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Prof. Dr. Hans-Volker Happel
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Prof. Dr. Hans-Volker Happel

Werdegang und Hintergrund

Tätigkeit als Klinischer Psychologe in der Psychosomatischen Klinik "Haus Aggertal", Gummersbach

Aufbau und Leitung der Suchtkrankenstation im Psychiatrischen Krankenhaus Heppenheim

Promotion mit dem Thema "Verhaltensfunktionale Analyse jugendlichen Problemtrinkens"

Berufung zum Professor an der Fachhochschule Frankfurt am Main (jetzt: Frankfurt University of Applied Sciences), Fachbereich 4 - Soziale Arbeit und Gesundheit (Sozialpädagogik), mit dem Schwerpunkt "Sucht- und Drogenproblematik". Neben diesem Schwerpunkt wurden weitere psychologierelevante Vorlesungen angeboten, u. a. aus der Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie, der Wahrnehmungspsychologie und der Klinischen Psychologie.

Juni 1986 Forschungsprojekt "Selbstorganisierter Ausstieg aus Drogenabhängigkeit"

Seit 1990 Mitarbeit an verschiedenen von der Stadt Frankfurt am Main, dem Land Hessen, verschiedenen Bundesministerien und der EU-finanzierten Projekten mit unterschiedlichen Fragestellungen wie z. B. Auswirkungen der aufkommenden HIV-Diskussion auf die Ausstiegswilligkeit. Dehydrocodein-Substitution, Offene Szene-Studie, Evaluationsstudien zu niedrigschwelligen Drogenhilfeangeboten, Ethnische Minoritäten im Bereich der Drogenhilfe. Eine gemeinsame Telefonnummer für europäische Notrufeinrichtungen, Strategien kommunaler Drogenpolitik, Praxiserfolge und Problemlagen akzeptanzorientierter Drogenhilfe etc.

Seit 1993 Boardmitglied der European Foundation of Drug Helplines, seit 2000 Präsident dieses europäischen Netzwerkes für Drogenberatungstelefone.

Berufung in die Forschungsgruppe "Qualitative Drug-Reserach" bei der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogenabhängigkeit in Lissabon.

Seit 1989 Vorsitzender der integrativen drogenhilfe e.V. Frankfurt am Main. Dieser Verein organisiert seither insbesondere Projekte im niedrigschwelligen Drogenhilfebereich, u. a. Spritzentausch, Konsumraum, Substitutionsambulanzen, niedrigschwellige Arbeits- und und Übernachtungsprojekte für obdachlose Drogenabhängige, drogenabhängige Familien und Kinder, betreute Wohngemeinschaften etc. Der Verein hat mittlerweile über 150 MitarbeiterInnen.

Mitgliedschaften

  • Wissenschaftlicher Beirat bei der Zeitschrift "akzeptanz"
  • Arbeitskreis Sucht der Rhabanus Maurus Akademie
  • Vorstand des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Hessen (bis 2003)
  • Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie

Laufende Projekte

  • Differenzielle Analyse der Frankfurter Konsumraumdokumentation

Abgeschlossen