Das Institut für Suchtforschung an der Frankfurt UAS und der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik veranstalten die 3. Crack-Konferenz mit dem Schwerpunkt Kooperation zwischen Drogen-, Wohnungslosenhilfe, Sozialpsychiatrie und Somatik.
Der deutsche Zoll hat im Juni 2026 eine Rekordmenge von 8 Tonnen Kokain (im JadeWeserPort in Wilhelmshaven beschlagnahmt. Der Fund weist auf die Dimensionen des Kokainhandels in Deutschland und Europa hin. Nicht nur in Frankfurt, Hamburg, Hannover und Berlin - in vielen Großstädten in Deutschland breitet sich der Crack-Konsum inzwischen weiter aus. Mit ähnlichen Folgen: Abhängige rauchen Crack auf offener Straße, statt Konsumräume zu nutzen; die Szene verelendet zusehends; eine niedrigschwellige psychiatrische Versorgung fehlt oder ist nur lückenhaft vorhanden. Welche weiteren Kooperationen zwischen Sozialpsychiatrie und Drogenhilfe müssen sich ergeben? Was macht die Droge so gefährlich und gleichzeitig attraktiv für Konsumierende? Gibt es in anderen Ländern wie z. B. der Schweiz neue Erfahrungen mit Medikamenten?
Fragen, die die Städte Frankfurt, Hannover, Bremen und Berlin mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis erörtern wollen.
Eine Anmeldung über akzeptbuero(at)yahoo.de ist bis zum 20.11.2026 notwendig. Die Kosten für die Teilnahme betragen für hochschulexterne Personen:
70,00 EURO pro Person (ab 01.10.2026)
50,00 EURO pro Person (Early Bird bis 30.09.2026)
Hochschulangehörige der Frankfurt UAS (Studierende, Lehrende, Mitarbeitende) können kostenfrei an der Fachtagung teilnehmen. Eine Anmeldung über unser hochschulinternes Formular bis zum 20.11.2026 ist dennoch notwendig.
Veranstaltungsort
Gebäude 4
Audimax, Räume 109-112 und Hörsaal 8