Forschen am [dEK]
Digitale Werkzeuge haben das Potential, tradierte Planungs- und Bauprozesse in der Architektur zu verbessern. Wir setzen computergestützte Entwurfs- und Fabrikationsmethoden im interdisziplinären Verbund mit Designern und Bauingenieuren ein, um unsere gebaute Umwelt materialeffizienter zu gestalten und den CO2-Ausstoß im Bauwesen zu senken.
Unser Forschungsinteresse liegt in der Kombination von oftmals noch separat betrachteten Parametern des Leichtbaus wie Material, Energie und Konstruktion durch den Einsatz digitaler Werkzeuge. Digitale Denk- und Entwurfsprozesse sind für uns wichtige Methoden, um gestalterische, räumliche, geometrische und konstruktive Fragestellungen systematisch zu ergründen.
Als Teil der Forschungsgruppe in ReSULT (Research Lab for Sustainable Lightweight Building Technologies) untersuchen wir, wie energieerzeugende Fassaden und Dächer ressourcenschonender optimiert werden können und sich gleichzeitg gestalterisch vielfältiger in unseren Städte integrieren lassen.

Im Rahmen des Zukunft Bau Forschungsprojektes Adaptive Sun-Skins untersuchen wir die Ressourcenoptimierung und Gestaltbarkeit dünner organischer Photovoltaikelemente für die Gebäudehülle.

Durch eine räumliche Aussteifung von Trägerfolien können gedruckte OPV-Solarzellen in selbsttragende Baueteile integriert werden: ökologisch, adaptiv und mutlifunktional.

Der Klimawandel kommt und mit ihm werden unsere Städte immer heißer. Solar Spline heißt die innovative Weiterentwicklung von Sonnensegeln, die nicht nur urbaner Sonnenschutz ist, sondern gleichzeitig auch saubere Energie für die Stadt produziert. 300 gedruckte organische Photovoltaikmodule integriert in eine ressourcenschonende

integriert in eine ressourcenschonende Ultraleichtkonstruktion, ergeben eine dreidimensionale und adaptive Architektur, die unsere Städte auch in Zukunft lebenswert machen. Solar Spline wurde an der Universität Kassel von Markus Schein, Frank Stepper und Timo Carl zusammen mit ihren Studierenden entwickelt.

