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Tag des Kinderschutzes an der Frankfurt UAS

Großes Interesse, volle Räume und intensiver Austausch: Veranstaltung am 25. März 2026 war ein voller Erfolg.

Kinderschutz wird zunehmend als zentrale Kernkompetenz in der Sozialen Arbeit verankert – ein echter Paradigmenwechsel, der weit über die klassischen Handlungsfelder hinauswirkt und insbesondere auch die Arbeit mit Erwachsenen nachhaltig verändert. Rund 90 Teilnehmende aus Hochschule, Praxis und Weiterbildung kamen vor diesem Hintergrund am 25. März 2026 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) zusammen, um sich im Rahmen des „Tags des Kinderschutzes“ intensiv mit aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung, organisiert vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit in Kooperation mit der Frankfurter Akademie für Weiterbildung und Personalentwicklung (WAkE) der Hochschule, stellte die zentrale Frage in den Mittelpunkt: „Kinderschutz – Was wurde erreicht und wie geht es weiter?“.

Die Verankerung von Kinderschutz in Praxisphasen und Lehre stellt neue Anforderungen an Didaktik und Ausbildung. Ziel ist eine fundierte Kinderschutzkompetenz – getragen von Fachwissen, Fallverständnis und Selbstreflexion – die zu mehr Handlungssicherheit führt. Beim Tag des Kinderschutzes wurde genau darüber intensiv diskutiert.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Frankfurt UAS, Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, sowie durch den Kinderschutzbeauftragten des Landes Hessen, Alexander Bauer, gaben Prof. Dr. Carola Berneiser, Studiendekanin des Fachbereichs, und Honorarprofessor Marco Baz Bartels eine fachliche Einordnung. Ebenso sprachen Anna Berstermann, Leiterin von WAkE, die Praxisreferentinnen Daniela Krause-Wack und Laura Lüchau sowie Doktorand und Praxisreferent Thomas Heynen über Ihre Perspektiven auf die Weiterentwicklung von Studien- und Weiterbildungsangeboten im Bereich Kinderschutz. Es folgten Erfahrungsberichte von Alumni sowie intensive Diskussionen mit allen Teilnehmenden.

Begleitend erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Filmmaterialien zu den an der Frankfurt UAS entwickelten Lehrfällen „Fall Thomas“ und „Fall Mia“, die anschaulich zentrale Herausforderungen im Kinderschutz verdeutlichten.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass der Bedarf an Austausch und Weiterentwicklung im Kinderschutz sehr große ist. Auch zeigte sich, dass es einen hohen Bedarf an der Implementierung eines Masterstudiengangs „Interdisziplinärer Kinderschutz“ gibt. Besonders hervorgehoben wurde zudem die Verbindung von Studium, Praxis und Weiterbildung als zentraler Schlüssel.

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letzte Änderung: 23.11.2023