Die Frankfurt University of Applied Sciences hat mit einer Ausstellung im Offenbacher Rathaus eindrucksvoll gezeigt, wie kreative Ideen zur Transformation bestehender Gebäude beitragen können. Studierende des Bachelor-Studiengangs Architektur unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Techen präsentierten dort zehn ausgewählte Entwürfe zur Umgestaltung des ehemaligen Postgebäudes am Aliceplatz.
Im Fokus der Arbeiten stand die Frage, wie das historische Gebäude mit seinem brutalistischen Anbau künftig für studentisches Wohnen und Arbeiten durch die Hochschule für Gestaltung genutzt werden kann. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach, der Eigentümerin der Immobilie.
Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung kamen Studierende, Lehrende sowie Vertreter*innen aus Hochschule, Stadt und Wirtschaft zusammen, um die Entwürfe zu diskutieren. Ziel der Aufgabe war es nicht, konkrete Planungen vorwegzunehmen, sondern Impulse für die Weiterentwicklung der Offenbacher Innenstadt zu geben und neue Nutzungsmöglichkeiten im Bestand aufzuzeigen.
Die Projekte verdeutlichen die wachsende Bedeutung des Bauens im Bestand. Entsprechend entwickelten die Studierenden vielfältige Konzepte, die sowohl das Gebäude selbst als auch dessen Umfeld einbeziehen.
Mit ihren Arbeiten leisten die Studierenden einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um nachhaltige Stadtentwicklung. Gleichzeitig zeigen sie praxisnah auf, welche Kompetenzen zukünftige Architekt*innen im Umgang mit bestehenden Strukturen benötigen.
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