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Prof. Dr. Heino Stöver
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Masterstudiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe"

Im WiSe 2015/16 startete der Masterstudiengang „Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe M.A.” (Flyer) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Dieser integriert eine von den Deutschen Rentenversicherern zertifizierte suchttherapeutische Ausbildung und richtet sich an SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen.

E-Learning Courses

The CARE Project E-learning
offers four courses:
HarmReduction.eu

Gendersensible Suchtarbeit – Wie geht das?

Fortbildung Gender & Sucht
In-House-Schulung Gender & Sucht

Studie zu den Erfahrungen von Nutzern von Drogenkonsumräumen in Frankfurt/Main (NuDroF)

Projektleitung: Prof. Dr. Heino Stöver

Mitarbeiter am ISFF: Franziska Bohnert, Phillip Kohl

Kooperationspartner: Rainbow Group (NL), Lancaster University (UK)

Laufzeit: 08/2014 -

Finanzielle Förderung: ISFF-Mittel

Berichte für den Auftraggeber: Anfang 2015

Harm Reduction (Schadensminimierung) ist ein wichtiger Baustein für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Drogen konsumierende Menschen. Drogenkonsumräume stellen einen pragmatischen Ansatz dar, um gefährliche Konsummuster zu minimieren und der Infektion von HIV und Hepatitis C vorzubeugen.

Das Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen von Harm Reduction - Angeboten auf die Lebensqualität drogenkonsumierender Menschen. Es soll weitere Daten zu den Nutzungserfahrungen von Klienten in Drogenkonsumräumen liefern.

Das Projekt ist Teil eines Verbundprojektes mit Partnern aus den Niederlanden. Im Rahmen des ‚Drug Prevention and Information-Programme (DPIP)‘ wird das niederländische Projekt von der EU-Kommission unterstützt und durch die Generaldirektion für Justiz in Europa gefördert. The European Harm Reduction Network (EuroHRN), als Teil des DPIP, hat das Projekt ‚Drug Consumption Rooms in Europe: evidence and practice‘ in Verbindung mit der Rainbow Group (NL) und der Lancaster University (UK) konstituiert. Ziel der Studie ist es eine standardisierte Datenkollektion zu entwickeln, um eine Fundament für Europäische Drogenkonsumräume zu etablieren. Analog dem wissenschaftlichen Vorgehen in Amsterdam ist die Studie in Frankfurt aufgebaut. Eine gemeinsame Auswertung wird Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Nutzererfahrungen mit Drogenkonsumräumen in Amsterdam und Frankfurt herausarbeiten.

Die Antworten der Befragten sollen helfen neue Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen zu finden, die sich auf dem Weg der gesundheitlichen Stabilisierung befinden. Drogenkonsumierende Menschen stoßen auf ein breites Spektrum der Nichtakzeptanz ihrer Lebenswelt, was eine weitgehende Ausgrenzung zur Folge hat. Die Antworten sollen zu einem besseren Verständnis über Drogenkonsummuster und Entscheidungen in Bezug auf Diskriminierung und Ausgrenzung führen. Die Erfahrungen der Befragten können so in Form einer Mitgestaltung in die gegenwärtigen Behandlungsstrategien und kommunale Drogenpolitik mit einfließen. Letztendlich soll die Studie den lokalen und staatlichen Serviceeinrichtungen zu einem besseren Verständnis über die Bedürfnisse Drogen konsumierender Menschen verhelfen, um so eine verbesserte Unterstützung bereitstellen zu können.

Stephan BartenID: 13276