International Weeks
Soziale Arbeit und Gesundheit
International Weeks (IW) werden jedes Jahr vom Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit veranstaltet, um internationale Perspektiven in die Lehre einzubinden und den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und unseren Partnern weltweit zu stärken.
33. International Week Mai 2026
Unter dem Motto „Urban Futures: Health and Social Sustainability“ veranstaltete der Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit die 33. International Week (IW) vom 18. bis 22. Mai 2026. Dieses bewährte Format bindet internationale Perspektiven und Expertise aus Partnerhochschulen und Organisationen weltweit in die Lehre am Fb 4 ein, stärkt Kooperationen über Jahre hinweg und ermöglicht einen Zugang zu Internationalität für Studierenden der Sozialen Arbeit und des Gesundheitswesens jedes Jahr aufs Neue.
Dieses Jahr wurde zusätzlich zu den vielfältigen Gastvorträgen von Referent*innen aus dem südlichen Afrika, Ost-, Süd- und Südostasien, Nord- und Südeuropas sowie aus Nordamerika auf neue Veranstaltungsformate ausgeweitet und durch die Teilnahme von internationalen Studierenden bereichert.
Unter anderem haben Studierende eine Podiumsdiskussion zum Thema „Integration in Hesse – Theory and Action in Social Work and Politics“ organisiert und am 18. Mai mit Gästen aus der Politik, der Praxis und der Wissenschaft durchgeführt. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des Buches „Social Inequalities Within and Among Countries: Achieving SDG 10 Through Social Interventions“ (2026, Springer) am 19. Mai durch alle vier Herausgeberinnen aus Deutschland, Indien, Malaysia und Südafrika – ein großartiges Ergebnis jahrelanger internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit.
Eine wesentliche Erweiterung der International Week stellte die Intensivwoche des Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) „Be the Change – Advancing Urban Sustainability and Health in Metropolitan Regions“ dar. Dieses Lehrprojekt brachte rund 60 Studierende und Lehrende aus sieben internationalen und U!REKA-Partnerhochschulen nach Frankfurt. Inhaltlich standen Fragen der urbanen Nachhaltigkeit, der öffentlichen Gesundheit, der Katastrophenbewältigung und der sozialen Gerechtigkeit im Fokus.
Ein besonderer Höhepunkt war die internationale Konferenz „Disaster Risk Reduction in Care and Social Work: Transnational Learning Lab“, organisiert im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts Transformationswissen für die Katastrophenhilfe (TransKat, Förderung: VolkswagenStiftung) in Zusammenarbeit mit U!REKA und der Stadt Worms. Renommierte Wissenschaftler*innen präsentierten dort aktuelle Forschung zu innovativen Ansätzen wie Serious Games, kunstbasierter Katastrophenbewältigung und Disaster Nursing.
Das akademische Programm wurde durch praxisnahe und kreative Formate ergänzt: Eine Exkursion zur solidarischen Landwirtschaftsgenossenschaft „Die Kooperative“ vermittelte Einblicke in gemeinschaftsgetragene und nachhaltige Lebensmittelproduktion. Zudem entwickelten Studierende im Rahmen eines kunstbasierten Photovoice-Projekts eigene Perspektiven auf ein gesünderes und nachhaltigeres Leben in Städten. Ihre fotografischen Arbeiten zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Kreativität im Umgang mit urbanen Herausforderungen.
Insgesamt zeigte die International Week in Verbindung mit dem BIP eindrucksvoll, wie gewinnbringend internationale Zusammenarbeit, interdisziplinärer Austausch und die Verknüpfung von Theorie und Praxis für die Weiterentwicklung sozialer Arbeit und Gesundheit sein können. Sie machte deutlich, dass globale Herausforderungen wie soziale Ungleichheit, urbane Nachhaltigkeit und Katastrophenresilienz nur gemeinsam und im internationalen Dialog wirksam adressiert werden können – und setzte damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung vernetzter, zukunftsorientierter Hochschulbildung.
Über die International Weeks:
Die International Week des Fachbereiches 4: Soziale Arbeit und Gesundheit finden jedes Jahr (1-2 jährlich) seit über 15 Jahren statt. Im Rahmen dieser werden zahlreiche internationale Gäste zur Frankfurt University of Applied Sciences eingeladen und in der Lehre in ausgewählten Modulen am Fachbereich 4 eingebunden. Diese sind ein wichtiges Element des Ansatzes „Internationalisierung zu Hause“, welches Studierenden das Erwerben von internationalen Kompetenzen an der Frankfurt UAS ermöglicht. Die International Weeks fördern außerdem internationale Vernetzung in Lehre und Forschung, den Austausch von Studierenden sowie die Pflege und Erweiterung der internationalen Partnerschaften des Fachbereiches.

