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Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung

Aktuelles

Online-Jahrestagung „Der Komplexität sozialer Fragen kontrovers begegnen - Soziale Interventionsforschung im Diskurs“ am 05. und 06. November 2020

Die Tagung ist kostenlos. Die Anmeldung zur Tagung ist bis einschließlich 23.10.2020 möglich.  Anmeldung

Das Programm der Jahrestagung finden Sie hier: Programm

Bei Fragen zur Jahrestagung wenden Sie sich gerne an das Vorbereitungsteam.

Das Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung (KomSI) lädt zur Jahrestagung (Online) zum Thema: „Der Komplexität sozialer Fragen kontrovers begegnen - Soziale Interventionsforschung im Diskurs“ ein.

Interventionen sind das Alltagsgeschäft von Sozialarbeiter*innen: Sie begleiten, leiten und lenken, formen und fördern Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen. Durch ihr Handeln unterstützen sie aber nicht nur die Adressat*innen in ihrer Lebensgestaltung, sondern sie greifen auch aktiv in Lebensverhältnisse, Maßnahmen, Institutionen und Sozialpolitik ein. Die Felder, in denen Sozialarbeiter*innen aktiv werden können, sind überaus vielfältig, von der praktischen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen in besonderen Problemlagen, der Behindertenhilfe, Gesundheitshilfe, Altenhilfe bis hin zur Datensammlung, Evaluation,  Politikberatung und Steuerung komplexer Verwaltungsmechanismen.

Am KomSI werden Interventionen in drei Dimensionen analysiert: der Institutionenforschung, der Professionsforschung und der Erforschung der Interaktion zwischen Fachkräften und Nutzer*innen. Neben den Lebenslagen Betroffener rückt vor allem die Art und Weise, wie soziale Interventionen in der Sozialen Arbeit gestaltet werden, ins Blickfeld. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach der Selbstpositionierung und Selbstreflexion, sowohl der Fachkräfte als auch der Forschenden in der Sozialen Arbeit, als auch Fragen nach der Einordnung der Sozialen Interventionsforschung im Spannungsfeld zwischen evidenzbasierter Forschung einerseits und partizipativer Aktionsforschung andererseits.

 

Profil

Das Kompetenzzentrum Soziale Interventions­forschung hat sich zur Aufgabe gemacht, Forschung in der Sozialen Arbeit methodisch und theoretisch weiterzuentwickeln und zu ihrer Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit beizutragen. Erforscht werden soziale Herausforderungen wie Armut, Arbeits- und Wohnungslosigkeit, Migration und Flucht, Gewalt, Kriminalität, Radikalisierung u.v.a.m. sowie die darauf bezogenen Interventionen der Sozialen Arbeit.

Die inhaltliche Stärke des Zentrums liegt in der (kritischen) Erforschung der Institutionen Sozialer Arbeit (Institutionenforschung), der Erforschung der Beziehung zwischen Fachkräften und Klient*innen (Interaktionsforschung) sowie in der Erforschung der Professionskultur (Fachkultur- und Habitus­forschung).

Ein wichtiges Merkmal der Forschung im Kompetenzzentrum ist ihre Interdisziplinarität, die sozialpolitische, rechtliche, ökonomische sowie pädagogisch-psychologische u.a. Kontextbedingungen einbezieht. Sie zeichnet sich durch ihren Anwendungsbezug, die partizipative Ausrichtung sowie die engen Kontakte zur Praxis Sozialer Arbeit aus. Die Mitglieder des KomSI haben eine hohe Expertise in Fragen zur Intersektionalität.

Kontakt

Kompetenzzentrum:
Soziale Interventionsforschung

Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt

BCN-Gebäude
10. Etage (Räume 1020-1023)

Tel.: +49 69 1533-2887
KomSI(at)fb4.fra-uas.remove-this.de

www.frankfurt-university.de/KomSI

Kontakt Methodenlabor

Dr. Katrin U. Zaborowski

Kompetenzzentrum:
Soziale Interventionsforschung

Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt

BCN-Gebäude
10. Etage, Raum 1022

zaborowski.katrin(at)fb4.fra-uas.remove-this.de

Mitglieder

Prof. Dr. Julia Bernstein
Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft

Prof. Dr. Chaitali Das
Transnationale und internationale Soziale Arbeit

Prof. Dr. Sarah Elsuni
Recht der Sozialen Arbeit

Prof. Dr. Nicole Göler von Ravensburg
Sozialökonomik

Prof Dr. Kerima Kostka
Hilfen zur Erziehung / Öffentliche Jugendhilfe

Prof. Dr. Christian Kolbe
Kommunale Sozialpolitik und Armutsprävention

Prof. Dr. Michaela Köttig (Sprecherin)
Gesprächsführung, Kommunikation und Konfliktbewältigung

Prof. Prof. h.c., Dr. phil. Michael Märtens
Beratung, Interventionsmethoden und Interventionsforschung

Prof. Dr. Stephanie Mehl
Klinische Psychologie

Prof. Dr. Dagmar Oberlies
Recht der Sozialen Arbeit

Prof. Dr. Claus Reis
Organisation Sozialer Arbeit

Prof. Dr. Lotte Rose
Pädagogik der Kinder- und Jugendarbeit

Prof. Dr. Ute Schaich
Pädagogik der frühen Kindheit

Prof. Dr. Kathrin Schrader
Soziale Arbeit mit Menschen in prekären Lebenslagen

Prof. Dr. Larissa von Schwanenflügel
Kinder- und Jugendarbeit, Jugendbildung und Partizipation

Prof. Dr. Stefan Timmermanns
Sexualpädagogik und Diversität in der Sozialen Arbeit

Prof. Dr. Ute Zillig
Kinder- und Jugendhilfe mit Schwerpunkt Traumapädagogik

Methodenlabor

Kernstück des Kompetenzzentrums ist das Methodenlabor, das Forschende (Studierende wie Lehrende) bei der Realisierung von Forschungs­aktivitäten im Bereich der Sozialen Interventions­forschung methodisch berät und technisch sowie durch Materialien unterstützt.

Unterstützung wird insbesondere in folgenden Bereichen angeboten:

  • Entwicklung von Forschungsdesigns
  • Konzeption empirischer Arbeiten
  • Beratung in Fragen der Erhebung und bei der Auswertung qualitativer und quantitativer Daten
  • Beantragung von Forschungsmitteln und Durchführung von Forschungsprojekten.

Darüber hinaus wird die Methodendiskussion und
-entwicklung durch regelmäßige Vorträge, Fort­bildungen, Workshops und Forschungskolloquien im Kontext der Sozialen Interventionsforschung unterstützt.

Das Methodenlabor bietet ein anregendes Forschungsumfeld und unterstützt eine Haltung des forschenden Lernens in den grundständigen und weiterführenden  Studiengängen der Sozialen Arbeit, bis hin zur Promotion.

Transfer

Das Kompetenzzentrum ist als Ort des Austauschs und der Vernetzung zwischen Forschenden, Studierenden, der Praxis Sozialer Arbeit, der Sozialpolitik und der Öffentlichkeit gedacht.

Ziel ist der wechselseitige Transfer von Forschungsideen und -ergebnissen in die

  • Ausbildung und Lehre  durch Projekte des forschenden Lernens, Beratung bei empirischen Arbeiten, die Ausbildung studentischer Hilfskräfte sowie die Mitwirkung an den curricularen Diskussionen;
  • Wissenschaft durch die Umsetzung von Forschungsprojekten, Vorträgen, Workshops und Tagungen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Publikationen im Bereich der Sozialen Interventionsforschung;
  • Soziale Praxis durch die Identifizierung von Anwendungsbezügen, Gewährleistung praxisnaher, partizipativer Sozialer Interventionsforschung, Institutionalisierung eines Forschungsdialogs mit Kooperationspartner*innen aus der Sozialen Praxis, auch im Hinblick auf die Konsequenzen von Forschungsergebnissen für die Praxis;
  • Öffentlichkeit durch Veröffentlichungen von Ergebnissen und Aktivitäten in der Presse und in sozialen Netzwerken sowie Vorträge für eine breitere Öffentlichkeit.
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