassel) und ländlicher Raum (Lauterbach/Vogelsbergkreis) – potenzielle Nutzer von Elektrofahrzeugen identifiziert werden.Zusätzlich wurden die bereits vorhandenen oder in naher Zukunft verfügbaren technischen Lösungen zusammengetragen und daraus konkrete Vorschläge für die unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen erarbeitet. Der Fokus lag hierbei auf der Frage, wie die verfügbaren Technologien und die ermittelten Nutzerprofile miteinander in Einklang gebracht werden können. Bedarf und Angebot sollen zusammengeführt und durch Konzepte für Marketing, Vertrieb, Service und öffentliche Unterstützung ergänzt werden.

UPDATE 04.04.2012 - Der Abschlussbericht des Projekts "Hessen: Modellland für eine nachhaltige Nutzung von Elektroautos" steht nun zum Download bereit. Dieser ist Teil der Nachhaltigkeitsinitiative des Landes Hessen.

23.05.2011 - Der Bericht zu den Untersuchungen im ländlichen Raum am Beispiel der Stadt Lauterbach im Vogelsbergkreis wurde fertiggestellt und steht zum Download bereit.

Weitere abgeschlossenene Projekte


Hessentag Stadtallendorf
Laufzeit: März - Dezember 2010
Auftraggeber: ivm GmbH

Hessentag Langenselbold
Laufzeit: März - Dezember 2009
Auftraggeber: ivm GmbH

Turnfest Frankfurt
Laufzeit: Mai - Juli 2009
Auftraggeber: traffiQ GmbH

Handy-Parken in Hamburg
Laufzeit: Dezember 2008 - Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Hamburg

LKW-Parken an Autobahnen
Laufzeit: Oktober 2008 - April 2009
Auftraggeber: ADAC Stiftung Gelber Engel

FG Neue MobilitätID: 5112