Internationale Projekte und Lehrangebote
Auf diese Seite finden Sie weitere Informationen zu den internationalen Projekten und Lehrangebote, welche von Lehrenden am Fachbereich 4 gelehrt und geleitet werden.
Folgende internationale Aktivitäten und Exkursionen werden vom Fachbereich 4 über internationale Präsidialmittel im Jahr 2023 gefördert:
Module mit Mobilitäten
Jedes Semester werden verschiedene Module mit integrierten Auslandsexkursionen und -austauschen angeboten, die teilweise vom Fachbereich gefördert werden. Beispiele hierfür sind bestimmte Angebote in Modul 6 im Rahmen des BA Soziale Arbeit, die Aufenthalte in verschiedenen Ländern beinhalten. Weitere Informationen zu den aktuellen Angeboten finden Sie im aktuellen Veranstaltungsplan.
Internationale Lehr- und Forschungsprojekte
Hier werden Lehr- und Forschungsprojekte an unserem Fachbereich aufgeführt, welche von unseren Lehrenden und Forschenden geleitet werden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
Städtische Räume sind Orte, an denen sich Fragen der Nachhaltigkeit und Gesundheit besonders deutlich zeigen: Luftqualität, Wohnraum, Mobilität, Grünflächen und soziale Teilhabe prägen maßgeblich das Wohlbefinden der Bevölkerung. Dieses internationale und interdisziplinäre Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) bietet Studierenden die Möglichkeit zu erforschen, wie urbane Umgebungen die körperliche, psychische und soziale Gesundheit beeinflussen und wie nachhaltige Stadtentwicklung die Lebensqualität für alle verbessern kann. Zudem umfasst das Programm einen Fachtag zu Disaster Risk Reduction in Care and Social Work eine Kooperationsveranstaltung des Forschungsprojekts TransKat (Förderung: VolkswagenStiftung), der U!REKA European University und der Stadt Worms sowie ein transnationales Learning Lab mit Fachvorträgen zu Crisis Resilience in Civil Protection – Simulation Games in Education, Transformation Knowledge for Disaster Relief und Disaster Nursing – Challenges from a Nursing Science Perspective.
Im internationalen Austausch werden gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze für nachhaltige und gesundheitsfördernde Städte entwickelt. Dabei werden fachliche, methodische und interkulturelle Kompetenzen sowie die Fähigkeit zur Teamarbeit und nachhaltigen Problemlösung gestärkt.
Partnerländer: Deutschland, Finnland, Irland, Polen, Portugal, Tschechien, USA
Laufzeit: 23.04.26 -18.06.2026
Gefördert durch: Erasmus+
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Miriam Peters, Melanie Schmidt & Prof. Dr. Caroline Schmitt
Dieses Erasmus+ Blended Intensive Programm (BIP) widmet sich zentralen Fragestellungen der Sozialen Arbeit im Kontext von Diversität. Im Mittelpunkt steht eine internationale Austauschwoche, die Studierenden aus verschiedenen Ländern Raum für interkulturelle Begegnung und fachlichen Dialog bietet.
Während dieser Woche erhalten die Teilnehmenden Einblicke in unterschiedliche Praxisfelder und setzen sich damit auseinander, wie Diversität in konkreten Arbeitskontexten wahrgenommen, verhandelt und gestaltet wird. Fachliche Inputs, Praxisbesuche und gemeinsame Reflexionsformate fördern kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit Spannungsfeldern Sozialer Arbeit im Umgang mit Vielfalt.
Die beteiligten Hochschulen wechseln sich als Gastgeberinnen ab und setzen jeweils eigene thematische Schwerpunkte.
Das Programm bietet eine hervorragende Gelegenheit, ein neues Land kennenzulernen, internationale Perspektiven auf Soziale Arbeit zu entdecken und tragfähige Netzwerke sowie solidarische Verbindungen über Ländergrenzen hinweg aufzubauen.
Partnerländer: Deutschland, Finnland, Lettland, Litauen,Tschechien
Laufzeit: Jährlich seit 2024
Gefördert durch: Erasmus+
Kontaktperson: Prof. Dr. Chaitali Das
Austausch mit dem TISS in Indien
Dieses Erasmus+ Key Action 171 (KA171) gefördertes Mobilitätsprogram sieht einen Austausch von Lehrenden und Promovierenden zwischen dem Tata Institute of Social Sciences (TISS) in Indien und der Frankfurt UAS vor.
Im Rahmen des Programms werden die Gastwissenschaftler*innen und Studierenden in Forschungs- und Lehraktivitäten eingebunden. Geplant sind sowohl kurz- als auch längerfristige Mobilitäten. Ein zentrales Element des Projekts ist die Durchführung einer internationalen Vergleichsstudie zu Motivation, Methoden und Zielsetzungen Sozialer Arbeit in Indien, Malaysia und Deutschland. An dieser Studie werden neben dem TISS und der FRA-UAS auch die Universiti Kebangsaan Malaysia beteiligt sein.
Beteiligte Länder: Indien, Deutschland
Kontaktperson: Prof. Dr. Chaitali Das
Laufzeit: 2025 – 2028
Mittelgeber: Erasmus+ Key Action 171
Interdisziplinärer Austausch mit der Tafila Technical University, Jordanien
Dieses ebenfalls über Erasmus+ KA 171 gefördertes Programm umfasst interdisziplinäre Austauschformate – einschließlich semesterlanger Mobilitäten – mit Lehrenden und Studierenden der Tafila Technical University. Ein wesentliches Projektergebnis ist die Konzeption und Pilotierung eines interdisziplinären Studium Generale zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema, das Perspektiven aus Management, Informatik, Mathematik und Sozialer Arbeit zusammenführt.
Das Studium Generale soll im Sommer 2028 in Form einer Blockwoche angeboten werden.
Beteiligte Länder: Jordanien, Deutschland
Kontaktperson: Prof. Dr. Chaitali Das
Laufzeit: Okt 2025 – Sept 2028
Mittelgeber: Erasmus+ KA 171
Implementing a research-based social work curriculum on SDG 10
Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines länderübergreifenden Curricumlums im Bereich des SDG Ziel 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern. Die Konzentration auf Sozialarbeit und angewandte Sozialwissenschaften bieten dafür eine einzigartige Perspektive auf die Bewältigungs¬strategien einzelner, Familien und Communities sowie sozialer Interventionen. Die Projektziele sollen vorrangig auf drei Ebenen fachbezogener Partnerschaft verfolgt werden:
- Erarbeitung, Implementierung und Evaluierung eines strukturierten, forschungsbasierten Curriculums Zur Erforschung Sozialer Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern;
- Unterstützung des fachlichen Austauschs zwischen den Partnerhochschulen durch Gastvorträge, ein gemeinsames Sommerprogramm, Forschungsstipendien sowie Treffen auf der Ebene der Hochschul-, und Fachbereichs- und Institutsleitungen;
- Etablierung eines Transnationalen Forschungsnetzwerks für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie eines Regionalen Nexus‘ zwischen Forschung, Praxis und Politik.
Beteiligten Hochschulen:
- Frankfurt UAS, Deutschland
- Land University of Western Cape, Südafrika (www.uwc.ac.za/)
- Nationale Universität von Malaysia, Malaysia (www.ukm.my/)
- Tata Institut für Sozialwissenschaften, Indien (www.tiss.edu/)
Projektleitung/ Kontaktpersonen: Prof. Dr. Dagmar Oberlies / Dr. Beatrix Schwarzer
Gefördert durch: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Weitere Information: www.frankfurt-university.de/iwaac-10/
Die Themen Vertreibung und Migration, ausgelöst durch sozioökonomische Faktoren, den Klimawandel, gesellschaftliche Konflikte und Krieg, sind in vielen Ländern der islamischen Welt – verstanden als jene Staaten, die in der OIC organisiert sind – sichtbar und erfahrbar und prägen diese Gesellschaften nachhaltig. Dieses Projekt möchte untersuchen, auf welche Weise die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen, die von Vertreibung und Migration betroffen sind, in OIC-Ländern und in Deutschland beeinflusst werden. Ein Projekt, das sich auf „nachhaltige Migration" konzentriert, bezieht sich auf verschiedene Kategorien der UN-SDGs – darunter SDG 5 zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und der Stärkung der Rechte aller Frauen und Mädchen sowie SDG 11 zu nachhaltigen Städten und Gemeinden, die integrativ, sicher und widerstandsfähig sein sollen, aber auch SDG 3, das Gesundheit und Wohlbefinden betont, und SDG 4, das sich auf inklusive und chancengerechte hochwertige Bildung konzentriert. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Vertreibung und Migration ein Thema ist, mit dem sich die meisten Länder auseinandersetzen müssen und das NROs, Staaten und Hochschulakteure gleichermaßen betrifft, verfolgt dieses Projekt das Ziel zu untersuchen, wie nachhaltige Migration für Frauen, die sich innerhalb der Länder der islamischen Welt oder aus diesen heraus bewegen, erreicht wird oder werden könnte. Das Projekt strebt modulare Ergebnisse an, indem ein Online-Modul entwickelt wird, das Hochschulen und NROs zur Verfügung steht und als Instrument zur Förderung von Kompetenzen im Umgang mit muslimischen Frauen dienen kann (einschließlich Train-the-Trainer-Angeboten, interkulturellen Workshops und der Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen für Studierende). Die Ergebnisse und Teile des Prozesses werden zudem auf der Projekthomepage präsentiert. Eine weitere Aufgabe wird die Fertigstellung eines Buches oder eines Beitrags sein, der auf dem Prozess und den Ergebnissen des Projekts basiert.
Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Timo Tohidipur
Partnerländer:
Jordan/Malaysia/United Arab Emirates (UAE)
Partnerhochschulen:
Tafila Technical University, Jordan
Universiti Kebangsaan Malaysia
Sharjah University (UAE)
Gefördert durch:
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. (DAAD)
Das U!REKA Lab: Urban Commons ist ein gemeinschaftliches Projekt der U!REKA Partneruniversitäten in Amsterdam, Gent, Frankfurt, Helsinki, Lissabon und Ostrava. Das internationale und interdisziplinäre, hybride Lehr-Forschungsprojekt beschäftigt sich mit urbanen Gemeingütern, Commons-Initiativen und Co-Kreation in den beteiligten Städten.
Im Masterstudiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“ am FB4 werden neben der theoretischen Beschäftigung mit dem Thema lokale Initiativen untersucht und im internationalen Austausch verglichen. Im Seminar zu künstlerisch-ethnografischen Sozialraumzugängen ist der Zugang konsequent partizipativ ausgerichtet und Akteur:innen werden weitest möglich in die Forschungsprozesse einbezogen. Der internationale Austausch mit Studierenden der europäischen Hochschulen ermöglicht einen Vergleich von sozialen Initiativen und Commons Prozessen in den Städten, sowie ein Kennenlernen von unterschiedlichen institutionellen, disziplinären und kulturellen Perspektiven auf nachhaltige und selbstorganisierte Praktiken der gemeinsamen Nutzung von urbanen Ressourcen.
Während der verschiedenen Phasen des U!REKA Lab: Urban Commons treffen sich seit 2020 Studierende, Lehrende und internationale Expert:innen online (in geneinsamen Modulen und der U!R Commons Lecture Series) sowie live (in U!RBAN Commons Schools und Konferenzen) zur Etablierung eines andauernden, internationalen Wissensaustauschs.
U!REKA Lab: Urban Commons Partnerhochschulen: Amsterdam University of Applied Sciences (AUAS), Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), Hoogeschool Gent (HoGent), Metropolia University of Applied Sciences Helsinki, School of Theatre and Film (ESTC), Politécnico de Lisboa, (IPL), Technical University of Ostrava (VSB), University of Ostrava
Gefördert durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, teilnehmende Hochschulen, Bundesministerium für Bildung und Forschung / Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Kontaktperson: Raul Geschrey
Weitere Information:/urcommons.eu
Das Projekt Resilient Urban Communities (RUC) widmete sich den Aspekten „nachhaltige Städte und Gemeinden" und „hochwertige Bildung" der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Eine Forschungs-, eine Netzwerk- und eine Bildungskomponente zielten darauf ab, urbane Infrastruktur und Versorgungssysteme für schutzbedürftige Gruppen in sozial benachteiligten Stadtteilen zu verbessern und die Governance afrikanischer Megastädte zu steigern. Die Forschung fokussierte auf soziale Unternehmen (SE) und Non-Profit- Organisationen (NPO), die als soziale Dienstleister und Motoren für Partizipation und Integration zur Resilienz urbaner Kontexte nachhaltig beitragen. Die Forschung generierte mittels Fallstudien in Johannesburg (Südafrika) solides Wissen der Ökosysteme von SE und NPO sowie geeignete Governance und Managementstrukturen. Vieles hiervon ist übertragbar auf andere afrikanische Megastädte. Projekttreffen und angegliederte Doktorand*innen-Seminare dienten als Basis zur Bildung und Konsolidierung eines Netzwerks aus (zukünftigen) Expert*innen (Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen) in Social Economy, Good Governance und Philanthropie in Afrika. Ein Weiterbildungsprogramm für Praktiker, ein afrikanisch-deutsches Austauschprogramm für Studierende und das Mentoring Programm werden verhandelt und sollen für Verstetigung sorgen.
Beteiligte Länder: Ägypten, Deutschland, Kenia & Südafrika
Kontaktperson: Prof. Dr. Nicole Göler von Ravensburg
Laufzeit: 01.06.2021-31.05.2024
Gefördert durch: Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
