Kontakt

Koordination ERASMUS+

Adam Lipski

Geb. 1, Raum 09
Tel.: +49 69 1533-2739
Fax: +49 69 1533-2748
lipski@io.fra-uas.de

Sprechstunden nach Vereinbarung

Finanzierung

Anders als im Vorgängerprogramm werden die Dozentenmobilitäten in Erasmus+ per unit costs (Fixkosten pro Einheit) abgerechnet. Die Gesamtförderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

1. Fahrtkosten

Karten mit farbig makierten Distanzbändern

Die Distanz zwischen Ausgangs- und Zielort bestimmt die unit cost Fahrtkosten. Maßgebliches Werkzeug zur Berechnung der Distanz ist der EU Distance Calculator.

Je nach Zugehörigkeit zu bestimmten Distanzbändern wird ein bestimmter Betrag einmalig für Hin- und Rückfahrt ausgezahlt.

Der Abreiseort muss nicht mit dem Sitz der entsendenden Einrichtung übereinstimmen. Für diesen Fall sind die Reisebelege als Nachweis für den tatsächlichen An- und Abreiseort auf-zubewahren.

Die Entfernungen schlüsseln sich wie folgt auf:

0-99 km

0 EUR (roter Radius)

100-499 km

180 EUR (blauer Radius)

500-1.999 km

275 EUR (grüner Radius)

2.000-2.999 km

360 EUR (gelber Radius)

3.000-3.999 km

530 EUR

4.000-7.999 km

820 EUR

8.000 km und mehr

1.100 EUR

2. Aufenthaltskosten

Zur Ermittlung des Anteils der Aufenthaltskosten kommen vier Ländergruppen zur Anwendung.
Pro Tag des Aufenthaltszeitraums wird je nach Ländergruppe ein bestimmter Betrag auf den gesamten Mobilitätszuschlag aufgerechnet.

Ländergruppe 1 (grün)
Dänemark, Irland, Niederlande, Schweden, Vereinigtes Königreich

160 EUR/ Tag

Ländergruppe 2 (gelb)
Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Zypern

140 EUR/ Tag

Ländergruppe 3 (rot)
Deutschland, Lettland, Malta, Mazedonien (FYROM), Portugal, Slowakei, Spanien

120 EUR/ Tag

Ländergruppe 4 (braun)
Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien

100 EUR/ Tag

(ab dem 15. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70% dieser Tagessätze)

Als Anfangsdatum des geförderten Aufenthaltszeitraums gilt der erste Tag, an dem die Reisenden an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein müssen, das Enddatum ist der letzte Tag, an welchem die Reisenden an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein müssen.

Es kann ein zusätzlicher Tag für An- oder Abreise, welcher direkt an den geförderten Aufenthaltszeitraum anschließt, zur Förderung beantragt werden. Dieser Tag muss nicht durch die aufnehmende Hochschule bestätigt werden.

Der Mobilitätszuschuss wird unabhängig von den real entstandenen Kosten in voller Höhe ausgezahlt. Etwaige Fehlbeträge müssen aus anderen Mitteln gedeckt werden. Ein Überschuss kann von den Reisenden einbehalten, muss aber als geldwerter Vorteil steuerlich angegeben werden.
Dies geschieht nicht durch die Hochschule, eine entsprechende Erklärung muss durch die Reisenden erfolgen! Im Bedarfsfall werden durch die Abt. PA die tatsächlich entstandenen Reisekosten ermittelt, um diese dann steuerlich genau angeben zu können. Bitte wenden Sie sich hierzu direkt an die Kolleginnen und Kollegen der Abt. PA.

80% des berechneten Mobilitätszuschlags werden (nach Eingang aller Unterlagen) vor der Mobilität  ausgezahlt, die restlichen 20% nach dem Eingang aller notwendigen Unterlagen nach Ende der Mobilität.

Beispiel: 5-tägiger Lehraufenthalt an einer Partnerhochschule in Madrid

Beispiel: 5-tägiger Lehraufenthalt an einer Partnerhochschule in Madrid

1. Berechnung der Distanz Frankfurt – Madrid

                                        1446,33km =   275,00 €

2. Berechnung der Aufenthaltsdauer

  Montag bis Freitag:                  5 Tage

  Anreisetag Sonntag:                 1 Tag

  Gesamtdauer des Aufenthalts: 6 Tage

   Tagessatz für Spanien (120,00€) x 6 =   720,00€

Gesamtfördersumme:                                995,00€

  • 796,00 € werden nach erfolgreicher Antragstellung vor Beginn der Mobilität ausgezahlt.
  • 199,00€ werden nach erfolgter Mobilität ausgezahlt.

Der Mobilitätszuschuss wird unabhängig von den real entstandenen Kosten in voller Höhe ausgezahlt. Die von der aufnehmenden Hochschule auszustellende Bestätigung über die Dauer des Aufenthalts ist maßgeblich für die Berechnung des Zuschusses. Etwaige Fehlbeträge müssen aus anderen Mitteln gedeckt werden. Ein Überschuss kann von den Reisenden einbehalten, muss aber als geldwerter Vorteil steuerlich angegeben werden.

Dies geschieht nicht durch die Hochschule, eine entsprechende Erklärung muss durch die Reisenden erfolgen! Im Bedarfsfall werden durch die Abt. PA die tatsächlich entstandenen Reisekosten ermittelt, um diese dann steuerlich genau angeben zu können. Bitte wenden Sie sich hierzu direkt an die Kolleginnen und Kollegen der Abt. HR (ehemals PA).

80% des berechneten Mobilitätszuschlags werden (nach Eingang aller Unterlagen) vor der Mobilität  ausgezahlt, die restlichen 20% nach dem Eingang aller notwendigen Unterlagen nach Ende der Mobilität.

Da die Reisenden nun in jedem Fall vor Beginn der Mobilität 80% des Zuschusses erhalten, können für ERASMUS-Dozentenmobilitäten keine Rechnungen durch die Abt. FI beglichen werden, wie es bei anderen Dienstreisen der Fall ist. Etwaige Buchungen und/oder Vorleistungen müssen aus dem Mobilitätszuschuss getragen werden.