Deutscher Diversity Tag am 19. Mai 2026: Klares Bekenntnis zu Gleichstellung und Chancengerechtigkeit
Vielfalt prägt den Alltag an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS): Die Studierendenschaft ist in hohem Maße divers und bringt unterschiedliche Bildungsbiografien, soziale Hintergründe und Lebensentwürfe zusammen. Diese Vielfalt ist ein zentraler Faktor für gelingendes Studium, gute Lehre und innovative Forschung. Darauf weisen die Hochschulleitung und die Stabsstelle Chancengerechtigkeit und Diversity (ChD) der Frankfurt UAS anlässlich des Deutschen Diversity Tags am 19. Mai 2026 hin.
Aufgrund der im öffentlichen Diskurs wahrnehmbaren Tendenz, Chancengerechtigkeit grundsätzlich in Frage zu stellen, bekennt sich die Hochschule ausdrücklich zu Gleichstellung und Vielfalt als zentralen Bestandteilen strategischer Hochschulentwicklung.1
Erfolgreiches Re-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes
Dass die Frankfurt UAS diesen Anspruch konsequent verfolgt, wurde erst 2025 durch das erfolgreiche Diversity Re-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft bestätigt. Die Auditierung bis 2028 unterstreicht, dass Vielfalt und Antidiskriminierung als langfristige Entwicklungsaufgaben strategisch in der Hochschule verankert sind.
"Vielfalt unserer Hochschulangehörigen ist Teil unseres Selbstverständnisses"
„Die Vielfalt unserer Hochschulangehörigen ist Teil unseres Selbstverständnisses. Wir sehen sie als Chance und Bereicherung und haben daher in den letzten Jahren Strukturen und Prozesse geschaffen, die es unseren heterogenen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden ermöglichen, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten“, so Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS. Die Frankfurt UAS verfolge mit dem Re-Audit das Ziel, in den unterschiedlichen Dimensionen von Diversität – Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, sexuelle Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung und soziale Herkunft – weiterhin auf Chancengerechtigkeit hinzuarbeiten.
Meilensteine der Diversitätsarbeit
Mit seinem Diversity Audit unterstützt der Stifterverband Hochschulen dabei, das Thema Vielfalt organisatorisch und ideell zu etablieren. Erstmals zeichnete er die Frankfurt UAS 2020 für ihr Engagement in diesem Bereich aus. In ihrem Bericht zum Re-Audit würdigten die Gutachter*innen, dass Diversity als Querschnittsthema bereits mit anderen Strategien der Frankfurt UAS verknüpft worden ist. Sie hoben die gute personelle Ausstattung zur Umsetzung der Ziele und die direkte Zuordnung der Stabsstelle ChD an das Präsidium als klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung dieser Thematik hervor. Auch die vielfalts- und demokratieorientierte Haltung der Hochschulleitung und das hohe Engagement in allen Statusgruppen wurden gelobt.
Beispielhaft als Meilenstein der Diversitätsarbeit wurden die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufgeführt, hier insbesondere die Angebote von StudyCompass und der School of Personal Development and Education (ScoPE). Diese tragen aus Sicht der Gutachter*innen „maßgeblich zur Kernaufgabe moderner Hochschulen bei, indem sie nicht nur den Studienerfolg, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung und Innovationsfähigkeit fördern“.
StudyCompass unterstützt Studieninteressierte und Studierende in allen Phasen ihres Studiums mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten. ScoPE ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule, die Angebote mit Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftlicher Verantwortung, HAW-Didaktik und Schlüsselkompetenzen für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende bereithält und entwickelt.
IDAHOBITA: Fachtag „Sehnsucht nach Freiheit – Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl"
Jüngstes Beispiel für ein konkretes Projekt ist der Fachtag „Sehnsucht nach Freiheit – Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl“, den die Frankfurt UAS zum Deutschen Diversity Tag und im Zuge des IDAHOBITA* – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit – am 19. Mai 2026 veranstaltet. Der Fachtag in Kooperation mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Frankfurt UAS, der Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen im AmkA (Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt), der AHF e.V. (AIDS-Hilfe Frankfurt e. V.) sowie der Initiative Rainbow Stories stößt schon imVorfeld auf große Resonanz.
Zum Deutschen Diversity-Tag
Der Deutsche Diversity-Tag (DDT) ist ein bundesweiter Aktionstag, der die Vielfalt in der Arbeitswelt sichtbar macht. Er wird seit 2012 jährlich initiiert von der Charta der Vielfalt e. V., einer Arbeitgebendeninitiative mit rund 6.500 unterstützenden Organisationen. Der Tag bietet eine Plattform, um das Engagement für Diversity und eine wertschätzende, vorurteilsfreie Arbeitskultur öffentlich zu zeigen. Das Motto 2026 lautet „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle." www.charta-der-vielfalt.de
1 siehe dazu auch die Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 4. Mai 2026: https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-gleichstellung-und-vielfalt-sind-bestandteil-strategischer-hochschulentwicklung-5176/
Informationen zur Arbeit der Stabsstelle Chancengerechtigkeit und Diversity: www.frankfurt-university.de/chd
Informationen zum Diversity Audit des Deutschen Stifterverbands: https://www.stifterverband.org/insights?category=3354
Informationen zum Fachtag „Sehnsucht nach Freiheit – Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl" unter: www.frankfurt-university.de/sehnsucht-nach-freiheit
Kontakt:
Frankfurt University of Applied Sciences
Stabsstelle Chancengerechtigkeit und Diversity
Dr. Vera Jost, +49 69 1533-2505, E-Mail: vera.jost(at)fra-uas
