Friedberger Freitagsmarkt

Empirische Analyse einer Großversammlung ohne Initiator

Interdisziplinäres Lernziel

Die Möglichkeiten zur Kompromissbildung bei stadtplanerischen widerstreitenden Interessen unter Würdigung ihrer technischen, soziologischen, ökonomischen und politisch-prozessualen Aspekte erfassen, strukturieren und beurteilen können.

Modulinhalte

Jeden Freitag bei gutem Wetter versammeln sich auf dem Friedberger Platz im Nordend Menschenmengen von bis zu 3500 Personen und unterhalten sich bis spät abends, bei mediterraner Geselligkeit, aber hoher Belastung der Anwohner. Äußerer Anlass ist lediglich der Wochenmarkt, den es andernorts genauso gibt. Ähnliche Phänomene gibt es in vielen deutschen Städten. Die Interessen von Besuchern und Anwohnern gegeneinander auszutarieren, scheint Frankfurt halbwegs gelungen zu sein, soweit ersichtlich als einziger Stadt in Deutschland.  Auf Anregung des Ortsbeirates 3 Nordend befassen wir uns mit diesem Phänomen. Wir werden insbesondere versuchen, es empirisch zu beschreiben und den Triebkräften der Menschenmenge und deren Verhalten zu erfassen.   Verschiedene Themen sind empirisch zu beleuchten. Ein Fragebogen muss entwickelt, die Daten erhoben und analysiert werden. Es geht insbesondere um demographische Zusammensetzung (nach Uhrzeit), Motivation, Ablauf, Verhalten.  

Lehrende

  • Prof. Dr. Lars Wellejus (Fb 3)
  • Mag. Art. Johannes Theiß (Fb 4)  

Modulprüfung

Projektarbeit (Bearbeitungszeit 6 Wochen) über eine empirische Studie oder über themenrelevante Theorien mit Präsentation. 

Termin der Veranstaltung

Bitte melden Sie sich bei Moodle zum Kurs 'Friedberger Platz' von Wellejus/Theiß an, ein Passwort ist bis zum Beginn des Kurses dafür nicht nötig. Alle Absprachen erfolgen online. 

  • Einführungsveranstaltung: 19. April 2017, 16:00 Uhr, Gebäude 4, Raum 412
  • Abgabetermin Projektarbeiten: wird hier bekannt gegeben.
  • Prüfungstermin: wird hier bekannt gegeben.
  • Präsenz mittwochs 16:00 - 19:15h wird erwartet.

Lernergebnis / Kompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage:

  • interdisziplinär zu denken und unterschiedliche Aspekte eines Querschnittsthemas zu erkennen, diese gegeneinander abzuwägen und ganzheitlich zu reflektieren;
  • Zusammenhänge ihres künftigen Berufsfelds im Raum unterschiedlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher Interessen verständlich zu machen und diese Zusammenhänge fachlich versiert darzustellen und argumentativ zu vertreten;
  • die Wirkungen und Folgen ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit zu reflektieren und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln abzuleiten;
  • anhand konkreter interdisziplinärer Aufgabenstellungen Verständnis für die fachfremden Denkweisen zu entwickeln und kooperativ im Umgang mit verschiedenen Kulturen und Wertesystemen zu handeln;
  • stadtplanerische, widerstreitende Interessen zu erkennen und deren technische, gesellschaftliche, ökonomische und politische Implikationen zu beurteilen.

Elearning/Blended Learning

über die Moodle-Plattform der FRA-UAS

Technische Voraussetzungen

Zugang zu einem Rechner und Zugang zum Internet. PC-Arbeitsplätze sind an der FRA-UAS vorhanden.

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