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Die Rolle des deutsch-französischen Verhältnisses für Europa: Erfolgsstory oder Sackgasse ?

Staatssekretär Clément Beaune und Staatsminister Michael Roth diskutieren am Frankfurter Center for Applied European Studies

Zu einer Online-Diskussionsrunde mit dem Titel „Die Rolle des deutsch-französischen Verhältnisses für Europa: Erfolgsstory oder Sackgasse?" lädt das Center for Applied European Studies (CAES) für den 4. Februar 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Think Europe – Europe thinks" ein. Themen sind die zukünftige Gestaltung und Dynamisierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit sowie die Notwendigkeit einer europäischen Armee und eines angemessenen Verhaltens der EU gegenüber Mitgliedsstaaten, die Demokratie und Menschenrechte missachten.
Sprecher sind Clément Beaune, französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, und Michael Roth, deutscher Staatsminister für Europa. Roth war bereits im November 2018 mit seinem Vortrag „Deutschlands Zukunft ist Europa“ Gast der CAES-Reihe an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Er koordiniert seit 2014 als Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit die politischen Beziehungen zum Nachbarland, Clément Beaune nimmt diese Aufgabe seit Juli 2020 auf französischer Seite wahr.
Die Veranstaltung findet teilweise in englischer Sprache als Gespräch statt, an das sich eine Diskussion mit dem Publikum anschließt. Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor des CAES. Die Frage- und Antwortrunde moderiert Katharina Bruns von hr-iNFO.

Die Online-Veranstaltung wird per Live-Stream auf YouTube übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um die Zugangsdaten zu erhalten, ist eine Anmeldung unter www.frankfurt-university.de/ThinkEurope erforderlich.

Clément Beaune, Jahrgang 1981,ist Absolvent des Pariser Institut d’études politiques (IEP), des College of Europe in Brügge und der École nationale d’administration (ENA). Von 2013 bis 2014 war Beaune Fachberater (Haushalt) im persönlichen Beraterstab von Premierminister Jean-Marc Ayrault. Von 2014 bis 2016 war er im persönlichen Beraterstab des Ministers für Wirtschaft, Industrie und Digitales für europäische, internationale und Haushaltsangelegenheiten zuständig. Von 2016 bis 2017 war er stellvertretender Generaldirektor bei ADP Management. Von 2017 bis 2020 arbeitete Beaune als außenpolitischer Sonderberater im Präsidialamt der Französischen Republik. Seit Juli 2020 ist er Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im französischen Außen- und Europaministerium.

Michael Roth, Jahrgang 1970, ist seit 1987 Mitglied der SPD und seit 1998 Bundestagsabgeordneter. Von 1996 bis 2015 war der gebürtige Hesse Vorstandsmitglied des SPD-Bezirks Hessen-Nord, von 2009 bis Februar 2014 Generalsekretär der SPD Hessen. Seit 2015 ist der Diplom-Politologe Mitglied des Landesvorstands der SPD Hessen und seit 2017 Mitglied des SPD Parteivorstands. 2010 bis 2013 war Roth europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Der Sozialdemokrat engagiert sich zudem in der evangelischen Kirche, ist seit 2004 Landessynodaler der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Seit Dezember 2013 ist Roth Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, seit 2014 Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Zuletzt sprachen in der Reihe „Think Europe – Europe thinks“ die Journalistin Dr. Melinda Crane und Dr. David Deißner, Geschäftsführer der Atlantik-Brücke e.V., über die transatlantischen Beziehungen nach der Ära Trump. Weitere Gäste waren Bundesjustizministerin Christine Lambrecht zu „Rechtsextremismus und Hass im Netz“, Bundesaußenminister a.D. Sigmar Gabriel zu „Europas Antwort auf Donald Trump – über das europäisch-amerikanische (Un-) Verständnis“ sowie zur „Europawahl 2019 – zerbricht Europa?“, der ehemalige Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit zum Thema „Die deutsch-französische Herausforderung nach der Europawahl“ und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer zu „Schicksalswahl für Europa!“.

 

Termin: Donnerstag, den 4. Februar 2021, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online via YouTube; Teilnahme nur nach Anmeldung unter
www.frankfurt-university.de/ThinkEurope

Programm „Think Europe – Europe thinks“ - Impulse des Center for Applied European Studies (CAES)

Begrüßung
Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS

„Die Rolle des deutsch-französischen Verhältnisses für Europa: Erfolgsstory oder Sackgasse?“
Gespräch zwischen:
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies (CAES)
Clément Beaune, französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten
Michael Roth, deutscher Staatsminister für Europa

anschließendFragen und Antworten mit dem Publikum, moderiert von Katharina Bruns, hr-iNFO

 

Das Center for Applied European Studies (CAES):

Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.

www.frankfurt-university.de/caes


Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences
Center for Applied European Studies
Jasmin Macha
Tel.: +49 69 1533-3366
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