Einladung zur Einreichung von Beiträgen: 6. Herkunftssprachenwoche 2026 in Frankfurt am Main
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache freuen sich die Sprachenzentren der Frankfurt University of Applied Sciences und der Goethe-Universität, die sechste jährliche Herkunftssprachenwoche zum Thema „Herkunftssprachen lehren und lernen: Mehrsprachigkeit, Identität und innovative Methoden“ für Studierende und Lehrende anzukündigen.
Die Veranstaltung findet vom 17. bis 19. Februar 2026 in Frankfurt am Main statt.
Wir laden alle Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Koordinatorinnen und Koordinatoren und Fachleute im Bereich Herkunftssprachen ein, vom 23. Juli bis zum 20. November 2025 Vorschläge für Vorträge, Posterpräsentationen und Workshops einzureichen. Diese sollten sich auf das zentrale Thema der Besonderheiten des Unterrichts in Herkunftssprachen konzentrieren. Wir freuen uns besonders über Beiträge zu den Themen Mehrsprachigkeit, Identität und Zugehörigkeit, Einsatz von modernen Medien und Bewertungs- und Feedbackmethoden in der Didaktik der Herkunftssprachen. Die Vorträge sollten etwa 20 Minuten dauern, gefolgt von einer etwa 5-minütigen Diskussion.
Ziel und Format:
Ziel der Herkunftssprachenwoche ist es, das Bewusstsein für den Themenkomplex Herkunftssprache zu schärfen und eine Plattform für den Austausch von Lehr- und Lern-Erfahrungen im Bereich der Herkunftssprachendidaktik an Schulen und Hochschulen zu bieten.
Die Veranstaltung wird im Format eines "Good Practice Exchange" gehalten, der den Teilnehmenden ermöglicht, über Methoden und Techniken im Herkunftssprachenunterricht zu diskutieren.
Beiträge für allgemeine Sektionen: Sie können Ihren Beitrag einer allgemeinen Sektion zuordnen. Arbeitssprachen: Deutsch/Englisch.
Sektionen für bestimmte Herkunftssprachen: Sie können eine eigene Sektion für die jeweilige Herkunftssprache vorschlagen, mit der Sie arbeiten. Für die Organisation einer eigenen Sektion sind mindestens vier Beiträge in derselben Sprache erforderlich. Sie können Ihr Thema vorschlagen; wir werden später bestätigen, ob genügend Teilnehmende für diese Sektion vorhanden sind. Arbeitssprache: die Sprache der vorgeschlagenen Sektion.
Mögliche Themenbereiche
Mehrsprachigkeit
- Lebensweltliche Mehrsprachigkeit und Gestaltung des Herkunftssprachenunterrichts
- Potenziale der Interkomprehension
Identität, Zugehörigkeit und Kommunikation
- Intersektionalität: Sprache, Kultur und multiple Identitäten
- Transkulturelle Kommunikation
- Lernende mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Moderne Medien
- Einsatz von künstlicher Intelligenz und modernen Medien
- Einbindung literarischer Texte, Spielfilme oder Musik in den Unterricht
- Projektarbeit (z.B. Podcast-Erstellung, Exkursionen u.Ä.)
Bewertung und Feedback
- Bewertungskriterien und Feedbackmethoden
- Autonomes Lernen
- UNIcert®: Prüfungsformate und Aufgabenentwicklung
Einreichung von Abstracts:
Bitte senden Sie uns Ihre unveröffentlichten Abstracts (max. 250 Wörter) in den Konferenzsprachen Deutsch oder Englisch. Fügen Sie folgende Informationen hinzu: Titel, Autorinnen/Autoren, Kurzbiografie (max. 100 Wörter), Institution, Adresse sowie eine Kontaktadresse der korrespondierenden Person. Geben Sie zudem an, ob Sie einen Vortrag oder ein Poster präsentieren möchten.
Wichtige Termine:
Einreichung der Abstracts: vom 23. Juli zum 20. November 2025
Benachrichtigung der Autorinnen und Autoren: bis zum 25. November 2025
Bekanntgabe des vorläufigen Programms: ab dem 15. Dezember 2025
Anmeldung: ab 15. Dezember 2025, die Teilnahme an der Herkunftssprachenwoche ist kostenlos.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung ausschließlich in Präsenz stattfindet; online oder aufgezeichnete Präsentationen sind nicht möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und eine inspirierende Herkunftssprachenwoche 2026!
Programm (Dienstag bis Donnerstag)
| Uhrzeit | Programmpunkt |
09:00 bis 10:00 Uhr | Ankommen und Anmeldung
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10:00 bis 10:15 Uhr | Eröffnung |
10:15 bis 11:45 Uhr | Keynote: Prompten in der Herkunftssprache: KI-gestützte Materialentwicklung zur zielgerichteten Differenzierung im HSU Prof. Dr. Grit Melhorn, Leipzig Universität |
11:45 bis 13:15 Uhr | Mittagsessen (auf eigene Kosten) |
13:15 bis 15:15 Uhr | Workshops (Finden parallel statt)
Workshop 1: Slawische Sprachen – Mehrsprachigkeit und Interkomprehension in der Praxis Dr. Svetlana Ahlborn, Goethe Universität Arbeitssprache: Deutsch
Workshop 2:Formatives Assessment und Feedback Methoden im HSU Dr. Maria Sulimova, Universität Leipzig Arbeitssprache: Deutsch
Workshop 3: Materialgestütztes Schreiben im HSU Russisch Uliana Retzlaff, HSU-Lehrerin, Schulamt Düsseldorf; Nataliia Antonenkova, Autorin, Didaktikerin Arbeitssprache: Russisch
Workshop 4:Wortschatzarbeit im Herkunftssprachenunterricht: Spielerisch und motivierend lernen Viktoria Sokha, Ukrainische Samstagsschule in Mainz Arbeitssprache: Deutsch
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15:15 bis 15:45 Uhr | Kurze Pause |
15:45 bis 18:15 Uhr | World-Cafe und Präsentation der Ergebnisse (für alle Teilnehmenden) |
Ab 18:45 Uhr | Gemeinsames Abendessen (auf eigene Kosten) & Get in touch Lassen Sie uns bitte bei der Anmeldung wissen, ob Sie an dem gemeinsamen Abendessen teilnehmen möchten |
| Uhrzeit | Programmpunkt |
9:00 bis 9:30 Uhr | Ankommen und Anmeldung |
9:30 bis 9:45 Uhr | Grußwort: XXXX |
9:45 bis 11:15 Uhr | Keynote: Zwischen migrationsgesellschaftlicher Sprachvariation und sprachlicher Norm: Perspektiven auf eine kritische Spracherhalt Didaktik Dr. Erkan Gürsoy, Universität Duisburg-Essen |
11:15 bis 11:45 Uhr | Kaffeepause, Geb.2, Raum 379 |
11:45 bis 13:15 Uhr
| Arbeitsgruppen Teil 1 (Finden parallel statt)
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13:15 bis 14:45 Uhr | Mittagessen (auf eigene Kosten) |
14:45 bis 16:15 Uhr | Sektionen Teil I (Finden parallel statt) Sektion I: Methoden im Herkunftssprachlichen Unterricht Sektion II: Lebensweltliche Mehrsprachigkeit und Durchgängige Sprachbildung
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16:15 bis 16:45 Uhr | Kaffeepause, Geb.2, Raum 379 |
16:45 bis 18:15 Uhr | Übergänge in Mehrsprachigkeit: Identität und kulturelle Erfahrung
Wie schnell man in zwei Kulturen gleichzeitig leben und sich dabei herrlich verirren kann, zeigt Cinzia Tanzella in ihren Kurzgeschichten – Episoden über sprachliche Missverständnisse, kulturelle Fallstricke und überraschende Momente, die entstehen, wenn die eigene Herkunftssprache und eine neue Sprache miteinander kollidieren. |
Ab 19:00 Uhr | Gemeinsames Abendessen (auf eigene Kosten) & Get in touch Lassen Sie uns bitte bei der Anmeldung wissen, ob Sie an dem gemeinsamen Abendessen teilnehmen möchten
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| Uhrzeit | Programmpunkt |
9:00 bis 9:30 Uhr | Ankommen und Anmeldung |
9:30 bis 11:00 Uhr | Keynote: Lebensweltliche Mehrsprachigkeit und Gestaltung des Herkunftssprachenunterrichts. Prof.in Mag.a Julia Festman, Ph.D. habil., Pädagogische Hochschule Tirol
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11:15 bis 12:15 Uhr | Postersession und Ausstellung der Lernmaterialien
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12:15 bis 13:30 Uhr | Mittagessen (auf eigene Kosten) |
13:30 bis 15:30 Uhr
| Arbeitsgruppen Teil II (Finden parallel statt)
Sektionen. Teil II (Finden parallel statt) Sektion 1: Methoden im Herkunftssprachlichen Unterricht Sektion 2: Lebensweltliche Mehrsprachigkeit und Durchgängige Sprachbildung |
15:30 bis 15:45 Uhr | Abschlussdiskusion
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Programmentwicklung: Herkunftssprachenwoche 2026
Dr. Maria Sulimova, Bergische Universität Wuppertal / Universität Leipzig
Dr. Elena Tchernega Meinert, Frankfurt University of Applied Sciences
E-Mail: herkunftssprache(at)fsz.fra-uas.de
Ansprechperson
Sprechstunde
folgt fürs SoSe25 |


