Partizipation

BLOCKVERANSTALTUNG!

Vom Zuschauen zum Mitgestalten. Fachübergreifende Strategien der Partizipation.

Modulinhalte

Die Beteiligung von Betroffenen oder Akteur/innen an Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen ist im politischen Leben, in Organisationen aber auch im beruflichen Alltag allgemein verbreitet. Neben fachspezifischen Kenntnissen werden heute zunehmend soziale Kompetenzen der Mitarbeiter/innen verlangt. Dazu gehört auch die Fähigkeit, persönliche und gemeinschaftliche Bedürfnisse und Interessen vertreten und durchsetzen zu können. Einige der dazu notwendigen Strategien lernen Sie in diesem Modul am praktischen Beispiel der Hochschulpolitik kennen. Viele Betriebe setzen neben fachlichen Kenntnissen, die Kompetenz der Mitarbeiter zur Mitwirkung an betrieblichen Entscheidungsprozessen voraus. Die Fähigkeit zur Teilnahme an solchen Prozessen muss gelernt werden. Das Modul „Partizipation“ vermittelt einen ersten Einblick in verschiedene Vorgehensweisen und Strategien bei solchen Prozessen. Durch die beispielhafte Teilnahme an Entscheidungsprozessen an der Hochschule erhalten Sie Anregungen und Anstöße, die Sie zur Partizipation befähigen.

Lehrende

  • Christoph Koch (Fb 2)
  • Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell (Fb 2)
  • Klaus Nowak (Fb 3)

Modulprüfung

  • Einzelprüfung, Portfolio: drei schriftliche Werkstücke, ein mündlicher Vortrag
  • Vortrag und zugehörige Folien in gedruckter Form
  • Vorleistung: mündliche Darstellung zu „Ökonomische Analyse“ - kurze Analyse einer Aufgabenstellung zu jeder Präsenzveranstaltung (500 Worte) als Nachbereitung des in der Veranstaltung vermittelten Inhalts 
  • In der ersten Präsentationssitzung (Ökonomische Analyse) wird in die Spieltheorie eingeführt. Für die zweite Präsentationssitzung müssen die Teilnehmer/-innen in Kleingruppen eine Situation aus der Gremienarbeit kurz mündlich darstellen und aufzeigen, welche ökonomischen Aspekte dieser Situation mit Hilfe der Spieltheorie analysiert werden könnten. Die Analyse selbst wird nicht erwartet. Redezeit: 5-10 Min.
  • Die mündliche Darstellung kann durch ein oder mehrere Gruppenmitglieder erfolgen. Es müssen jedoch sämtliche Gruppenmitglieder anwesend sein.
  • Präsentation zu einem ausgewählten Gremium und Reflexion einer konkreten Situation: 10-15 Minuten. 
  • Bei Gruppenpräsentationen 5-10 Minuten pro Gruppenmitglied, Gesamtdauer nach Absprache, maximal 3 Studierende pro Gruppe, jedes Gruppenmitglied muss aktiv präsentieren. Die individuellen Teile müssen erkennbar sein. 
  • Der Vortrag muss enthalten: Vorstellung des betrachteten Gremiums, anonymisierte Schilderung der gewählten Situation. Weitere Informationen werden in den ersten Seminarterminen von den Lehrenden gegeben. 

Vorgaben: 

  • Die Präsentationsfolien müssen zur Bewertung ausgedruckt abgegeben werden.
  • Die Präsentation muss enthalten: Titelfolie mit Namen und Matrikelnummern, Inhaltsübersicht, Folie mit korrekten Quellenangaben, auf die in der Präsentation verwiesen wird (wissenschaftlich korrektes Zitieren). 
  • In Vortrag und Präsentation müssen die Anteile der einzelnen Gruppenmitglieder klar erkennbar sein.

Termin der Veranstaltung

  • jeweils Mittwoch Nachmittag, 14:15-17:30 Uhr, teilweise 16:00-19:15 Uhr  
  • Die Veranstaltung wird in Blöcken angeboten! 
  • Einführungsveranstaltung: 19. April 2017, 14:15 Uhr, Gebäude 1, Raum 626
  • Präsentationstermine und -raum: werden in der Einführung bekannt gegeben und im Moodle-Kurs zur Veranstaltung veröffentlicht.

Anwesenheit in der Einführung unbedingt erwünscht, da hier wichtige Grundinformationen für die Semesterplanung bekannt gegeben werden.

Über kurzfristig erforderliche Änderungen von Terminen, Räumen etc. informieren die Lehrenden ggf. im Moodle-Kurs zur Veranstaltung.

Lernergebnis / Kompetenzen

Sie lernen:

  • verschiedene Theorien, Modelle und Methoden zu Entscheidungsprozessen kennen und deren Anwendung auf Fallbeispiele
  • welche persönlichen Fähigkeiten Sie benötigen, um zusammen mit anderen, auch fachfremden, Entscheidungsprozesse voranzubringen
  • aus den Erfahrungen studentischer Tutor/-innen, die an den Gremien der Hochschule mitwirken, was Partizipation konkret bedeutet
  • Formen von Partizipation kennen, die Ihnen in Ihrem späteren Berufsalltag immer wieder begegnen werden. 

E-Learning/Blended Learning

Über die Moodle-Plattform der FRA-UAS.

Ab Ende März 2017 sehen Sie in Ihrem Studienaccount, ob Sie im SoSe 2017 für "Partizipation" angemeldet sind.

Den Zugangsschlüssel können Sie beim Modulkoordinator unter hkoch@fb4.fra-uas.de erfragen.

Technische Voraussetzungen

Zugang zu einem Rechner und Zugang zum Internet. PC-Arbeitsplätze sind an der FRA-UAS vorhanden.

Zentrale WebredaktionID: 14802