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Europawoche 2022 EU.Future.YOUth | Discuss with us – Ihre Fragen rund um das Thema Europa!

Die Europawoche 2022 fand um den Europatag am 09. Mai bundesweit mit vielseitigen Aktionen und Veranstaltungen unter dem Dach des Europäischen Jahres der Jugend statt. Die Frankfurt University of Applied Sciences beteiligte sich mit verschiedenen Formaten unter dem Motto
„EU. Future. YOUth!“. Auch das Center for Applied European Studies (CAES) beteiligte sich mit einem Infostand sowie einer Gesprächsreihe zum Thema Jugendpartizipation in Europa. Vorab wurden Fragen, Gedanken und Sorgen junger Menschen zur aktuellen Lage in Europa gesammelt und auf dem Podium beantwortet.

Am 5. Mai 2022 diskutierte Marius Schlageter, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings, mit Prof. Dr. René Thiele, stellvertretender Geschäftsführender Direktor des CAES und Vizepräsident Studium und Lehre der Frankfurt University of Applied Sciences und mit Katharina Bruns von hr-iNFO während der Europawoche 2022 an der Frankfurt University of Applied Sciences zum Thema „Discuss with us – Ihre Fragen zu Europa!“

Die Geschäftsführende Direktorin des CAES, Prof. Dr. Barbara Lämmlein, ging in ihrer Begrüßung auf den Direktoriumswechsel des CAES ein und betonte, dass das CAES weiterhin eine Debatte zu europäischen Themen ermöglichen will und dass alle an der Zukunft Europas mitwirken können.

Der stellvertretende Geschäftsführende Direktor des CAES, Prof. Dr. René Thiele, thematisierte in seiner Begrüßung die vielfältigen Aktionen im Rahmen der Europawoche. Das europäische Jahr der Jugend stelle die Jugend in den Mittelpunkt, die in den letzten zwei Jahren auf vieles verzichtet habe.

Zu Beginn der anschließenden Diskussion erläuterte Marius Schlageter die Aktivitäten des Bundesjugendrings, dem bundesweit aktive Jugendverbände angehören. Diese seien in einem nonformalen, unbewertetem Raum aktiv, wo sie sich unabhängig entfalten wollen und konzentrierten sich derzeit insbesondere auf Fragen der Kriegssituation und des Jugendaustausches.

Die Bedeutung des Friedens bezeichnete Schlageter als herausragend für Europa. In Anbetracht des Populismus sei zu betonen, dass die großen Herausforderungen für Europa nicht national zu lösen seien. Der Gesellschaft komme die Aufgabe zu, dass der Jugend mehr Möglichkeiten geschaffen werden, sich in demokratische Prozesse einzubringen – auch in der europäischen Demokratie sei sie nicht genug repräsentiert. „Wir müssen sehr darauf achten, dass sich junge Menschen auch beteiligen können“, so Schlageter. Auch wenn sie weniger Erfahrung als Ältere habe, sei die Perspektive der Jugend in einer Demokratie wertvoll.

Schlageter verstehe sich als Interessensvertreter mit dem – durch seine Pfadfinderzeit geprägten – Wunsch, die Welt als einen besseren Ort zu verlassen. Für Europa beinhalte seine Vision föderale Prinzipien, Staatlichkeit und Subsidiarität. Sein größter Wunsch sei, dass der europäische Verfassungskonvent in Zukunft ratifiziert werde und damit die Vereinigten Staaten von Europa ins Leben gerufen werden.

Die Publikumsfragen richteten sich u. a. auf der Ermöglichung von Kommunikation zwischen älteren und jüngeren Menschen, den Möglichkeiten, sich als Jugendlicher einbringen zu können, der Auswirkung der Digitalisierung auf die Jugendarbeit, die Rolle von Hochschulen und Universitäten bei aktuellen Fragen und politischen Konflikten und nach den größten Erfolgen von Schlageters Arbeit.

 

Marius Schlageter ist stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings und engagiert sich in seiner Funktion für folgende Themen: Europäische Jugendpolitik, Jugendprogramm Erasmus+, Umsetzung EU Jugenddialog in Deutschland und Internationale Jugendarbeit. Mit seinem Bachelor in Politikwissenschaften und Portugiesisch sowie seinem Master in Friedens- und Konfliktforschung hat er Erfahrung gesammelt im Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände, im Vorstand des Deutschen Bundesjugendrings seit 2019 und als Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Deutschlands (EBD).

 

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letzte Änderung: 13.05.2022