Inklusive Welten

Interdisziplinäres Lernziel

Studierende aller Disziplinen sollen ihr je vorhandenes, unterschiedliches Wissen kommunizieren und es mit anderen gemeinsam organisieren, um ein Projekt zum Thema Erforschung und Entwicklung von Inklusiven Welten zu gestalten. Leitthema ist dabei das der Inklusion und zwar über alle fachlichen (ingenieurswissenschaftlich, architektonisch, wirtschaftlich, rechtlich, sozial) Aspekte hinweg. Die Interdisziplinarität der Teilnehmenden und Lehrenden ist also konstitutiv für das Thema. 

Modulinhalte

Unter dem Leitthema ‚Inklusive Welten erforschen und entwickeln‘ werden interdisziplinäre Gruppen gebildet (möglichst aus jedem Fachbereich mindestens ein Mitglied), die sich eine spezifische Forschungsfrage suchen und diese im Team bearbeiten. Bearbeiten heißt z.B. Brainstorming, Recherchieren sowie Experimente und Interviews durchführen. Anschließend werden Lösungsansätze gesucht und ausprobiert. In der Prüfung werden diese vorgestellt, allerdings nicht als Powerpointpräsentation, sondern in alternativen kreativen Formaten (Videos, Hörspiele, Talkshows, Brettspiele, …).

Bei der Auswahl der konkreten Projektthemen werden die Studierenden von den Lehrenden unterstützt, es gibt aber außer der Thematik ‚Inklusive Welten‘ keine thematischen Einschränkungen.

  • Struktur der Veranstaltung:
    • Einführung (2 Tage, zu Semesterbeginn)
    • Zwischenergebnisse (1/2 Tag, im Semester)
    • Ergebnisse/Präsentationen (2 Tage, nach Semesterschluss)
    • Beratung der Projektteams durch die Lehrenden während der Projektphase (nach Bedarf).

Wer mehr wissen will über BaSys = Barrierefreie Systeme als Veranstalter dieses Moduls sowie über 'Inklusive Welten', was sich dahinter verbirgt, kann auf dem neuen Webauftritt der BaSys-Forschung mehr lesen: BaSys Inklusive Welten erforschen und entwickeln. Dort werden auch alle studentischen Projekte seit WS 10/11ff vorgestellt. Zu BaSys allgemein findet man hier viel Anregendes: BaSysResearch.  

Lehrende

  • Prof. Dr. Annegret Horbach (Fb 4)
  • Dipl.-Ing. Architektin Caroline Günther M.Sc. (Fb 1)
  • Prof. Dr. Eicke Godehardt  (Fb 2)

Modulprüfung

Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung und Präsentation.  

Termin der Veranstaltung

Einführungsblock: wird hier bekannt gegeben

Lernergebnis / Kompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage:

  • interdisziplinär zu denken und unterschiedliche Aspekte eines Querschnittsthemas zu erkennen, diese gegeneinander abzuwägen und ganzheitlich zu reflektieren;
  • Zusammenhänge ihres künftigen Berufsfelds im Raum unterschiedlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher Interessen verständlich zu machen und diese Zusammenhänge fachlich versiert darzustellen und argumentativ zu vertreten;
  • die Wirkungen und Folgen ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit zu reflektieren  und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln abzuleiten;
  • anhand konkreter interdisziplinärer Aufgabenstellungen Verständnis für die fachfremden Denkweisen zu entwickeln und kooperativ im Umgang mit verschiedenen Kulturen und Wertesystemen zu handeln;
  • Techniken der Situationsanalyse, des Lösungsentwurfs und des Austestens von Modellen anzuwenden und eine selbstentwickelte Lösung verständlich zu präsentieren und zu verteidigen. .

E-Learning/Blended Learning

über Moodle-Plattform der FRA-UAS

Technische Voraussetzungen

Zugang zu einem Rechner und Zugang zum Internet. PC-Arbeitsplätze sind an der FRA-UAS vorhanden.

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