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Assoziierte Mitglieder

Als assoziierte Mitglieder und/oder Kooperationspartner des Forschungszentrums FUTURE AGING können Industrie, Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens und Verbände aufgenommen werden.

Assoziierte Mitglieder

Seit siebzig Jahren setzt sich der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen für soziale Gerechtigkeit und die Interessen seiner Mitglieder ein. Damit leistet er wertvolle Hilfe in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Rente und Pflege.

1946 als Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer gegründet, hat der Verband im Lauf der Jahre einen tiefgreifenden Wandel vollzogen. Sozialpolitische Einflussnahme, eine große Angebotspalette rund um die Themen Sozialrecht, Rente, Gesundheit und Behinderung und gelebte Solidarität im Ehrenamt bilden heute das Fundament einer starken Gemeinschaft.

Der Sozialverband VdK ist bundesweit aktiv. Ihm sind 13 rechtlich selbstständige Landesverbände angeschlossen. Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen mit Sitz in Frankfurt am Main ist der drittgrößte Landesverband.

Seit 1998 gibt es in Zusammenarbeit mit dem Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. an der Frankfurt UAS die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“, die zur Spannbreite Assistiver Technologien und barrierefreien Konzepten unter anderem interaktiv und dialogorientiert informiert und für Lehre und Forschung genutzt wird. Im Rahmen von FUTURE AGING wird diese Ausstellung gemeinsam mit der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige weiterentwickelt.

Zur Webseite des VdK

Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige fühlt sich den in der UN- Behindertenrechtskonvention (BRK) formulierten Forderungen verpflichtet. Sie hat zum Ziel, an der Umsetzung der UN-Konvention mitzuwirken. Hierzu will sie ihre Angebote in diesem Sinne ständig überprüfen, weiterentwickeln und die Selbsthilfegruppen für Menschen mit einer Hörschädigung entsprechend unterstützen. Die Stiftung setzt sich für Barrierefreiheit, Chancengleichheit, gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung gehörloser und schwerhöriger Menschen im Alltagsleben in Frankfurt (und Umgebung) ein. Dementsprechend sind ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Thematik "Menschen mit Höreinschränkung" besonders qualifiziert.

Mehr als 150 Jahre „Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige“ (vormals „Stiftung Taubstummenanstalt“) stehen für Fürsorge, Hilfe zur Selbsthilfe und soziales Engagement für gehörlose und schwerhörige Menschen. Die Stiftung entstand am  15. März 1861 mit dem Zweck, den Fortbestand der in Frankfurt am Main entstandenen Taubstummenanstalt zu sichern. Ihre eigentliche Geschichte und somit die Geschichte des Taubstummenbildungswesens in Frankfurt begann schon 1827, als Ludwig Kosel erstmals in Frankfurt taubstumme Kinder unterrichtete. Als 1874 der Schulrat Johannes Vatter die Leitung der Frankfurter Taubstummenanstalt übernahm, wurde diese Anstalt und ihre Stiftung durch ihn in Deutschland und darüber hinaus bekannt.

Die Taubstummenanstalt wurde Anfang der 1970er Jahre wegen der Schäden durch die Bombenangriffe im zweiten Weltkrieg abgerissen. Die Stiftung selbst blieb erhalten und nur der Stiftungszweck wurde geändert. Es entstand 1977 ein „Gehörlosen- und Schwerhörigen-Zentrum“ und führte 2008 zu einer Namensänderung in „Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige“. Diese bietet in ihrem Museum einen in Deutschland einzigartige Übersicht zur Historie von Gehörlosen und Schwerhörigen. Im Rahmen von FUTURE AGING wird diese Ausstellung gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences und dem Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. weiterentwickelt und thematisch erweitert, zum Beispiel um Assistive Technologien.

Zur Webseite der GLSH

Ziel des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Altersforschung (FFIA) ist die interdisziplinäre Erforschung von Bedingungen guten Alterns, von Alternsprozessen  und  von  Alternsfolgen aus lebens-, kultur- und sozialwissenschaftlichen  Perspektiven.  Darüber hinaus soll  die Bereitstellung  und  Vermittlung zukunftsfähiger Planungs- und Entscheidungsgrundlagen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,  Dienstleister,  Praktiker  und  die  interessierte Öffentlichkeit erreicht werden. Inhaltlich geht es darum, Altern als normalen Lebensabschnitt zu betrachten, den immer mehr Menschen bis in ein immer höheres Alter durchlaufen.

Das FFIA geht aus dem im Jahr 2004 eingerichteten "Forum Alternswissenschaften und Alterspolitik" (FAWP) hervor. Maßgeblich beteiligt daran waren die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. h.c. Gisela Zenz, die Psychologin Prof. Dr. Monika Knopf und der Psychiater Prof. Dr. Johannes Pantel. Das FFIA wurde am 16. Oktober 2014 feierlich eröffnet.

Seine spezifische Ausrichtung ergibt sich aus gemeinsamen Forschungsinteressen der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entlang der grundlegenden Frage, wie sich das Leben im Alternsverlauf gestalten und meistern lässt, was also Individuen und Gesellschaft lernen und leisten müssen, um ein erfolgreiches, zufriedenes  und würdevolles Altern zu ermöglichen. Fachlich lassen sich zu bearbeitende Aufgabenfelder für Frankfurt besonders aus sozial- und erziehungswissenschaftlicher,  psychologischer, medizinischer, ökonomischer und rechtswissenschaftlicher Perspektive weiterentwickeln. Dies kann am besten im Verbund wissenschaftlicher Kompetenzen geschehen, sodass Frankfurt als Standort der Alternsforschung ein deutschlandweit einmaliges Profil erhalten kann.

Zur Webseite des FFIA

Die AWO, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V., hilft in vielen sozialen Bereichen. Sie ist hier ein professioneller Dienstleister und bietet ihre Hilfe überall dort an, wo sie gebraucht wird. Wer möchte, kann auch selbst bei der AWO als Mitglied aktiv werden.

Vor dem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung wird das Handeln der AWO durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus geprägt: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Der freiheitlich-demokratische Sozialismus ist wichtige Orientierung der Arbeiterwohlfahrt seit ihrer Gründung. Seine Werte haben nichts an Aktualität und Bedeutung verloren.

Solidarität bedeutet, über Rechtsverpflichtungen hinaus durch praktisches Handeln füreinander einzustehen. Toleranz heißt nicht nur, andere Denk- und Verhaltensweisen zu dulden, sondern sich dafür einzusetzen, dass jedermann und besonders Minderheiten sich frei äußern können, in ihrer Religion und Weltanschauung nicht eingeschränkt werden und so leben können, wie sie es für angemessen halten. Freiheit ist die Freiheit eines jeden, auch des Andersdenkenden. Gleichheit gründet in der gleichen Würde aller Menschen. Gerechtigkeit fordert einen Ausgleich in der Verteilung von Arbeit und Einkommen, Eigentum und Macht, aber auch im Zugang zu Bildung, Ausbildung und Kultur.

Zur Webseite der AWO Frankfurt am Main

Die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt gründete 1951 die Johanna-Kirchner-Stiftung mit Sitz in Frankfurt. In der Stiftungsverfassung ist als Zweck festgelegt: „Die Stiftung soll alten oder pflegebedürftigen Menschen einen Lebensabend in Geborgenheit ermöglichen.“ Damit verfolgt die Johanna-Kirchner-Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Das im Frankfurter Gutleutviertel errichtete „Johanna-Kirchner-Heim“ bildete den Ausgangspunkt und Kern der Johanna-Kirchner-Stiftung. Mittlerweile ist die Stiftung in den letzten Jahrzehnten zu einem modernen und vielseitigen Anbieter von Pflege und Betreuung im Alter gewachsen. Zur Stiftung gehören drei Pflegeeinrichtungen, eine Praxis für Physio- und Ergotherapie sowie ein Fort- und Weiterbildungsinstitut (FWIA).

Auf der Grundlage des Leitbildes der Arbeiterwohlfahrt und in der Verpflichtung auf das soziale und politische Engagement der Namensgeberin Johanna Kirchner besitzt die Johanna-Kirchner-Stiftung ein eigenes programmatisches Leitbild. Mit ihm wird der Stiftungszweck konkretisiert. Gleichzeitig finden haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin eine klare und sinnstiftende Orientierung für ihre Arbeit.

Zur Webseite der Johanna-Kirchner-Stiftung

Die Stabsstelle gehört zum Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht der Stadt Frankfurt. Sie fördert Inklusion und Barrierefreiheit in vielen Bereichen. Ziel ist die selbstverständliche und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen. Neben Inklusionsprojekten (z.B. im Kulturbereich) geht es auch um die barrierefreie Zugänglichkeit zu Gebäuden und Informationen. Barrierefreiheit wird nicht nur baulich verstanden. Auch Kommunikation soll barrierefrei sein, damit alle Menschen Zugang zu Informationen erhalten.

Zur Stabsstelle Inklusion gehört auch der Beauftragte der Stadt Frankfurt am Main für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Sein Aufgabenschwerpunkt liegt bei der Herstellung von Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden, im öffentlichen Personen-Nahverkehr und im öffentlichen Raum.

Zum Hintergrund: Mit der Ratifizierung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen im Jahr 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, angemessene Vorkehrungen zu treffen, damit für alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigungen, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eine Selbstverständlichkeit werden. Zu dieser Verpflichtung steht auch die Stadt Frankfurt am Main. Die Präambel der Konvention weist darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen einen wertvollen Beitrag zum allgemeinen Wohl und zur Vielfalt unserer Gemeinschaft leisten. Sie betont, dass die Förderung des vollen Genusses der Menschenrechte und Grundfreiheiten durch Menschen mit Behinderungen sowie ihrer uneingeschränkten Teilhabe zu erheblichen Fortschritten in der menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft führt.

Stabsstelle Inklusion der Stadt Frankfurt

Auch die Mitarbeiter/innen des Forschungszentrums FUTURE AGING gehören zu den assoziierten Mitgliedern, die ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die wissenschaftliche Arbeit des Zentrums einbringen:

B. Sc.
Kerem Türkogullari
IT-Systemtechniker Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude 1, Raum 144/145
M.A.
Marina Weiland
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 1013

Kontakt

Prof. Dr.
Barbara Klein
Sprecherin des Forschungszentrums FUTURE AGING & Studiengangsleiterin Digital Health und Case Management (M.Sc.)
Gebäude BCN, Raum 1014
Fax : +49 69 1533-2809
Prof. Dr.
Caroline Günther
Studiengangsleitung Inclusive Architektur M.Sc. – Studiengang Inclusive Design (ID)
Gebäude 1, Raum 510
Fax : +49 69 1533-2761
Prof. Dr.-Ing.
Heiko Hinkelmann
Mitglied der Geschäftsstelle des Forschungszentrums FUTURE AGING
Gebäude 8, Raum 114
Dipl.-Des.
Jessica Sehrt
Projektingenieurin VR Labor; Wissenschaftliche Mitarbeiterin FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 716
M.A.
Paulina Theben
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 1013
B. Sc.
Kerem Türkogullari
IT-Systemtechniker Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude 1, Raum 144/145
M.A.
Marina Weiland
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 1013

ChildRescue – Collective Awareness Platform for Missing Children Investigation and Rescue

Embodiment für ROSWITHA (RObot System WITH Autonomy) - Entwicklung von Gestaltungsoptionen für einen Assistenzroboter in der Pflege

Dipl.-Des.
Jessica Sehrt
Projektingenieurin VR Labor; Wissenschaftliche Mitarbeiterin FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 716
M.A.
Marina Weiland
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungszentrum FUTURE AGING
Gebäude BCN, Raum 1013

Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte

  • B.A. Ken Gerlinger
  • B.A. Annika Hedrich
  • Carsten Rüger
Zentrale WebredaktionID: 6078
letzte Änderung: 23.04.2020