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(Anti)Diskriminierung

Die Frankfurt University of Applied Sciences fördert eine Kultur des Hinsehens, die auf einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander basiert. Am Arbeits- und Studienplatz Frankfurt University of Applied Sciences wird auf Fairness, Gleichbehandlung, wertschätzende Kommunikation und partnerschaftliches Verhalten aller Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden Wert gelegt. Die Persönlichkeit einer jeden Person ist zu respektieren und deren Würde zu achten.

Ende 2017 wurde die Antidiskriminierungsrichtlinie der Frankfurt University of Applied Sciences verabschiedet. Diese Richtlinie legt erstmalig ein Verfahren für den Schutz vor und den Umgang mit Diskriminierung, Benachteiligung und Belästigung fest. Mit der Richtlinie verpflichtet sich die Frankfurt University of Applied Sciences, gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen. Somit stellt sie eine wichtige Stärkung des Gleichstellungsgrundsatzes dar.

Die Antidiskriminierungsrichtlinie der Hochschule setzt damit die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) von 2006 um. Sie schließt neben Mitarbeitenden auch Studierende und Gäste mit ein, also Mitglieder und Angehörige der Frankfurt UAS nach §32 Abs. 1 und 6 HHG. Damit sind auch Personen einbezogen, die arbeits- oder dienstrechtlich nicht an die Hochschule gebunden und daher vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht erfasst sind.

Aktuelles

"All-Gender-WCs" (WC für alle Geschlechter) auf dem Campus

An der Frankfurt University of Applied Sciences wurden im Frühjahr 2019 zusätzlich zu den Toiletten, die als Männer- oder Frauen-Orte ausgewiesen sind, drei All-Gender-Toiletten eingerichtet.

Eine All-Gender-Toilette befindet sich auf dem Campus im Gebäude 2, 1. Stock, Raum 172/173.

Zwei weitere All-Gender-Toiletten finden sich im Erdgeschoss der Bibliothek der Hochschule.


 

Beratungsangebot für von (sexualisierter) Gewalt oder Diskriminierung betroffer Frauen* und LGBT*Q

Die offene Beratung findet donnerstags von 15:00-18:00 Uhr statt. Raum 234, BCN Gebäude.

Eine vorherige Kontaktaufnahme ist möglich:
beratung-uas(at)broken-rainbow.remove-this.de
Tel.: 069 / 43005233
Handy: 0151 / 25049749

Zudem gibt es einen Live Chat über die Webseite der Beratungsstelle: www.gewaltfreileben.org. Dieser ist montags bis donnerstags online.

Veranstaltungen

Workshop Rassismuskritisches Denken und Handeln

Ein Einstieg in eine persönliche Auseinandersetzung zum Thema Rassismus

Der Workshop soll einen Einstieg in eine persönliche Auseinandersetzung zum Thema Rassismus möglich machen. Erfahrbar soll dies durch kurze Inputs zu Geschichte, Wirkungsweisen und Folgen von Rassismus werden. Verschiedene Übungen bieten Raum, um eine Selbstreflexion und Sensibilisierung mit dem „weiß-Sein“ zugänglich zu machen. Ziel ist es, die eigene Verstricktheit und Positionierung in unserer Gesellschaft zu erarbeiten. Hierbei geht es nicht um Schuld, sondern darum Verantwortung für unser Handeln in der Gesellschaft und ihren vorhandenen Machtverhältnissen zu durchschauen.

Die Referentin Dileta Fernandes Sequeira ist Psychologin und seit vielen Jahren therapeutisch tätig. Sie ist Autorin von dem Buch „Gefangen in der Gesellschaft -
Alltagsrassismus in Deutschland: Rassismuskritisches Denken und Handeln in der Psychologie“.

 

13.07.2019, 10:00 bis 14:30 Uhr
Gebäude 2, Raum 124
Frankfurt University of Applied Sciences

Anmeldung bis zum 12.07.2019 unter:
antidisk@asta-fra-uas.de

 


Workshop Traumasensible Empowerment-Arbeit

Welche Auswirkungen haben Rassismuserfahrungen auf Körper, Seele und Handlungen von Black and People of Color? Wie kann ein Zusammenhang zwischen Rassismus, Trauma und Empowerment hergestellt werden? Was können mögliche Handlungsoptionen sein? Was können wir uns selbst und (anderen) Menschen stärkend an die Hand geben, um mit Auswirkungen umgehen zu können? Mit diesen Fragen soll ein Einblick in das Themenfeld Rassismus, Trauma und Empowerment geboten werden.

Die Referentin Dileta Fernandes Sequeira ist Psychologin und seit vielen Jahren therapeutisch tätig. Sie ist Autorin von dem Buch „Gefangen in der Gesellschaft - Alltagsrassismus in Deutschland: Rassismuskritisches Denken und Handeln in der Psychologie“.

Neben kleinen Inputs wird es interaktive Übungen und Impulse für praktische Handlungsmöglichkeiten geben. Es soll zudem
auch Raum für Austausch, Fragen und Vernetzung geschaffen werden.

Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die Rassismuserfahrungen machen.

 

12.07.2019, 13:00 bis 19:00 Uhr
Gebäude 2, Raum 124
Frankfurt University of Applied Sciences

Anmeldung bis zum 12.07.2019 unter:
antidisk@asta-fra-uas.de

Zentrale WebredaktionID: 4449
letzte Änderung: 08.07.2019