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AnKE-Anrechnungsverfahren

Wofür steht AnKE?

Anrechnung der Kompetenzen von Erzieherinnen und Erziehern auf den Bachelor Soziale Arbeit

AnKE ist ein zukunftsweisendes Verfahren, das staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern bzw. staatlichen anerkannten Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern ermöglicht, in der Ausbildung erworbene Kompetenzen auf das Bachelorstudium Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences anrechnen zu lassen. Hierbei können bis zu 30 Credit Points angerechnet werden, was dem Workload eines Semesters entspricht, wodurch der Weg zu einem akademischen Abschluss erleichtert wird.

Im Rahmen des AnKE-Verfahrens gibt es zwei Anrechnungsmöglichkeiten: die pauschale und die individuelle.

 

 

Pauschales AnKE-Verfahren

Gehöre ich zur Zielgruppe für das pauschale AnKE-Verfahren?

Diese Frage können Sie mit „Ja“ beantworten, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie haben Ihre Ausbildung an einer Fachschule für Sozialpädagogik in Hessen absolviert.
  • Ihre Ausbildung liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
  • Sie besitzen die staatliche Anerkennung als Erzieherin bzw. Erzieher.


Ich habe Interesse an dem Anrechnungsverfahren. Wie geht es jetzt weiter?

Sobald Sie durch das an der Hochschule übliche Bewerbungsverfahren einen Studienplatz erhalten haben und die genannten Kriterien auf Sie zutreffen, können sie unmittelbar mit Studienbeginn am pauschalen AnKE-Verfahren teilnehmen.

Da ich Sie in der momentanen Situation leider nicht persönlich begrüßen und informieren kann, finden Sie im Forum Ihres Erstsemester-Kursraums auf der E-Learning-Plattform "Moodle" (nähere Informationen hierzu bitte den Erstsemester-Informationen auf der Website des Fb 4 entnehmen) den derzeit veränderten Ablauf des AnKE-Verfahrens.


Welche Dokumente muss ich bei der Antragstellung für das pauschale AnKE-Verfahren vorlegen?

  • Antrag für die pauschale AnKE-Anrechnung
  • Eine gültige Studienbescheinigung, auf welcher die Matrikelnummer vermerkt ist (Hinweis: Nicht alle Studienbescheinigungen beinhalten die Matrikelnummer)
  • Eine beglaubigte Fotokopie des Abschlusszeugnisses der Fachschule für Sozialpädagogik
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie des Abschlusszeugnisses vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Staatlichen Anerkennung
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie der Staatlichen Anerkennung vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]


Welche Module können angerechnet werden?

Im pauschalen AnKE-Verfahren können bis zu vier Module angerechnet werden, die insgesamt bis zu 30 Credit Points und somit dem Workload eines Semesters entsprechen können. Die Module sind:

  • Modul 8.1 - Kinder- und Jugendhilferecht, Familienrecht1
  • Modul 9.1 - Pädagogische Bezüge der Sozialen Arbeit
  • Modul 11 - Methoden und Konzepte in der Sozialen Arbeit
  • Modul 16.1 bzw. 16.3 - Entwicklung und Umsetzung von künstlerisch-medialen Projekten bzw. Entwicklung und Umsetzung von pädagogisch-didaktischen Projekten.


1Je nach Bundesland und Fachschule wurde seit 2012 ein neuer, länderübergreifende Rahmenlehrplan für die Ausbildung zur Erzieherin und Erzieher eingeführt. Sollten Sie Ihre Ausbildung nach dem neuen Rahmenlehrplan absolviert haben, kann Modul 8.1 momentan nicht angerechnet werden [Stand: 23.11.2020]. Ob Sie nach dem neuen Lehrplan ausgebildet wurden, erkennen Sie z.B. an Ihrem Abschlusszeugnis - dort sind Ihre erworbenen Kenntnisse sogenannten Lern- oder Aufgabenfeldern zugeordnet. Zur Orientierung, können Sie den modellhaften Lehrplan einsehen (Quelle: https://kultusministerium.hessen.de).


Kooperationspartner des pauschalen AnKE-Verfahrens

Durch die Benennung der anrechnungsfähigen Module in der Kooperationsvereinbarung soll ausdrücklich sichergestellt werden, dass die Absolventinnen und Absolventen der jeweiligen Fachschulen sich uneingeschränkt auf die Anrechnung von 30 ETCS verlassen können. Gleichzeitig wird mit den Kooperationsvereinbarungen das Ziel verfolgt, die curricularen Entwicklungen in beiden Bildungsinstitutionen regelmäßig gemeinsam zu reflektieren und nach Möglichkeit weiter aufeinander abzustimmen.

Kooperationspartner Hessische Fachschulen

Berufliche Schulen Berta Jourdan (Frankfurt)
Landrat-Gruber-Schule (Dieburg)
Louise-Schroeder-Schule (Wiesbaden)
Käthe-Kollwitz-Schule (Offenbach)
Alice-Eleonoren-Schule (Darmstadt)
Ketteler-LaRoche-Schule (Oberursel)
Elisabeth-Selbert-Schule (Lampertheim)
Käthe-Kollwitz-Schule (Wetzlar)
Berufliche Schulen am Gradierwerk (Bad Nauheim)
Eugen-Kaiser-Schule (Hanau)

 

 

Individuelles AnKE-Verfahren

Gehöre ich zur Zielgruppe für das individuelle AnKE-Verfahren?

Diese Frage können Sie mit „Ja“ beantworten, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
 

Für Erzieherinnen und Erzieher - Option 1

  • Sie haben Ihre Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher außerhalb von Hessen, aber innerhalb Deutschlands absolviert und besitzen die staatliche Anerkennung.
  • Ihre Ausbildung liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.


Welche Dokumente muss ich in diesem Fall bei der Antragstellung für das individuelle AnKE-Verfahren vorlegen?

  • Antrag für die individuelle AnKE-Anrechnung
  • Eine gültige Studienbescheinigung, auf welcher die Matrikelnummer vermerkt ist (Hinweis: Nicht alle Studienbescheinigungen beinhalten die Matrikelnummer)
  • Eine beglaubigte Fotokopie des Abschlusszeugnisses der Fachschule für Sozialpädagogik
    • Analog dazu: Eine Fotokopie des Abschlusszeugnisses vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Staatlichen Anerkennung
    • Analog dazu: Eine Fotokopie der Staatlichen Anerkennung vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen



Für Erzieherinnen und Erzieher - Option 2

  • Sie haben Ihre Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher in- oder außerhalb von Hessen, oder innerhalb Deutschlands absolviert und besitzen die staatliche Anerkennung.
  • Ihre Ausbildung liegt länger als 5 Jahre zurück.
  • Sie waren seit Abschluss Ihrer Ausbildung größtenteils in Ihrem pädagogischen Beruf tätig.


Welche Dokumente muss ich in diesem Fall bei der Antragstellung für das individuelle AnKE-Verfahren vorlegen?

  • Antrag für die individuelle AnKE-Anrechnung
  • Eine gültige Studienbescheinigung, auf welcher die Matrikelnummer vermerkt ist (Hinweis: Nicht alle Studienbescheinigungen beinhalten die Matrikelnummer)
  • Eine beglaubigte Fotokopie des Abschlusszeugnisses der Fachschule für Sozialpädagogik
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie des Abschlusszeugnisses vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Staatlichen Anerkennung
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie der Staatlichen Anerkennung vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Geeignete Tätigkeitsnachweise des Arbeitgebers; ggf. Elternzeitnachweise.


Welche Module können jeweils angerechnet werden?

Im individuellen AnKE-Verfahren für Erzieherinnen und Erzieher (Option 1 & 2) können bis zu vier Module angerechnet werden, die insgesamt bis zu 30 Creditpoints entsprechen. Die Module sind:

  • Modul 8.1 - Kinder- und Jugendhilferecht, Familienrecht1
  • Modul 9.1 - Pädagogische Bezüge der Sozialen Arbeit
  • Modul 11 - Methoden und Konzepte in der Sozialen Arbeit
  • Modul 16.1 bzw. 16.3 - Entwicklung und Umsetzung von künstlerisch-medialen Projekten bzw. Entwicklung und Umsetzung von pädagogisch-didaktischen Projekten.

1Je nach Bundesland und Fachschule wurde seit 2012 ein neuer, länderübergreifende Rahmenlehrplan für die Ausbildung zur Erzieherin und Erzieher eingeführt. Sollten Sie Ihre Ausbildung nach dem neuen Rahmenlehrplan absolviert haben, kann Modul 8.1 momentan nicht angerechnet werden [Stand: 23.11.2020]. Ob Sie nach dem neuen Lehrplan ausgebildet wurden, erkennen Sie z.B. an Ihrem Abschlusszeugnis - dort sind Ihre erworbenen Kenntnisse sogenannten Lern- oder Aufgabenfeldern zugeordnet. Zur Orientierung, können Sie den modellhaften Lehrplan einsehen (Quelle: https://kultusministerium.hessen.de).



Für Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger - Option 1

  • Sie haben Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. Heilerziehungspfleger innerhalb Deutschlands absolviert und besitzen die staatliche Anerkennung.
  • Ihre Ausbildung liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.


Welche Dokumente muss ich in diesem Fall bei der Antragstellung für das individuelle AnKE-Verfahren vorlegen?

  • Antrag für die individuelle AnKE-Anrechnung
  • Eine gültige Studienbescheinigung, auf welcher die Matrikelnummer vermerkt ist (Hinweis: Nicht alle Studienbescheinigungen beinhalten die Matrikelnummer)
  • Eine beglaubigte Fotokopie des Abschlusszeugnisses der Fachschule für Sozialwesen
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie des Abschlusszeugnisses vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Staatlichen Anerkennung
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie der Staatlichen Anerkennung vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]



Für Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger - Option 2

  • Sie haben Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. Heilerziehungspfleger innerhalb Deutschlands absolviert und besitzen die staatliche Anerkennung.
  • Ihre Ausbildung liegt länger als 5 Jahre zurück.
  • Sie waren seit Abschluss Ihrer Ausbildung größtenteils in Ihrem pädagogischen Beruf tätig.


Welche Dokumente muss ich in diesem Fall bei der Antragstellung für das individuelle AnKE-Verfahren vorlegen?

  • Antrag für die individuelle AnKE-Anrechnung
  • Eine gültige Studienbescheinigung, auf welcher die Matrikelnummer vermerkt ist (Hinweis: Nicht alle Studienbescheinigungen beinhalten die Matrikelnummer)
  • Eine beglaubigte Fotokopie des Abschlusszeugnisses der Fachschule für Sozialwesen
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie des Abschlusszeugnisses vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Staatlichen Anerkennung
    • [Analog dazu: Eine Fotokopie der Staatlichen Anerkennung vorlegen und das Original für eine Überprüfung mitbringen - derzeit nicht möglich]
  • Geeignete Tätigkeitsnachweise des Arbeitgebers; ggf. Elternzeitnachweise


Welche Module können jeweils angerechnet werden?

Im individuellen AnKE-Verfahren für Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger (Option 1 & 2) können drei Module angerechnet werden, die insgesamt 25 Credit Points entsprechen. Die Module sind:

  • Modul 9.2 - Psychosoziale Bezüge der Sozialen Arbeit
  • Modul 11 - Methoden und Konzepte in der Sozialen Arbeit
  • Modul 16.1 bzw. 16.3 - Entwicklung und Umsetzung von künstlerisch-medialen Projekten bzw. Entwicklung und Umsetzung von pädagogisch-didaktischen Projekten.

 

Ich habe Interesse an den Anrechnungsverfahren. Wie geht es jetzt weiter?

Sobald Sie durch das an der Hochschule übliche Bewerbungsverfahren einen Studienplatz erhalten haben und die genannten Kriterien auf Sie zutreffen, können Sie mit Studienbeginn am individuellen AnKE-Verfahren teilnehmen.

Da ich Sie in der momentanen Situation leider nicht persönlich begrüßen und informieren kann, finden Sie im Forum Ihres Erstsemester-Kursraums auf der E-Learning-Plattform "Moodle" (nähere Informationen hierzu bitte den Erstsemester-Informationen auf der Website des Fb 4 entnehmen) den derzeit veränderten Ablauf des AnKE-Verfahrens.

 

Kontakt für das AnKE-Anrechnungsverfahren

Simone StreckerReferentin für die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen
Gebäude 2, Raum 307

Aus gegebenem Anlass erreichen Sie mich momentan nicht an der Hochschule.
Bitte senden Sie mir eine E-Mail.
Bei Bedarf, können wir gerne einen Telefontermin vereinbaren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Stand: 18.11.2020

 

 

Simone StreckerID: 5226
letzte Änderung: 23.11.2020