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Experimente und Modelle in Natur- und Gesellschaftswissenschaften

- Für Dualstudierende (des FB 3) NICHT geeignet -

- In Präsenz -

Interdisziplinäres Lernziel

Studierende lernen, wie man auch in den Sozialwissenschaften Zusammenhänge quantifizieren kann - man muss nur eine angemessene Mathematik verwenden. Sie lernen, wie Experimente designt werden müssen, um sie quantifizieren zu können. Das gilt sowohl in den Naturwissenschaften als auch in den Sozialwissenschaften.

Termine der Veranstaltung

  • Blockveranstaltung nach Ende der Vorlesungszeit + einzelne Mittwochstermine
  • Einführungsveranstaltung: 15.04.202614:15 Uhr, Raum folgt
  • Abgabetermin Projektarbeiten: 18.09.2026
  • Prüfungstermin (Präsentation): 25.09.2026
  • Rücktritt möglich bis: 02.08.2026

Das Wichtigste in Kürze

Belegnummer
992170

geplante TN-Anzahl
40

ECTS-Credit-Points
5

Lernformen
Einführungsveranstaltungen in seminaristischer Form; Eigenständige Projektbearbeitung durch Arbeitsgruppen; Präsentation der Ergebnisse mit Diskussion im Plenum; Die Projekte werden in Teams von 2 bis 4 Personen mit möglichst gemischtem Fachhintergrund bearbeitet.

Sprache
Deutsch; Lehrmaterial und Internetkommunikation z. T. in englischer Sprache

Themencluster
Nachhaltigkeit

Modulkoordination

Dipl.-Biol. Günther Benderoth (Biomechanik, Projekt ifm bzw. LOEWE-Präbiotik)

  • Tel. : +49 69 1533-3032
  • benderoth@fra-uas.de

Im Sommersemester 2026 wird ein Verhaltensexperiment mit Bienen am Bienen-Institut in Oberursel durchgeführt.

Dabei werden an zwei unterschiedlichen Futterstellen die Bienen antrainiert. Sobald die Bienen kommen, wird die Gabe des Futters variiert. Die Datenauswertung soll zeigen, ob es eine optimale Futtersammel-Strategie der Bienen gibt.

  • Unterschiedliche Typen von Modellen in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen;
  • ein Schwerpunkt liegt auf mathematischen Modellen Zusammenhang von Theorie und Empirie bei der Modellbildung
  • „Messen“ von Inputgrößen Interpretieren von Outputgrößen

Es werden drei Mittwochstermine während der Vorlesungszeit stattfinden. die Einführung, eine Unterweisung im Bieneninstitut mit dem Umgang mit den Honigbienen (ganzer Nachmittag im Bieneninstitut in Oberursel) und die Einteilung der Messgruppen
Die Messung wird während des gesamten August in Oberursel stattfinden (je Teilnehmer etwa eine Woche). Parallel werden die Messdaten je Versuch von einem Subteam ausgewertet.

  • Dipl.-Biol. Günther Benderoth
  • Prof. Dr. Boris Schilder

Die Prüfungsleistung wird in Form einer Projektarbeit erbracht mit schriftlicher Ausarbeitung und öffentlicher Präsentation der Ergebnisse (pro Person ca. 10 Minuten plus ca. 5 Minuten Diskussion).

  • Projektpräsentation als ganztägige Blockveranstaltung, bei Bedarf am Wochenende.
  • Bearbeitungsdauer Projekt: 6 Wochen
  • Vorstellung und Besprechung der Zwischenergebnisse aus den Projekten: Termin und Raum werden von den Lehrenden im Einführungsblock und im CampUAS-Kurs zur Veranstaltung bekannt gegeben

Prüfungsrelevante Termine und Räume: finden Sie im CampUAS-Kurs zur Veranstaltung inkl. Termin- und Raumänderungen.

Die Studierenden erweitern die fachspezifischen Denkweisen (Theorien und Methoden) durch Einblicke in Fachwissen, Methodenkenntnisse und Denkweisen anderer Disziplinen mit dem Themenschwerpunkt Design.

Die Studierenden sind in der Lage:

  • interdisziplinär zu denken und unterschiedliche Aspekte eines Querschnittsthemas zu erkennen, diese gegeneinander abzuwägen und ganzheitlich zu reflektieren;
  • Zusammenhänge ihres künftigen Berufsfelds im Raum unterschiedlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher Interessen verständlich zu machen und diese Zusammenhänge fachlich versiert darzustellen und argumentativ zu vertreten;
  • die Wirkungen und Folgen ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit zu reflektieren  und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln abzuleiten;
  • anhand konkreter interdisziplinärer Aufgabenstellungen Verständnis für die fachfremden Denkweisen zu entwickeln und kooperativ im Umgang mit verschiedenen Kulturen und Wertesystemen zu handeln;
  • den Unterschied zwischen empirischer Messung und theoretischer Modellbildung sowie zwischen Modellannahmen und Modellergebnissen zu verstehen
  • selbständig ein einfaches Modell zu entwickeln oder mit einem komplexeren vorgegebenen Modell zu arbeiten
  • Modellparameter empirisch zu ermitteln und ins Modell einzubringen
  • mit Hilfe eines Modells quantitative Ergebnisse hervorzubringen und zu interpretieren.

Die Literaturliste wird von den Lehrenden in der Einführungssitzung vorgestellt. Die Literaturliste wird dann im CampUAS-Kurs veröffentlicht.

Magdalena HenningerID: 15795
letzte Änderung: 22.01.2026