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10 Jahre Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main

Geodaten vernetzen, Zukunft gestalten: Labor für Geoinformation begleitet Projekt GDI-FFM von Beginn an

Vor zehn Jahren wurde die Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main – die GDI-FFM – politisch auf den Weg gebracht.

Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen im Frankfurter Dezernat für Planen und Wohnen wies Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß auf die Bedeutung dieses Projekts hin. „Durch die GDI-FFM wurde ein unentbehrlicher Baustein für die integrierte Stadtentwicklung geschaffen. Sie bildet die Dateninfrastruktur für die digitalen Prozesse und gleichzeitig die Basis für zukünftige Entwicklungen wie die Urbane Datenplattform und Urbane Digitale Zwillinge“, so Seuß, Professor für Geoinformation und (gemeinsam mit Prof. Dr. Jan Schulze Althoff und Prof. Dr.-Ing. Nicole Saravanja) Leiter des Labors für Geoinformation am Fachbereich Architektur,  Bauingenieurwesen, Geomatik. 

Das Labor der Frankfurt UAS begleitet die GDI-FFM seit ihrer Konzeptionsphase. Dazu gehören die wissenschaftliche Beratung, die aktive Mitarbeit in Projektgruppen, die Einbindung in Lehrprojekte sowie die Durchführung von Abschlussarbeiten in den Studiengängen Geodatenmanagement.

In seinem Impulsvortrag zur Jubiläumsveranstaltung gab Seuß aus wissenschaftlicher Sicht einen Ausblick auf aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Geodateninfrastruktur. Auch Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Benedikt Post, Leiter des Stadtvermessungsamtes, Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Digitalisierung, und Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, betonten die Bedeutung präziser räumlicher Informationen für die Stadtentwicklung. Die GDI-FFM sei ein unverzichtbarer Baustein für gute Planung, ob beim Wohnungsbau, bei der Klimaanpassung oder der transparenten Bereitstellung von Informationen, so Gwechenberger.

Raumbezogene Daten als elementare Planungsgrundlage

Raumbezogene Daten sind eine elementare Grundlage für die Stadt Frankfurt. Sie beschreiben und visualisieren den Zustand der Stadt und bilden die Basis für Analysen, Planungen und Verwaltungsprozesse.

Jedoch lagen diese Daten früher in verschiedener Form an unterschiedlichen Stellen der Stadtverwaltung vor und waren nur isoliert voneinander nutzbar. Ihr besonderer Wert liegt aber in ihrer Vernetzung. „Aus dieser Erkenntnis ist GDI-FFM eine funktionierende stadtweite Infrastruktur geworden, die aus vielen einzelnen Datenbeständen in über 25 Ämtern und Betrieben, z.B. Umweltamt, Stadtplanungsamt, Branddirektion, Klimareferat oder Stadtentwässerung, einen vernetzten kommunalen Informationsbestand bereitstellt“, erläutert Seuß.

Welche Kitas sind in meiner Nähe? Ist mein Hausdach für eine Solaranlage geeignet? Was ist mein Grundstück wert? Mit dem Geoportal Frankfurt stellt die GDI-FFM, bestehend aus dem Geoportal und dem Geodatenkatalog, viele Informationen für die Stadtverwaltung, aber auch für Wirtschaft, Wissenschaft und die Bürger*innen bereit.

Weitere Informationen unter http://geoportal.frankfurt.de und https://geodatenkatalog.frankfurt.de/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/home

Informationen zu den Studiengängen der Lehreinheit Geodaten- und Real Estate Management: www.frankfurt-university.de/?id=11480

 

Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences

Fachbereich 1: Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik

Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß, E-Mail: seuss(at)fra-uas.remove-this.de

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letzte Änderung: 23.11.2023