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Zukunftslabor Juridicum

Baukultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht.

Das Juridicum, ein Bauwerk der späten 1960er Jahre auf dem Kulturcampus Bockenheim, steht im Zentrum einer Debatte über Abriss, Teilerhalt oder Umbau. Angesichts aktueller Baukultur und wachsender Ressourcensensibilität rückt die Frage in den Vordergrund, wie dieses architektonische Erbe zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Am Beispiel des Juridicums soll ein strukturierter Expert*innendiskurs entstehen, der grundlegende Fragen zum Umgang mit dem Gebäudebestand klärt. Ziel des ergebnisoffenen Prozesses ist es, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte abzuwägen und so eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für die Zukunft des Gebäudes zu schaffen. Im Auftrag der Stadt Frankfurt moderiert das Frankfurter Forschungsinstitut (FFin) das Zukunftslabor Juridicum. Dort untersuchen Expert*innen verschiedener Disziplinen vier Zukunftsvarianten, bewerten sie und formulieren anschließend eine Empfehlung an die Stadt Frankfurt und die ABG Frankfurt Holding.

Der Prozess

Sechs Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen kommen an vier Terminen zwischen Januar 2026 – Juni 2026 zusammen und diskutieren verschiedene Entwicklungsvarianten für das Juridicum. Dabei spielen Schnittmengen und Konsens ebenso eine Rolle wie Hindernisse und Unterschiede.
 

Das Expert*innengremium

Themenfeld Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl:
Integration in den Campus, Nutzungsmischung und Flexibilität, Modellcharakter und Innovationspotenzial

Nicolas Schneider, Vorstand der Lang & Cie. Real Estate AG
Gabu Heindl, Professorin an der Universität Kassel und Leiterin von GABU Heindl Architecture


Themenfeld Nachhaltigkeit und Lebenszyklus:
Klimabilanz und Ökobilanz, Ressourcenschonung und Kreislaufprinzip, Lebenszyklus und Zukunftsfähigkeit

Nicole Zahner von Studio C, Berlin
Horst Peseke von Bollinger + Grohmann Ingenieure


Themenfeld Räumlicher und funktionaler Kontext:
Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit, Gemeinwohlorientierung, Soziale Wirkung und Vorbildfunktion

Verena Brehm, Professorin an der Universität Kassel und Partnerin von CITYFÖRSTER,
Thomas Meurer, Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen + Meurer Architekten

 

Die vier Entwicklungsszenarien für das Juridicum

1. Kompletterhalt mit Umnutzung in Wohnen

2. Kompletterhalt mit Umnutzung in Wohnen, Bildung und Gewerbe

3. Teilerhalt mit Umnutzung in Wohnen

4. Komplettabriss und Wohnungsneubau

 

 

Ort
Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt

Kontakt
zukunftslaborjuridicum(at)fra-uas.de

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Kontakt

Dr.
Stefan Staehle
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungslabor Nachkriegsmoderne
Gebäude 1, Raum 425
Webteam Fb 1ID: 15654
letzte Änderung: 03.02.2026