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Rahmenpläne für neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz übergeben

Prof. Dr. Annegret Horbach verweist als Mitglied der Fachkommission auf Bedeutung für einheitliche Standards

Als ein wichtiger Meilenstein zur Modernisierung der Pflege und zur Sicherung des Personalbedarfs für die Pflege in Deutschland gilt die neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz, die zum 1. Januar 2027 eingeführt wird.

An der Erarbeitung der Rahmenpläne für diese Ausbildung war auch Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Annegret Horbach von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) beteiligt. Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz, deren Mitglied Horbach ist, hat jetzt in Berlin die von ihr erarbeiteten Pläne – einen Rahmenlehrplan für den theoretischen und praktischen Unterricht sowie den Rahmenausbildungsplan für die praktische Ausbildung – an das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) übergeben.

Fundierte Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Ausbildung

Die neue, vergütete Pflegefachassistenzausbildung löst die bisher 27 verschiedenen, landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen ab.

Damit wird bundeseinheitlich ein eigenständiges und einheitliches Berufsprofil für die Pflegefachassistenz geschaffen.

Die Fachkommission stellt mit ihrer Arbeit die Qualität und Einheitlichkeit der Pflegeausbildung sicher und stellt den Trägern der praktischen Ausbildungen eine fachlich fundierte Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Ausbildung zur Verfügung. „Wir haben unter Hochdruck gearbeitet, um die sehr sportliche Zeitschiene einzuhalten. Die Einrichtungen warten gespannt auf die Rahmenpläne, um sich auf die ersten Kohorten mit Start nächsten Januar gut vorbereiten zu können“, so Horbach, Professorin für klinische Pflegewissenschaft und -forschung am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.

Sie zeigt sich zufrieden: „Wir sind gut im Plan: Während die Ministerien die überreichten Materialien überprüfen, befassen wir uns schon mit dem nächsten Schritt, nämlich Verkürzungsmöglichkeiten für Personen mit Vorerfahrung im Feld.“

Fachkommission nach § 53 Pflegeberufegesetz (PflBG)

Die Kommission hat die Aufgabe, Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die Pflegeberufe zu erarbeiten. Die Bundesministerien BMG und BMBFSFJ berufen die elf ehrenamtlich tätigen Mitglieder für fünf Jahre. Die konstituierende Sitzung der aktuellen Kommission fand am 19. November 2024 in Bonn statt. Das Gremium besteht aus pflegefachlichen, pflegepädagogischen und pflegewissenschaftlichen Expert*innen - Praktiker*innen, Wissenschaftler*innen sowie Personen mit Erfahrung in der Lehrplanentwicklung.

Die Pressemitteilung des BMBFSFJ lesen Sie hier: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/fachkommission-uebergibt-rahmenplaene-fuer-neue-pflegefachassistenzausbildung-290602

Zur Berufung von Prof. Dr. Horbach in die  Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz § 53 siehe unsere Pressemitteilung aus 2024: https://idw-online.de/de/news843381

Erst kürzlich wurde die in zahlreichen Gremien engagierte Wissenschaftlerin in die Fachkommission „Scope of Practice“ des Deutschen Pflegerats berufen. Lesen Sie dazu  hier unsere Pressemitteilung.  

 

Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences

Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit

Prof. Dr. Annegret Horbach, Telefon: +49 69 1533-2668, E-Mail: horbach(at)fra-uas.remove-this.de

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letzte Änderung: 23.11.2023