Menü

Pflegestudium Hessen

Innovative Qualifikationswege für pflegerischen Nachwuchs: Hessische Hochschulen machen sich vereint auf den Weg und bringen die pflegerische Versorgung von Morgen gestärkt voran!

Sind Sie auf der Suche nach einem attraktiven Studienangebot mit hohem Praxisbezug in Hessen, wollen Sie als Praxiseinrichtung von Vorteilen einer Kooperation in unseren Pflegestudiengängen profitieren oder sich als Förder*in engagieren und mit Ihrem gesellschaftlichen Engagement sichtbar werden? Dann sind Sie hier genau richtig!

Wir – die Hochschule Fulda und die Frankfurt University of Applied Sciencen machen uns im starken Verbund für die Akademisierung der Pflege in Hessen stark. Unser Anliegen ist es, nicht nur die neu geschaffenen attraktiven Studienangebote im Bereich der Pflege bekannter zu machen – wir wollen vor allem in der Gesellschaft sowie auf politischer Ebene ein Bewusstsein dafür schaffen, welch wichtigen Beitrag die Akademisierung der Pflege in Deutschland leistet! Denn: Ja, Pflege kann man studieren – und das aus gutem Grund! Nur so können die dringend benötigten Fachkräfte sowie eine professionell ausgerichtete pflegerische Versorgung von Morgen sichergestellt werden!

Als bislang einzige Hochschulen in Hessen haben wir auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes innovative Studienangebote geschaffen, in denen sowohl der akademische Grad Bachelor of Sciences als auch die Berufszulassung als Pflegefachmann/Pflegefachfrau erworben werden kann!

Auf dieser Seite erfahren Sie:

  • Warum die Akademisierung der Pflege so wichtig ist
  • Warum ein Pflegestudium lohnenswert ist und was den Studienstandort Hessen so besonders macht
  • Wie Sie als Praxiseinrichtung von einer Kooperation mit einem unserer Pflegestudiengänge profitieren
  • Wie Sie durch eine Förderung Ihr gesellschaftliches Engagement sichtbar machen!

 

Demografischer Wandel – die Zunahme der Anzahl älterer Menschen mit mehrfachen sowie chronischen Erkrankungen, der medizin-technische Fortschritt, der bereits spürbare Fachkräftemangel… all dies wird in der Zukunft eine ganz neue pflegerische Expertise auf hohem Niveau erfordern! Nur so kann einer der wichtigsten gesellschaftlichen Aufträge erfüllt werden: Denn Pflege betrifft alle Altersgruppen über alle Lebenslagen hinweg – von jung bis alt – wir alle wollen uns pflegerisch gut unter Wahrung unserer Autonomie und Bedürfnisse versorgt wissen!

Im mit der Hessen Agentur produzierten Imagefilm erfahren Sie welch zentralen Beitrag die Akademisierung der Pflege hierfür leisten kann: Unsere Absolvent*innen werden in der Lage sein:

  • sich Erkenntnisse kontinuierlich neu anzueignen
  • auf Basis dessen neue Konzepte zu entwickeln
  • Kolleg*innen anzuleiten und zu supervidieren
  • eine auf aktuellem wissenschaftlichem Stand und somit bestmögliche pflegerische Versorgung umzusetzen, um zukünftig wachsende gesundheitlich-pflegerische Herausforderungen erfolgreich zu meistern!

Als bisher erste und einzige Hochschulen in Hessen haben wir die durch das Pflegeberufegesetz neu geschaffenen Möglichkeiten des Pflegestudiums praktisch umgesetzt. So wurde an der Hochschule Fulda der B.Sc. Pflege sowie an der Frankfurt UAS der duale B.Sc. Angewandte Pflegewissenschaft etabliert. Beide Studiengänge ermöglichen neben dem akademischen Abschluss erstmals auch den Erwerb der Berufszulassung. Mit dieser doppelten Qualifikation sind Absolvent*innen bestens aufgestellt und profitieren von zukunftssicheren Arbeits- und Karrierechancen in einem vielfältigen und spannenden Beruf, bspw.:

  • in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung von Menschen aller Altersgruppen
  • in Rehabilitations- und Kurkliniken, Altenpflegeeinrichtungen, Hospizen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • in der pflegebezogenen Beratung von zu pflegenden Menschen sowie deren Angehörigen,
  • in der Qualitätssicherung der Pflege
  • im Case Management (Fallmanagement)
  • in der Konzeption, Planung, Durchführung und Evaluation von pflegerelevanten Projekten
  • in der Redaktion von Verlagen
  • in Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Behörden und Verbänden, in Selbsthilfeeinrichtungen oder im öffentlichen Gesundheitsdienst

Da die Studiengänge in enger Kooperation mit Praxiseinrichtungen durchgeführt werden, die an einer innovativen Weiterentwicklung der Pflege interessiert sind, knüpfen die Studierenden bereits während des Studiums Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und erhalten die Chance, Profile für zukünftige Arbeitsfelder aktiv mit zu entwickeln. Im Rahmen der Studiengänge besteht außerdem die Möglichkeit ein Auslandssemester zu integrieren, wofür ein breites und bewährtes Netzwerk genutzt werden kann!

Zudem wird Absolvent*innen der Zugang zu vielfältigen Masterangeboten eröffnet:

Einzigartig am Studienstandort Hessen ist der starke Verbund der Hochschulen. So werden nicht in Konkurrenz, sondern im engen Austausch mögliche Herausforderungen gemeinsam gemeistert und kluge Lösungen entwickelt, um die Studiengänge kontinuierlich weiterzuentwickeln und immer wieder neu auf die Bedarfe und Bedürfnisse der Studierenden und Praxiseinrichtungen abzustimmen. Ziel ist es, attraktive Qualifikationswege für den pflegerischen Nachwuchs zu schaffen, was beispielsweise die Entwicklung von qualitätsgesicherten Verfahren zur Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen beinhaltet.  Auch eine Lernortkooperation ist perspektivisch anvisiert sowie ein Austausch des Expert*innenwissens der Lehrenden.

Mit uns kooperierende Praxiseinrichtungen profitieren von vielfältigen Vorteilen:

Expertise der Studierenden und studentische Projekte im Studienverlauf

Unsere Studierende absolvieren ihre Praxisphasen in Praxiseinrichtungen, die mit uns kooperieren (wie Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste). So profitieren die Praxiseinrichtungen bereits im Studienverlauf von der Expertise, die unsere Studierende direkt in die pflegerische Versorgung einbringen. Außerdem beinhaltet das Studium die Durchführung von kleinen studentischen Projekten, die orientiert an die Bedarfe in den Einrichtungen konzipiert werden und zum Ziel haben, die pflegerische Versorgung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln.

Sicherung von einrichtungsspezifisch qualifizierten Fachkräften und Austausch im starken Praxisnetzwerk

Besonders attraktiv ist der kontinuierliche Einbezug unserer Kooperationspartner in sämtliche Entwicklungsprozesse der Studiengänge, sodass die Studierenden mit einem hohen sowie einrichtungsspezifisch ausgerichteten Praxisbezug qualifiziert werden und sich unsere Kooperationspartner somit ihre Fachkräfte von Morgen sichern. Zudem findet zwischen den Praxiseinrichtungen und Hochschulen ein regelmäßiger Austausch statt, um auch weiterführende Wege der Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung zu entwickeln.

Kostenfreie Fortbildungen für Praxisanleitende

Besonderheit der Kooperation mit uns als hessische Hochschulen ist, dass wir im Verbund an den Standorten Frankfurt am Main und Fulda regelmäßig kostenfreie Angebote zur gesetzlich geforderten Pflichtfortbildung für Praxisanleitende aus den kooperierenden Praxiseinrichtungen anbieten. Die Inhalte werden im partizipativen Vorgehen ausgewählt, sodass auch spezifische Bedarfe und Wünsche aus den Einrichtungen aufgegriffen werden.

Öffentlichkeitsarbeit

Unsere kooperierenden Praxiseinrichtungen profitieren zudem von unserer Öffentlichkeitsarbeit und erhöhen somit ihren Bekanntheitsgrad. Im Zuge dessen werden beispielsweise regelmäßig Flyer erstellt, Pressemitteilungen sowie Beiträge in sozialen Medien veröffentlicht und Informationsveranstaltungen für studieninteressierte Personen angeboten, in denen sich Kooperationspartner präsentieren können. Die Kooperationspartner sind zudem auf den Homepages der Pflegestudiengängen mit ihren Logos gelistet.

Vorteile des Verbundes der hessischen Hochschulen

Im Verbund streben wir perspektivisch an, die Vorlagen zur Durchführung der Praxiseinsätze zu vereinheitlichen, sodass sich der bürokratische Aufwand für unsere Kooperationspartner verringert.

Da die noch fehlende gesetzlich geregelte Finanzierung derzeit die größte Hürde in der Umsetzung der Pflegestudiengänge darstellt, werden Förderungen in Form von Stipendien oder der Bereitstellung von Lehrausstattung sowie Lernmaterialen (Fachliteratur) gerne angenommen! Förder*innen können Unternehmen, Stiftungen, Vereine und sonstige Institutionen aber auch Privatpersonen sein. Eine Förderung eröffnet die Chance, die Zukunft der pflegerischen Versorgung in Deutschland aktiv mitzugestalten und leistet einen zentralen gesellschaftlichen Beitrag. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit wird Ihr Engagement sichtbar. Zudem erhöhen Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens sowie Ihrer Produkte bei unseren Studierenden.

Ein Kooperationsprojekt von
Zentrale WebredaktionID: 11732
letzte Änderung: 23.11.2022