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"In turn – Choreografien der Veränderung" - Symposiumstag Tanz

Das diesjährige Symposium vom 15. bis 17. Oktober 2026 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Tanzforschung e.V. (gtf), der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK), dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen ist als eine Zusammenkunft konzipiert, die verschiedene Akteur*innen und Praktiken aus dem Bereich Tanz und Tanzforschung zusammenbringt. Es ist im Bereich der Tanzwissenschaft angesiedelt und steht in Nähe zu Forscher*innen und Praktiker*innen aus anderen Disziplinen, darunter Soziologie, Soziale Arbeit, Produktion und Dramaturgie sowie Aktivismus. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, akademische oder künstlerische Präsentationsformate wie Workshops, Panels, künstlerische Interventionen oder Provokationen nach eigenem Ermessen vorzuschlagen. Der Symposiumstag am 17. Oktober 2026 findet an der Frankfurt UAS statt.

In verschiedenen Formaten wie Keynotes, Fachvorträgen, Workshops, Ausstellung durch Studierende der Frankfurt UAS, Performances und künstlerische Interventionen, Buchvorstellungen und ein Emerging Scholars Forum für Promovierende im Fachgebiet werden folgende Themenbereiche im Fokus stehen:

  • Choreografien der Veränderung: Wie kann eine choreografische Perspektive die verschiedenen Formen von Veränderung und Transformation beleuchten und Einblicke in ihre Gestaltungsprozesse bieten? Wie können choreografische Perspektiven und Praktiken zu gesellschaftlichem und politischem Wandel beitragen? Wie kann Choreografie die ungleichmäßigen und konfliktreichen Prozesse, durch die Veränderung stattfindet, aufdecken, ihnen widerstehen oder sie neu konfigurieren?
  • Dramaturgie als Praxis der sozialen und politischen Mobilisierung: Wie kann Dramaturgie zu einem Werkzeug für soziale und politische Transformation werden? Kann sie verschiedene Stränge sozialer Praxis zusammenführen?
  • Bewegungen der Kollektive: Wie lassen sich Übergänge zwischen dem Einzelnen und dem Gemeinsamen beschreiben? Wie formt Choreografie Dynamiken des Miteinanders? Wie verbinden sich Körper und Kräfte zu mehr-als-menschlichen Handlungsspielräumen?
  • Pädagogik: Wie entfalten sich individuelle Entwicklungsprozesse zwischen Lernen, Vermittlung und Altern in Zeiten des raschen Wandels? Wie denken feministische und dekoloniale Pädagogiken Lernen, Autorität, Verletzlichkeit und verkörpertes Wissen in Veränderungsprozessen?
  • Institutionen im Wandel: Wie reagieren Vermittlungsformen und kulturelle Institutionen auf gesellschaftliche Umbrüche und Transformationskrisen? Welche Prozesse formen Institutionen als offene Räume im Angesicht sich wandelnder Zeiten?
  • Solidarische Infrastrukturen & DIY-Produktion: Wie lassen sich Produktionsweisen denken, die extraktive, kompetitive und prekärisierende Logiken unterlaufen? Und wie sind ihre Infrastrukturen historisch in Widerstand, Feminismus und Dekolonialität verortet?

Wann und wo?

17.10.2026
10:00 bis 19:00
Frankfurt UAS, Gebäude 4, 10 und 2
Zentrales WebteamID: 13216
letzte Änderung: 29.02.2024