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Studierende mit familiärer Verantwortung

Als zertifizierte familiengerechte Hochschule sind wir daran interessiert, Familie und Studium in Einklang zu bringen. Auf den folgenden Seiten finden Sie Regelungen und Maßnahmen zur Unterstützung von Eltern und für jene, die es bald werden wollen.

Achtung: die folgenden Informationen befinden sich derzeit in Überarbeitung

Kinderbetreuung

Zur Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen müssen Eltern einen finanziellen Beitrag leisten. Die Elternbeiträge können jedoch vom Jugendamt ganz oder teilweise übernommen werden, wenn die entsprechenden finanziellen Voraussetzungen gegeben sind. Es kann dann die so genannte „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ des Jugendamtes beantragt werden. Wirtschaftliche Jugendhilfe kann sowohl für institutionelle Betreuung als auch für die Betreuung bei einer qualifizierten Tagespflegeperson gewährt werden. Bei der Berechnung des Anspruchs werden neben dem Einkommen auch alle weiteren Einkünfte wie Kindergeld, Wohngeld, der Kindesunterhalt und BAföG angerechnet.

Betreuungsangebote an der Frankfurt UAS

Familiengerechte Infrastruktur der Frankfurt UAS

Das Angebot der Frankfurt University of Applied Sciences für Eltern mit Kleinkindern beinhaltet eine gut ausgebaute Infrastruktur an Anlaufstellen auf dem Campus. Um auch während Ihrer Arbeitszeiten eine gute Versorgung Ihrer Kleinen zu gewährleisten, bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:

Prüfungsorganisation

Allgemein

Die Frankfurt University of Applied Sciences hat sich im Rahmen des Familienaudits verpflichtet, Studierenden mit Kindern das Studium nach Möglichkeit zu erleichtern. Dies gilt auch für die zeitliche Organisation von Lehrangeboten und Prüfungen, im Rahmen der durch andere Notwendigkeiten (z.B. Verfügbarkeit von Personal, Raumbedarf) gegebenen Möglichkeiten.

Das Familienbüro im Forschungsorientierten Kinderhaus dient als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Hochschulangehörige mit Familienpflichten und den damit verbundenen Vereinbarkeitsfragen.

Bei Schwierigkeiten, die mit der Prüfungsorganisation zu tun haben, sollten Sie sich möglichst frühzeitig an die Vorsitzenden des jeweiligen Prüfungsausschusses für ihren Studiengang wenden.

Sollten sich Fragen oder Schwierigkeiten auf der Ebene des Fachbereichs nicht klären oder bereinigen lassen, können Sie sich an das Referat Prüfungsrecht und Grundsatzangelegenheiten des Studiums wenden. Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Weigelt.

Bitte informieren Sie auch die Koordinatorin des Familienaudits, Frau Martina Moos, über Ihre Erfahrungen, damit Problembereiche auf Hochschulebene angegangen werden können.

Praktika werden in der Regel als Ganztagsplätze angeboten. Das wird zum Problem, wenn Studierende für einen Teil des Tages keinen Betreuungsplatz für ihr Kind haben und auch keine Angehörigen oder Freunde einspringen können. Die Berufspraktischen Semester – Referierende an Ihrem Fachbereich helfen auch bei der Suche nach Halbtagsplätzen – allerdings kann sich dadurch die Dauer des Praktikums verdoppeln. Im Einzelfall sollte die Frage der notwendigen Dauer mit den betreuenden Professor/-innen abgeklärt werden.

Das Studium im Ausland eröffnet grundsätzlich eine wichtige Lebenserfahrung und ist unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung besonders zu empfehlen. Im BA-Studiengang International Finance ist ein Auslandssemester Prüfungsvoraussetzung.

Das International Office hilft Ihnen bei der Planung und unterstützt sie bei der Suche nach einer Partnerhochschule, die für die Mitnahme von Kindern günstige Voraussetzungen bietet. Sollten Sie an einem Auslandsstudium Interesse haben, so wenden Sie sich rechtzeitig an das International Office, da die Vorbereitung hierfür, eine längerfristige Planung beinhaltet (Bachelor ab dem 2. Semester). Des weiteren verfügt das International Office über einen Stipendientopf für Auslandsemester mit Kind.

Wir bitten Sie dem International Office nach der Rückkehr, Ihre Erfahrungen bezüglich des Auslandaufenthaltes mit Kind mitzuteilen, damit andere von Ihren Informationen profitieren können.

Weiterführende Informationen über Auslandsaufenthalte und Erfahrungsberichte finden Sie unter www.auslandsstudium-mit-kind.de

International Office

Europa

Anna Sancillo
Gebäude 1, Raum 09
Tel.: +49 69 1533-3839
Fax: +49 69 1533-2748
sancillo(at)io.fra-uas.remove-this.de

Übersee

Juliane Reinhardt-Max
Gebäude 1, Raum 13
Tel.: +49 69 1533-3840
Fax: +49 69 1533-2748
jreinhardt(at)io.fra-uas.remove-this.de

In den allgemeinen Bestimmung für Prüfungsordnungen der Bachelor- und Masterstudiengängen wurde ausdrücklich geregelt, dass die Krankheit eines von der oder dem Studierenden überwiegend allein zu versorgenden Kindes zu berücksichtigen ist, wenn Widerholungsfristen oder Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten nicht eingehalten werden können oder Prüfungen versäumt werden. Eine ärztliche Bescheinigung muss vorgelegt werden.

Dies gilt auch für die Pflege von nahen Angehörigen, wenn die Pflegebedürftigkeit durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden kann. Entsprechende Hinderungsgründe müssen unverzüglich telefonisch und zusätzlich schriftlich mitgeteilt werden. Fragen hierzu beantworten die zuständigen Prüfungsämter.

Prüfungsordnung

Zum 01.04.2010 ist die neue Hessische Immatrikulationsverordnung (HImmaVO) vom 24.02.2010 in Kraft getreten, in der auch die Beurlaubungen geregelt sind.

Es besteht die Möglichkeit, sich auf Antrag aus „wichtigen Gründen“ vom Studium beurlauben zu lassen. Eine Beurlaubung ist normalerweise nur für maximal vier Semester möglich. Urlaubssemester, die in Zeiten des Mutterschutzes und bei Inanspruchnahme der Elternzeit absolviert wurden, zählen dabei jedoch nicht. In diesem Fall ist es Studierenden auch möglich, im ersten Studiensemester ein Urlaubssemester zu beantragen, sowie an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und Studien- oder Prüfungsleistungen zu erbringen (s.u.).

Als wichtiger Grund für die Beurlaubung gelten unter anderem:

  • Die Mutterschutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz
  • Die Elternzeit nach § 15 des Bundeserziehungsgeldgesetzes
  • Zeiten der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen, eigene Erkrankung, die ein ordnungsgemäßes Studium ausschließt.

Der Antrag auf Beurlaubung ist schriftlich zu begründen und die erforderlichen Nachweise (z.B. Mutterpass, Geburtsurkunde, Einstufung der der Pflegebedürftigkeit, Nachweis der Krankenkasse über Pflegetätigkeit) müssen vorgelegt werden.

Die Beurlaubung ist während der Rückmeldefrist zu beantragen, eine rückwirkende Beurlaubung ist nicht möglich. Bevor Sie einen Urlaubsantrag stellen, sollten Sie sich von der Studierendenbetreuung beraten lassen. Ansprechpartnerin ist Frau Danek. Hier bekommen Sie auch die Antragsformulare für Urlaubssemester. Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester. Studierende, die beurlaubt sind, bleiben weiterhin krankenversicherten und müssen den Semesterbeitrag entrichten. Die Einrichtungen des Studentenwerks, Bibliotheken und das Semesterticket können auch im Urlaubssemester genutzt werden.

Wer für die Beurlaubungszeit seinen Studentenausweis nicht als Semesterticket nutzen kann oder will, kann beim AStA ein Formular für die Rückerstattung des RMV-Anteils am Semesterbeitrag bekommen. Der Antrag ist innerhalb von vier Wochen nach Vorlesungsbeginn beim AStA einzureichen. Wichtig ist, dass bei einer Beurlaubung für das entsprechende Semester Leistungen nach dem BAföG nicht gewährt werden, dafür können in dieser Zeit Arbeitslosengeld II bzw. Sozialhilfe beantragt werden. Die Studierenden müssen die BAföG-Abteilung über das Urlaubssemester informieren. In § 8 Absatz 3 (HImmaVO) heißt es: „Eine Beurlaubung schließt in der Regel den Erwerb von Leistungsnachweisen oder die Ablegung von Prüfungen aus. Eine Wiederholung nicht bestandener Prüfungen sowie der Besuch der Vorlesungen ist während der Beurlaubung möglich.“ Eine Ausnahme gilt für Studierende, die aufgrund von Elternzeit oder Gremienarbeit beurlaubt sind. Sie sind berechtigt Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen. In diesen Fall muss die Freischaltung der Online-Anmeldung für Klausuren in der Abteilung Studierendenverwaltung bei Frau Neuberger beantragt werden. Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren, können sich die im Ausland erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen hier anerkennen lassen. Eine Beurlaubung für Absolventen ist dann möglich, wenn die Bachelor- oder Master-Abschlussarbeit im Vorsemester (31. August oder 28./29. Februar) abgegeben wurde und nur noch eine Prüfung bzw. das Kolloquium zum erfolgreichen Abschluss des Studiums fehlt.

Ein entsprechender Nachweis des Fachbereichs ist vorzulegen. Eine Beurlaubung zur Vorbereitung/Erstellung von Bachelor-/Master-Abschlussarbeiten ist ausgeschlossen. Die Beurlaubung der Siemens-Studierenden erfolgt auf der Basis des Kooperationsvertrages für zwei aufeinander folgende Semester. Auch hier gilt bis zu einer Änderung der Vereinbarung zwischen Fachbereich und der Firma Siemens: Der Erwerb von Leistungsnachweisen oder die Ablegung von Prüfungen ist ausgeschlossen. Die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung ist möglich.

Studierendenbetreuung

Bettina Danek
Gebäude 1, Raum 114
Tel.: +49 69 1533-2503
Fax: +49 69 1533-2507
danek(at)abt-sb.fra-uas.remove-this.de

Studierende, die wegen Berufstätigkeit, Betreuung von Angehörigen (z.B. Erziehung eines Kindes im Altern von bis zu 18 Jahren oder die nachgewiesener Pflege naher Angehöriger mit Zuordnung zu einer Pflegestufe (§ 15(1) SGB XI) oder aus einem anderen wichtigen Grund nicht in der Lage sind, ein Vollzeitstudium zu betreiben, können ihr Studium in Form eines Teilzeitstudiums betreiben. Bei einem Doppelstudium oder in einem Masterstudiengang ist ein Teilzeitstudium nicht möglich (derzeit die Studiengänge: Beratung in der Arbeitswelt, Beratung und Sozialrecht, Luftverkehrsmanagement, Musiktherapie, Pflegemanagement, Public Administration, Urban Agglomerations).

Das Teilzeitstudium muss beantragt werden. Den Antrag erhalten Sie in der Studierendenbetreuung bei Frau Danek. Für ein Sommersemester sollte der Antrag bis Ende April eingereicht werden und für ein Wintersemester bis Ende November. Der Antrag kann nicht für vergangene Semester gestellt werden. Für ein laufendes Semester ist er dann ausgeschlossen, wenn bereits Prüfungsleistungen erbracht wurden. Bei Unsicherheiten über den Studienverlauf können Sie sich an die jeweilige Studienfachberatung des Studiengangs wenden. Der Antrag ist in der Regel auf zwei aufeinander folgende Semester zu stellen. Er kann mehrfach wiederholt, jedoch höchstens bis zur doppelten Regelstudienzeit gewährt werden.

Bei Wiederholungsanträgen ist ein angemessener Studienfortschritt nachzuweisen (mindestens 30 Kreditpoints auf 2 Semester verteilt). Gebühren und Beiträge sind in gleicher Höhe zu entrichten wie bei einem Vollzeitstudium. Wichtig ist, ein Teilzeitstudium schließt die BAföG-Förderung aus. Es besteht die Möglichkeit, ALG II zu beziehen, da ein Teilzeitstudium die Arbeitskraft nicht voll in Anspruch nimmt. Dies bedeutet aber auch, dass man dem Arbeitsmarkt bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung stehen muss. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten, bevor Sie sich für ein Teilzeitstudium entscheiden, denn ein Teilzeitstudium ist nicht immer die beste Wahl, wenn es um spezielle BAföG-Regelungen geht.

Studierendenbetreuung

Bettina Danek
Gebäude 1, Raum 114
Tel.: +49 69 1533-2503
Fax: +49 69 1533-2507
danek(at)abt-sb.fra-uas.remove-this.de

Kontakt

Prüfungsrecht/Grundsatzangelegenheiten des Studiums

Frauenbeauftragte

Claudia Weigelt
Gebäude 2, Raum 561
Fax : +49 69 1533-2532
Dipl.-Bibl.
Martina Moos
Gebäude 2, Raum 169
Fax : +49 69 1533-2425

Finanzielle Leistungen

Zu beachten:

Die Rechtsgrundlagen der in diesem Kapitel genannten Leistungen werden hier nur in groben Umrissen dargestellt. Insbesondere bei Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern SGB II und SGB XII, die 2004 durch die Hartz IV-Gesetze eingeführt wurden, bestehen in der Praxis noch sehr große Unsicherheiten: Die Ämter legen die Gesetze häufig anders aus als einschlägige Lehrbücher. Auch Gerichte kommen unter Umständen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Lassen Sie sich frühzeitig persönlich bei den Fachberatungsstellen beraten!

Sollten Sie Leistungen, von denen Sie – z. B. nach Lektüre der hier folgenden Ausführungen – überzeugt sind, dass sie Ihnen zustehen, nicht erhalten, sollten Sie immer darauf bestehen, einen schriftlichen Bescheid zu erhalten, gegen den Sie dann innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch einlegen sollten. Das Widerspruchsverfahren ist für Sie gebührenfrei. In der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes ändern sich in der Regel verschiedene Rahmenbedingungen, die für den Bezug von Sozialleistungen von Bedeutung sind. Entsprechend undurchsichtig ist häufig die rechtliche Situation. In diesem Fall ist es nützlich, sich bei unabhängigen Beratungsstellen zu informieren. Im Internet gibt es Seiten mit hilfreichen Informationen – achten Sie darauf, dass der Anbieter der Seite seriös ist und die Seiten laufend aktualisiert werden.

Die Recherche im Internet ersetzt keine Fachberatung, kann sie aber vorbereiten.

Für Studierende mit familiären Verpflichtungen gelten bezüglich des BAföG einige Sonderegelungen (Kinderzuschlag, Förderungshöchstdauer, Altersgrenzen etc.). Sie sollten dewegen auf dem BAföG-Antrag unbedingt angeben, dass Sie Kinder oder zu pflegende Angehörige haben.

Eine Erstberatung zu den grundlegenden Regelungen bezüglich familiärer Verpflichtungen erhalten Sie bei uns im Familienbüro. Detailfragen und Hilfe bei der konkreten Antragsstellung erhalten Sie beim Studentenwerk Frankfurt:

BAföG-Erstberatung

UniCampus Westend
Beratungszentrum
Hörsaalzentrum
Theodor-W.-Adorno- Platz 5
60323 Frankfurt am Main

Sprechzeiten: Donnerstag und Freitag 9:00 - 15:00 Uhr

Kredite

Wenn Sie nur deshalb kein BAföG erhalten, weil Sie die Förderungshöchstdauer überschritten haben, das Studienfach gewechselt haben oder einen weiterführenden Studiengang absolvieren, haben Sie nach § 17. Abs. 3 BAföG unter Umständen Anspruch auf ein Bankdarlehen, das über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt wird. Unter den genannten Internet-Adresse können Sie auch den Förderbetrag selbst ermitteln.

Die Anträge sind zu richten an:

Studentenwerk Frankfurt am Main
Amt für Ausbildungsförderung
Postfach 90 04 60
60444 Frankfurt am Main

BAföG-Beratung an der Frankfurt UAS:

Donnerstag
10:00 -15:00 Uhr
Gebäude 5
bafoeg(at)asta-fra-uas.remove-this.de

Weitere Informationen:

Telefonische Auskunft: +49 69 7982-3010
Kostenfreie Infohotline: +49 800 2236-341
www.studentenwerkfrankfurt.de
www.bafoeg.bmbf.de

Die Bundesregierung hat in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Programm aufgelegt, das es Studierenden ermöglichen soll, ohne die üblichen Sicherheiten einen Bankkredit zu erhalten, wenn dies erforderlich ist, um das Studium zügig beenden zu können. Ziel dieser Förderung ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichem, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfasstem Aufwand, um die Ausbildung zu verkürzen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen der Arbeitende und deren Eltern auch zusätzlich zur Zahlung von BAföG. Gezahlt werden max. 300 Euro monatlich für max. 24 Monate, höchstens bis zum 12. Fachsemester oder nach Anmeldung zur Abschlussprüfung.

Anträge für Bildungskredite:

Bundesverwaltungsamt
Abteilung IV Bildungskredit
50728 Köln
bildungskredit(at)bva.bund.remove-this.de
www.bva.bund.de   

Weitere Informationen:

www.kfw.de
www.bildungskredit.de

Bildungskredit Hotline

Montag bis Freitag
08:30 -16:30 Uhr
Tel.: +49 188 83584492

Kredite in Höhe von zurzeit maximal 2.301 Euro gewährt auch die Studentische Darlehnskasse Hessen bei finanziellen Schwierigkeiten vor und während der Abschlussprüfung.

Studentenwerk Frankfurt am Main
Amt für Ausbildungsförderung

Postfach 900460
60444 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 79823010
bafoeg(at)stwf.uni-frankfurt.remove-this.de

Verschiedene Banken bieten sogenannte Kredite für Studierende an. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Höhe, der Voraussetzungen, der Kosten und Rückzahlungsbedingungen. Sie sollten sich vor Abschluss eines Vertrages vor allem genau darüber informieren, wie hoch die effektiven Zinsen sein werden.

Prüfen Sie, welche Folgen bei einer möglichen Zahlungsunfähigkeit, z.B. weil Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes nicht (voll) erwerbstätig sein können, eintreten! Verzugszinsen, die in der Regel viel höher sind als die regulären Zinsen, können den geschuldeten Betrag schnell verdoppeln oder vervielfachen. Informieren Sie sich, ob es im Notfall die Möglichkeit gibt, den Betrag zu stunden.

Stipendien

Die Bundesregierung, die großen Parteien und die Kirchen haben Stiftungen, aus deren Vermögen Stipendien für einzelne besonders begabte und engagierte Studierende gezahlt werden. Einzelne Stipendien mit speziellen fachlichen Ausrichtungen oder Anforderungen werden auch von anderen Stiftungen vergeben.

Weitere Informationen:

www.studserv.de
www.studis-online.de
www.boeckler.de
www.sdw.org

Arbeitslosengeld II / Sozialhilfe für Studierende

Grundsätzlich gibt es für Personen ab 16 Jahren, die kein ausreichendes Einkommen und Vermögen haben, die Möglichkeit, Arbeitslosengeld II (ALG II) nach dem Sozialgesetzbuch II (§ 7 SGB II) zu beziehen. Zuständig ist die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter.

Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII gibt es für Personen, die nur weniger als 3 Stunden täglich erwerbstätig sein können, und für über 65-jährige, sofern sie kein ausreichendes Einkommen und Vermögen haben. Kinder bis 15 Jahren erhalten das sogenannte Sozialgeld (§ 28 SGB II). Ausländische Studierende können Sozialleistungen nach dem SGB II erhalten, wenn sie nicht als Flüchtlinge dem Asylbewerberleistungsgesetz unterliegen und zur Erwerbstätigkeit berechtigt sind.

Studierende, die keinen Anspruch auf ALG II haben, können bei Bedarf Hilfen wegen Schwangerschaft und Geburt als Sozialhilfe (§ 23 SGB XII) oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten (§ 4 Abs. 2 AsylbLG).
 

Auskünfte erteilt:

AG Tuwas an der Frankfurt UAS
Gebäude 10, Raum 138
Tel.: +49 69 1533-2829
Donnerstag: 9.00 - 11.00 Uhr (telefonisch)
agtuwas(at)web.remove-this.de
 

Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Adalbertstr. 15-17
60486 Frankfurt
Telefon: +49 69 97981879
www.vamv-frankfurt.de
www.tacheles-sozialhilfe.de

Studierende sind von den Leistungen nach dem SGB II ausgeschlossen (§ 7 Abs.5 SGB II), weil es für sie das Ausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gibt, das abschließend regelt, wer Anspruch auf Förderung eines Studiums hat.

In „besonderen Härtefällen“ kann Arbeitslosengeld II als Darlehen gewährt werden (§ 7 Abs. V SGB II). Ein solcher Härtefall dürfte in der Regel im Falle einer Schwangerschaft und Geburt vorliegen, wenn das Studium sonst abgebrochen werden müsste und dadurch eine langfristige Abhängigkeit von Sozialleistungen eintreten würde bzw. ein schon fortgeschrittener Studienerfolg dadurch zunichte gemacht würde.

Studierende, die bei ihren Eltern wohnen und BAföG beziehen, erhalten unter Umständen einen Mietzuschuss, wenn die Eltern den Mietanteil nicht tragen können.

Theoretisch können Kinder von BAföG-Empfangende und Studende mit geringem Einkommen Sozialgeld nach § 29 SGB II beziehen. Praktisch ist der Anspruch in der Regel ausgeschlossen, weil sonstige Sozialleistungen, auf die ein Anspruch besteht, zusammen genommen mindestens die Höhe des Sozialgeldes erreichen.

Das sind: Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss, plus Kindergeld und Zuschlag zum Kindergeld, und ggf. Wohngeld.

Für besondere und notwendige Ausgaben für die Kinder, die aus dem laufenden Familieneinkommen nicht aufgebracht werden können, kann bei der Agentur für Arbeit/dem Jobcenter ein Darlehn beantragt werden (§ 23 Abs. I SGB II).

Wenn Sie BAföG beziehen oder Ihr Einkommen die Grundbeträge nach SGB II nicht übersteigt (s.o.), können Sie bei der Agentur für Arbeit bzw. im Jobcenter einzelne Leistungen nach SGB II beantragen:

  • den Mehrbedarfszuschlag für Alleinerziehende (s.o.)
  • die Kosten für die Einrichtung einer Wohnung (s.o.)
  • die Kosten von Schwangerschaftskleidung und für die Erstausstattung des Kindes und
  • die Kosten einer mehrtägigen Klassenfahrt,

Diese Ansprüche bestehen, weil diese Bedarfe nicht durch BAföG abgedeckt werden sollen. Sollte Ihnen der Anspruch bestritten werden, lohnt es sich Widerspruch einzulegen und eine Fachberatung aufzusuchen.

Während eines Urlaubssemesters ruht Ihr BAföG-Anspruch. Sie können dann Leistungen nach dem SGB II beantragen, wenn Sie weder ein ausreichendes Einkommen haben noch Unterhalt erhalten. Sie gelten allerdings nicht als bedürftig, wenn Sie mit einem Partner/einer Partnerin in einer eheähnlichen Partnerschaft leben und diese Person genug Geld hat, um auch für Sie zu sorgen.

Die Agentur für Arbeit kann von Ihrem Expartner/Ihrer Expartnerin bzw. vom Vater Ihres Kindes Ersatz der ALG II-Leistungen verlangen, soweit diese Ihnen gegenüber unterhaltspflichtig sind. Von den Eltern wird Unterhalt nur verlangt, solange Sie unter 25 Jahre alt und noch in der Erstausbildung sind. Für Schwangere und für Mütter und Väter, die ihr eigenes Kind unter 6 Jahren betreuen, gilt die Besonderheit, dass bei allen Leistungen nach SGB II und SGB XII das Einkommen der Eltern (der Unterhaltsanspruch gegen die Eltern) nicht berücksichtigt wird. Wer ALG II beziehen will, ist in der Regel verpflichtet, jede zumutbare Arbeit anzunehmen.

Für Mütter und Väter, die ein Kind unter 3 Jahren betreuen, besteht keine Verpflichtung, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Ist das Kind älter, kann eine Erwerbstätigkeit verlangt werden, wenn die Betreuung des Kindes z.B. durch einen Kindergarten oder eine Tagesmutter sichergestellt werden kann (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB II). Entsprechendes gilt für Personen, die Angehörige pflegen.

Folgende zusätzliche Leistungen können beantragt werden: Schwangere ab der 13. Schwangerschaftswoche haben einen Schwangerschaft bedingten Mehrbedarf von 17 % der Regelleistungen von ALG II. Wenn Sie ein Kind bekommen und deshalb eine Wohnung einrichten müssen, erhalten Sie dafür, wenn Sie dies vorher beantragen, eine Beihilfe (§ 23 Abs. 3 SGB II). Das Gleiche gilt für die Umzugskosten und die Kaution. 

Bis spätestens 12 Wochen nach dem Geburtstermin haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Erstausstattung für das Kind zu stellen . Geht ein Kind zur Schule, werden auch Kosten für längere Klassenfahrten übernommen (siehe Bildungs- und Teilhabepaket). Für weitere notwendige Ausgaben können Sie (nur) ein Darlehen beantragen (§ 23 Abs. 1 SGB II).

Zusätzlich zu den oben genannten Leistungen können Mütter und Väter, die für die Pflege und Erziehung ihres Kindes besondere Hilfsmittel oder persönliche Unterstützungsleistungen benötigen, diese beim Sozialamt beantragen (§§ 53 ff. SGB XII und §§ 1 ff. SGB IX). Es bestehen besondere Regelungen für die Anrechnung von Einkommen und Vermögen.

Weitere Informationen:

www.frankfurt-handicap.de

Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter

Tel.: +49 561 72885-16
Tel.: +49 561 72885-24
Fax: +49 561 72885-29
www.fab-kassel.de

Leidet Ihr Kind unter einer chronischen Krankheit oder hat es eine körperliche oder geistige Behinderung, haben Sie ein Recht darauf, bei der Früherkennung, Behandlung, Rehabilitation und Pflege des Kindes und bei der Anschaffung von Hilfsmitteln unterstützt zu werden (§§ 53 ff. SGB XII und §§ 1 ff. SGB IX). Die Kosten dieser sogenannten Eingliederungshilfen werden in der Regel unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern übernommen. Auskünfte erteilen die örtlichen Sozialrathäuser.

Weitere Informationen:

Tel.: +49 69 212-36595
www.frankfurt.de (unter dem Stichwort Frankfurt-Pass)

Vergünstigungen für Familien

Der Frankfurt-Pass ist eine einkommensabhängige Leistung der Stadt für Personen mit 1. Wohnsitz in Frankfurt am Main und geringem Einkommen, dazu gehören auch Studierende, die BAföG beziehen.

Die Einkommensgrenzen (2015) betragen bei 1-Personenhaushalten 912 Euro netto. Für  2-Personenhaushalte liegt die Einkommensgrenze bei 1.181 Euro (siehe Frankfurt Pass).  Mit dieser Einkommensgrenze sind alle Belastungen wie z.B. Miete, Heizung, Kreditraten usw. abgedeckt und bleiben daher bei der Berechnung unberücksichtigt. Zum Haushalt im Sinne dieser Regelung zählen alle Personen der Haushaltsgemeinschaft, unabhängig von Verwandtschaftsgrad, Familienstand und Alter. Mit dem Frankfurt-Pass können Sie kostenlos die Ferienkarten des Jugend- und Sozialamtes erhalten.

Auch wird kein Benutzungsentgelt für die Stadtbücherei erhoben. mit geringem Kostenbeitrag die städtischen Hallen- und Freibäder sowie Zoo und Palmengarten besuchen. Erwachsene zahlen 1 Euro und Jugendliche 50 Cent. ermäßigte Preise erhalten (50 % der Eintrittspreise bzw. der festgesetzten Kostenbeiträge) gelten für: Eissporthalle, Rebstockbad (gilt auch für Jahreskarten), Freizeitmaßnahmen des Jugend- und Sozialamtes, Besuch des Kommunalen Kinos, Theater der Stadt Frankfurt am Main (Oper, Schauspiel), Besuch von Sonderausstellungen in städtischen Museen und Senckenbergmuseum, Kurse der VHS. Auch kann man zu 40 % ermäßigte Monatskarten (nicht übertragbar) für Erwachsene und Junioren (beim Juniortarif gibt es auch ermäßigte Wochenkarten) des RMV (Tarifzone 50) erhalten. Der Frankfurt-Pass muss bei den örtlichen Sozialrathäusern beantragt werden.

Mit der Familienkarte Hessen unterstützt die Hessische Landesregierung Familien in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Sie ist eine Karte im Scheckkartenformat, mit der hessische Familien seit dem 11.09.2010 eine Reihe von Vergünstigungen und Unterstützungsleistungen in unterschiedlichen Bereichen erhalten.

Die Familienkarte Hessen umfasst einen kostenlosen Unfallversicherungsschutz, Serviceleistungen für Familien, einen Elternratgeber, sowie zahlreiche und vielfältige Vergünstigungen bei Partnerunternehmen.

Einkommensunterstützung

Wenn Kinder und Studium unter einen Hut zu bringen sind, wird es finanziell gerne mal enger. Um Ihnen eine Unterstützung bei diesem Spagat zu sein, hat der Staat für Eltern verschiedene Fördergelder zur Verfügung gestellt. Wir möchten Sie über Ihre Optionen und die damit verbundenen Voraussetzungen informieren, damit Sie und Ihre Kinder bestmöglich von der staatlichen Förderung profitieren.

Voraussetzungen

Kindergeld erhalten Eltern unabhängig von der Höhe ihres Einkommens. Es wird entweder über den Arbeitgeber bei der Berechnung der Lohnsteuer gutgeschrieben oder auf Antrag über die Agentur für Arbeit ausgezahlt. Für Kinder über 18 Jahre wird Kindergeld nicht gezahlt, wenn deren eigene Einkünfte 7.680 Euro (netto) im Kalenderjahr überschreiten.

Ausländische Studierende aus Ländern außerhalb der EU/EWR erhalten in der Regel dann kein Kindergeld für sich selbst oder ihr Kind, wenn sie für das Studium eingereist sind und deshalb eine Aufenthaltserlaubnis ausschließlich zum Zweck des Studiums haben. Weitere Ausschlüsse gibt es u.a. für Personen aus dem Ausland, die als Flüchtlinge keinen gesicherten Aufenthaltstitel haben, jedenfalls dann, wenn sie noch nicht 5 Jahre in Deutschland leben. Es bestehen aber für Angehörige einiger Länder Sonderregelungen, sodass Sie sich in jedem Fall bei der Familienkasse erkundigen sollten.

Dauer

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres wird Kindergeld für alle Kinder gezahlt, darüber hinaus nur unter bestimmten zusätzlichen Voraussetzungen. Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres wird an die Eltern oder an das „Kind“ gezahlt, solange es sich z.B. in einer Berufsausbildung bzw. im Studium befindet oder erwerbsunfähig ist.

Wird die Ausbildung wegen Erkrankung oder Mutterschaft nur vorübergehend unterbrochen, wird das Kindergeld grundsätzlich weitergezahlt, nicht jedoch während der Elternzeit. Allerdings könnte es sich lohnen, in einem solchen Fall mit Hilfe eines Steuerbüros eine Ausnahme durchzusetzen, wenn das Studium tatsächlich fortgeführt wird. Achtung diese Seite ist zur Zeit in Bearbeitung!

Auskünfte und Antragstellung

Frankfurter Familienkasse City
Fischerfeldstr. 10-12
60311 Frankfurt
Tel.: +49 69 2171-0
Tel.: +49 69 2171-2823
Tel.: +49 69 2171-2824

Weitere Informationen

www.familienkasse.de (dort Inhalt, Service, Geldleistungen)

Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) ist am 01.01.2001 in Kraft getreten und hat das Bundeserziehungsgesetz abgelöst.

Voraussetzungen: Das Elterngeld hilft allen Eltern, die sich im ersten Lebensjahr des Neugeborenen vorrangig der Betreuung ihres Kindes widmen wollen, bei der Sicherung ihrer Lebenslage. Zuständig für die Leistungen nach dem BEEG sind die Elterngeldstellen bei den Hessischen Ämtern für Versorgung und Soziales. Sie können Elterngeld erhalten, wenn Sie ein Kind in ihrem Haushalt selbst erziehen und betreuen und keine volle Erwerbstätigkeit ausüben. Bis zu 30 Stunden in der Woche dürfen Sie erwerbstätig sein, ohne den Anspruch auf das Erziehungsgeld zu verlieren. Studierende erhalten Elterngeld, unabhängig davon, ob sie ihr Studium unterbrechen oder nicht.

Ausländische Studierende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union erhalten dann kein Erziehungsgeld für sich selbst oder ihr Kind, wenn sie für das Studium eingereist sind und deshalb eine Aufenthaltserlaubnis ausschließlich zum Zweck des Studiums haben. Weitere Ausschlüsse gibt es u.a. für Personen aus dem Ausland, die als Flüchtlinge keinen gesicherten Aufenthaltstitel haben.

Wenn die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, beträgt das Elterngeld monatlich 300 Euro (Mindestbetrag) und kann bis zu einem Monatsbetrag von 1.800 Euro (Höchstbetrag) gezahlt werden. Grundlage für die Berechnung des Elterngeldes ist das durchschnittliche Erwerbseinkommen aus den zwölf maßgeblichen Monaten vor der Geburt des Kindes. Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung sind 67 % des Einkommens. Ist das (netto) Erwerbseinkommen vor der Geburt des Kindes niedriger als monatlich 1.000 Euro, wird der Prozentsatz angehoben.

Das Elterngeld kann vom Tag der Geburt des Kindes längstens bis zur Vollendung des 14. Lebensmonates bezogen werden. Erfüllen beide Eltern die Anspruchsvoraussetzungen, müssen sie entscheiden, für welche Monate Elterngeld bezogen werden und welcher Elternteil anspruchsberechtigt sein soll. Eltern haben auch die Möglichkeit gleichzeitig Elterngeld zu beziehen (Partnermonate). Auf Antrag kann der Auszahlungszeitraum verlängert werden. Die Verlängerung des Auszahlungszeitraumes führt zu einer Halbierung des pro Monat zustehenden Betrages, allerdings verlängert sich damit die beitragsfreie Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Alleinerziehende haben Anspruch auf 14 Monatsbeiträge

  • wenn sie und das Kind zusammen mit dem anderen Elternteil des Kindes nicht mehr in einer gemeinsamen Wohnung leben
  • wenn ihnen die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein zusteht (nachweislich)
Hessisches Amt für die Versorgung und Soziales

Frankfurt am Main 
–Elterngeldstelle–
Walter-Möller-Platz 1
60439 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 15671
post(at)havs-fra.hessen.remove-this.de

Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld und Eltern in der Elternzeit bleiben in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei weiter versichert, wenn sie vorher Pflichtmitglieder waren. Die Beitragsfreiheit gilt nur für das Elterngeld; sie erstreckt sich jedoch nicht auf weitere beitragspflichtige Einnahmen. Wird also während des Bezuges von Elterngeld eine über der Geringfügigkeitsgrenze liegende versicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung ausgeübt, sind Beiträge zur Krankenversicherung zu zahlen. Auch pflichtversicherte Studenten haben während des Elterngeldbezuges Beiträge zu entrichten, wenn sie immatrikuliert bleiben.

Weitere Informationen:

www.soziales.hessen.de
www.familienatlas.de
ww.bmfsfj.de

Pflegende Angehörige

Die Pflege eines Angehörigen betrifft viele Menschen irgendwann im Laufe ihres Lebens. Häufig pflegen Kinder ihre Eltern und Schwiegereltern, aber auch der Partner oder die Partnerin, Kinder oder andere Familienmitglieder können pflegebedürftig werden.

Pflegebedürftigkeit tritt in den meisten Fällen unerwartet und plötzlich ein. Neben den körperlichen und seelischen Belastungen treten oft organisatorische Probleme auf, die von den pflegenden Angehörigen gelöst werden müssen.

Mit den folgenden Seiten möchte das Familienbüro dazu beitragen, Sie bei der Vereinbarkeit von familiärer Verantwortung und Beruf zu unterstützen. Zusätzlich zu den hier bereitgestellten Informationen, haben wir für Sie auch eine "Erstinformationsbox", mit Broschüren zum Thema Pflege, zusammengestellt, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

In Zusammenarbeit mit den hessischen Hochschulen ist eine Pflegeleitfaden entsanden. Dieser Pflegeleitfaden besteht aus zwei Teilen. Neben einem theoretischen Teil, der die grundlegenden gesetzlichen und finanziellen Fragen behandelt (PDF), die in einer Pflegesituation auftauchen, gibt es für die einzelnen Hochschulstandorte jeweils einen Regionalteil (PDF), der die zentralen Beratungs- und Anlaufstellen vor Ort auflistet. 

Wichtige Informationen zum Thema:

  • Was gibt es bei Pflegebedürftigkeit zu beachten und welche Unterstützung steht Ihnen zu? Wir haben Ihnen alle Informationen hier zusammengestellt.
  • Informationsmaterial und Adressen, an die sich wenden können, halten wir hier für Sie bereit.

Schwangerschaft und Geburt

Beratungsangebote

Das für den Wohnort zuständige Jugendamt berät und unterstützt Schwangere und Eltern bei Fragen zur Personensorge und zum Umgangsrecht, sowie bei der Feststellung der Vaterschaft, bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen gegen den getrennt lebenden Elternteil, bei Konflikten in der Partnerschaft, wenn davon Kinder betroffen sind, bei der Suche nach einem Betreuungsplatz bzw. einer Tagesmutter, wenn dies wegen des Studiums oder der Erwerbstätigkeit der Eltern, wegen einer Behinderung oder aus pädagogischen/heilpädagogischen Gründen notwendig ist, bei der Finanzierung eines Betreuungsplatzes/einer Tagesmutter, wenn bestimmte Einkommensgrenzen unterschritten werden, bei Problemen in der Erziehung, bei der Beantragung von Mutter/Vater-Kind-Kuren.

Zentrales Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt

Eschersheimer Landstr. 241-249
60320 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 212-44900
jugend-und-sozialamt(at)stadt-frankfurt.remove-this.de
www.frankfurt.de (dort: Rathaus-Ämter)

Hilfen aus Anlass von Schwangerschaft und Geburt:

Das Kinderbüro des Frankfurter Jugendamtes ist eine Beratungsstelle, die der Unterstützung von Kinder und Eltern dient und als Informationspool und Vernetzungsstelle genutzt werden kann.

Frankfurter Kinderbüro

Schleiermacherstr. 7
60316 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 212-39001
info(at)frankfurter-kinderbuero.remove-this.de
www.frankfurter-kinderbuero.de

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt berät bei ausländerspezifischen Problemlagen z.B. mit der Ausländerbehörde. Es vermittelt Informationen und Kontakte zu Organisationen von und für Personen mit Migrationshintergrund.

Amt für multikulturelle Angelegenheiten

Walter-Kolb-Str. 9-11
60594 Frankfurt
Tel.: +49 69 212-38765
www.stadt-frankfurt.de

Das Frauengesundheitszentrum für Frauen und Familien e.V. (FGZN) bietet verschiedene Kurse zur Geburtsvorbereitung, für die Rückbildung, das Leben mit dem Säugling und in der Familie. Daneben gibt es individuelle Beratungsangebote für Frauen in Krisensituationen und für besondere gesundheitliche Fragestellungen rund um die Geburt. Die Kurse, die zum Teil auch in englischer Sprache angeboten werden, dienen zugleich der Vernetzung.

Frauengesundheitszentrum

Neuhofstr. 32H
60318 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 591700
fgzn(at)w4w.remove-this.de
www.paritaet.org

Das Feministische Frauengesundheitszentrum e.V. (FFGZ) bietet Beratung bei Fragen zur Frauengesundheit, sowie Beratungshilfen bei körperlichen Erkrankungen und psychischen Problemen.

FFGZ:

Kasseler Str. 1 A
60486 Frankfurt
Tel.: +49 69 7012-18
mail(at)ffgz-frankfurt.remove-this.de
www.ffgz.de

Das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen bietet Beratungen an und vermittelt Kontakte zu Organisationen von und für Frauen mit Behinderungen.

Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen

Kölnische Straße 99
34119 Kassel
Tel.: +49 561 7288-522
hkbf(at)fab-kassel.remove-this.de
www.fab-kassel.de

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV e.V.) berät und unterstützt Alleinerziehende insbesondere auch bei finanziellen, sorgerechtlichen und pädagogischen Problemen. Durch eine Mitgliedschaft können sich Alleinerziehende vernetzen und gegenseitig unterstützen. Umfangreiche Informationen für Alleinerziehende bietet auch die Internetseite der Stadt Frankfurt.

Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Adalbertstr. 15-17
60486 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9798-1884
www.paritaet.org
www.frankfurt.de

Der Sozialdienst katholischer Frauen vermittelt in besonderen Notlagen unter Umständen auch persönliche Hilfen in der Schwangerschaft und nach der Geburt.

Sozialdienst katholischer Frauen

Kriegstr. 36
60326 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9738-230
Skf_frankfurt(at)t-online.remove-this.de
www.skf-frankfurt.de

Alle Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind verpflichtet, eine Schwangere, die sich wegen eines Schwangerschaftskonflikts beraten lässt, bei der Wohnungssuche, bei der Suche nach einem Betreuungsplatz und bei Fragen der Fortsetzung der Ausbildung zu unterstützen (Schwangerschaftskonfliktgesetz).

Aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ können Schwangere, die eine Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch nehmen, unter Umständen eine Unterstützung z.B. für notwendige Anschaffungen, einen Umzug oder dergleichen erhalten. Der Antrag wird über die Beratungsstelle vermittelt.

Diakonisches Werk Beratungsstelle für Frauen

Alfred-Brehm-Platz 15-17
60316 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 943502 30
bff(at)zefra.remove-this.de
www.zefra.de

Pro Familia

Rendeler Str. 37 (Nähe Frankfurt UAS, weitere Beratungsstellen im Stadtgebiet)
60385 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 468146
www.profamilia-frankfurt.de

Verschiedene Stiftungen gewähren besonders bedürftigen Eltern einmalige Hilfen oder ggf. auch eine laufende monatliche Unterstützung. Informationen hierzu erhalten Sie beim Jugendamt oder bei den Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften.

Wenn Sie während der Mutterschutzfristen – 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12 Wochen) – abhängig beschäftigt und in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse, aufgrund eines Antrages, ein Mutterschaftsgeld. Dieses soll den Lohn ersetzen, beträgt aber höchstens 13 Euro am Tag.

Haben Sie mehr verdient, muss der Arbeitgeber den Differenzbetrag zum Nettolohn zahlen (§ 11 MutterschutzG).

Wenn sie zwar erwerbstätig sind, aber nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, können Sie auf Antrag ein Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 210 Euro vom Bundesversicherungsamt erhalten, sofern Sie während der Schutzfisten nichts verdienen. Das gleiche gilt, wenn Ihnen ein Arbeitsverhältnis während der Schutzfristen mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde gekündigt wurde.

Während des Bezugs des Mutterschaftsgeldes, bleiben Sie beitragsfrei in der gesetzlichen Renten-, Pflege-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, vorausgesetzt, Sie waren dort schon vorher versichert und haben keine weiteren beitragspflichtigen Einnahmen (§ 224 SGB V).

Weitere Informationen und Antragstellung:

Bundesversicherungsamt (BVA)
–Mutterschutzgeldstelle–
Friedrich Ebert Allee 38
53113 Bonn
mutterschaftsgeldstelle(at)bva.remove-this.de
www.mutterschaftsgeld.de

Sind Sie krankenversichert besteht die Möglichkeit, an Stelle eines Krankenhausaufenthaltes aus Anlass einer Schwangerschaft oder Geburt Kostenerstattung für eine Pflegekraft zu erhalten, die Sie zu Hause pflegt, wenn dies keine im Haushalt lebende Person leisten kann.

Außerdem haben Sie in diesen Fällen Anspruch auf Zahlung einer Haushaltshilfe, wenn Sie den bisher geführten Haushalt wegen Schwangerschaft oder Entbindung vorübergehend nicht fortführen können und keine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt weiterführen kann.

Ist ein Krankenhausaufenthalt Ihres Kindes erforderlich, können Sie als notwendige Begleitperson mit aufgenommen werden. Für diese Leistungen ist je Kalendertag eine Zuzahlung von 10 % der Kosten, mindestens aber 5 Euro und höchstens 10 Euro zu leisten.

Die zuständige Krankenkasse benötigt eine ärztliche Bescheinigung über Grund und Umfang der Leistungen. Ihr Kind ist in Ihrer Krankenkasse beitragsfrei mitversichert, wenn Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind. Dies gilt nicht, wenn der Ehepartner gut verdient und nicht in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist. Das Kind muss dann privat versichert werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenversicherung.

Bei Krankheit Ihres Kindes, das noch nicht 12 Jahre alt ist, können Sie für 10 Tage im Jahr (Alleinerziehende 20 Tage) Krankengeld beziehen, sofern Sie in dieser Zeit keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben (§ 45 SGB V), und das Kind auf Ihre Pflege angewiesen ist. Insgesamt ist der Anspruch unabhängig von der Anzahl der Kinder auf 25 Arbeitstage bzw. 50 Arbeitstage bei Alleinerziehenden beschränkt.

Dipl.-Päd. Birgit WideraID: 2358
letzte Änderung: 25.05.2018