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Working Paper Reihe

Ziel der Working Paper Reihe ist die rasche Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse. Die Working Papers enthalten vorläufige Berichte, die zur Veröffentlichung in Fachzeitschriften vorgesehen sind und dienen als Grundlage für wissenschaftliche Debatten und Konferenzen.

Working Paper 14 (10/2018)

Die Autorinnen haben zwischen 2006 und 2009 untersucht, welche Rolle die geschlechtstypische Verhandlungskompetenz von Frauen für ihren Aufstieg und das erzielte Gehalt spielt (Ruppert/Voigt 2009). 2017 überprüften sie in einer Follow-upStudie mit dem gleichen methodischen Design, inwieweit die damals erzielten Ergebnisse noch aktuell sind. Es zeigt sich, dass zehn Jahre nach Durchführung der Ursprungsstudie das meiste beim Alten geblieben ist: Männer haben zum Verhandeln generell eine deutlich positivere Einstellung; Frauen gehen öfter nervös und ängstlich in Gehaltsverhandlungen. Beide Geschlechter investieren nicht viel in die Vorbereitung der Verhandlungen. Und am Ende ist wiederum festzuhalten: Männer erzielen signifikant bessere Ergebnisse.

Working Paper 13 (5/2018)

Today we live in a post-truth and highly digitalized era characterized by the flow of (mis-)information around the world. Identifying the impact of this information on stock markets and, moreover, forecasting stock returns and volatilities has become a much more difficult, and perhaps an almost impossible, task purpose. This paper investigates the impact of macroeconomic factors on the German main stock index, the DAX30, for the time period from 1991 to 2016. There are no comparable investigations for the DAX regarding this time period and the GARCH approach in the literature. Using a dataset about 23 variables and over a timeframe of about 25 years, we find evidence that the growth rates of money supply M1 have a strong impact on the stock returns. The results illustrate that in the post-crisis period more macroeconomic factors have a significant impact on the German stock market compared to the pre-crisis period. This implies that in the post-crisis period a macro-driven market is prevailing. In the post-crisis period, however, increasing saving rates, M2 and M3 lead to shrinking stocks values due to higher risk aversion.

Working Paper 12 (03/2018) ​​​​​​​

Economic theory implies that research and development (R&D) efforts increase firm productivity and ultimately profits. In particular, R&D expenses lead to the development of intellectual property (IP) and IP commands a return that increases overall profits of the firm. This hypothesis is investigated for the North American automotive supplier industry by analyzing a panel of 5000 firms for the years 1950 to 2011. Results indicate that R&D expenses in fact increase profitability at the firm level. In particular, increases in the R&D expense to sales ratio lead to increases in the profit contribution of intangible assets relative to sales. This indicates that more R&D intensive IP should command higher royalty rates per sales when licensed to third parties and within multinational enterprises alike.

Autor: Stefan Lutz

welche Einschätzungen und Erwartungen haben Studierende?

Working Paper 11 (10/2016)

Die Autorinnen haben bereits 2015 die Ergebnisse einer Studie zur Frage, welchen Einfluss die Wahl der Verhandlungsstrategie und das Geschlecht der verhandelnden Person sowie die Interaktion dieser beiden Variablen auf den Verhandlungserfolg von Führungskräften in Gehaltsverhandlungen haben, vorgestellt (vgl. Ruppert/Voigt 2015b). Diese Studie zeigte, dass Führungskräfte den Einsatz von Verhandlungstaktiken, die der sachorientierten, kooperativen Verhandlungsstrategie zuzuordnen sind, im Hinblick auf die Erfolgsaussichten in Gehaltsverhandlungen besser bewerten als Verhandlungstaktiken, die im Kontext einer durchsetzungsorientierten, harten Verhandlungsstrategie zum Einsatz kommen. In dem von ihnen im Rahmen dieser Studie durchgeführten Befragungsexperiment erwies sich die sachorientierte, kooperative Verhandlungsstrategie als – wenn auch nur minimal – erfolgreicher als die durchsetzungsorientierte, harte (vgl. Ruppert/Voigt 2015b). Parallel zu diesem Forschungsprojekt mit Führungskräften haben sie mit den gleichen methodischen Instrumenten eine Untersuchung mit Studierenden durchgeführt und die Ergebnisse der beiden Studien miteinander verglichen. Es zeigt sich, dass sich die Einschätzungen und Erwartungen der Studierenden von denen der Führungskräfte deutlich unterscheiden. Diese Unterschiede haben Implikationen für die Lehre an der Hoch-schule, insb. im Hinblick auf die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen, die weiter zu diskutieren sind.

Autorinnen: Andrea Ruppert und Martina Voigt

for Recipients of Disability Insurance Benefits in Switzerland

Working Paper 10 (03/2016)

This paper evaluates a placement coaching program implemented in Zurich during 2009–2013 that focused on the reemployment of persons drawing disability insurance (DI) benefits. A private company was commissioned to implement the program. Kernel-based matching and radius matching with bias adjustment estimators combined with difference-in-differences are applied to administrative panel data. The estimates point to a successful project in terms of a reduction in DI benefits and an increase in income even in the medium-run. A simple cost–benefit analysis suggests that the project was a profitable investment for the social security system. Sensitivity analyses indicate that the results are robust to confounders and further specification issues. An interesting policy implication is that it seems possible to enhance the employment prospects of disabled persons with a relatively inexpensive intervention which does not include any explicit investments in human capital.  

Veröffentlicht in: Journal of Occupational Rehabilitation 28: 1–19.
Autor: Tobias Hagen

Working Paper 09 (11/2015)

Frauen in Führungspositionen in Deutschland sind nach wie vor unterrepräsentiert. Es hat den Anschein, dass die Maßnahmen um die Situation zu ändern bisher nicht ausreichen. Zahlreiche Studien beschäftigten sich bereits mit den Barrieren, auf die Frauen stoßen, sowie diese abzumildern bzw. zu verhindern. Es ist jedoch offensichtlich, dass die bisherigen Instrumente und Maßnahmen nicht in dem gewünschten Maße ausreichen, damit mehr Frauen in Führungspositionen aufsteigen und akzeptiert werden. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit beobachtbaren Verhaltensweisen, welche ein Zeichen für die Akzeptanz von Führungskräften sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Akzeptanz einen wesentlichen Einfluss auf die Karriere ausüben kann. Erste Ergebnisse geben einen Hinweis, dass laut Wahrnehmung der Befragten, vor allem die Akzeptanz durch Führungskräfte und Kolleginnen/ Kollegen einen Einfluss auf den beruflichen Erfolg ausüben. Ferner können unterschiedliche Indikatoren je nach Geschlecht der Führungskräfte identifiziert werden.  

Autorinnen: Caprice Weissenrieder und Anastassja Spura

Working Paper 08 (8/2015)

Sustainability has been defined by the Brundtland Commission (Brundtland, 1987) as “meeting the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs”.

In times of increasing expectations of customers, shareholders, employees, and communities as well as the general public about corporations’ contributions to sustainability (WBCSD - World Business Council for Sustainable Development), the latter are severely and continuously criticized for actions that contradict their glossy sustainability reports (Holliday, 2010). However, it is often the case that such criticism is rooted in a lack of awareness of the complexity of relationships and the role that sustainability plays within the context of a firm’s operations, particularly SMEs, which cannot dedicate major resources to cope with the issues. Therefore, the question arises of what universities can do to build awareness and understanding among students in order to prepare them to cope with sustainability aspects in their future careers (Starik et al., 2010). This paper presents findings based on quantitative and qualitative data from five consecutive crossfunctional courses in sustainability for students in business, law, architecture, health management and engineering, and evaluates the extent to which their attitude and awareness changed over the course. Recommendations are given for institutions in higher education as well as for companies to follow up with further training initiatives for junior managers. 

Author: Erika Graf

von Frauen

Working Paper 07 (7/2015)

Das Thema der geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Karrierechancen wird kontrovers diskutiert. Verschiedene Studien belegen, dass im europäischen Vergleich in Deutschland das Potential, insbesondere bei gut ausgebildeten Frauen, nach wie vor nicht ausgeschöpft wird. Diese Studie soll Aufschluss darüber geben, inwieweit die Unternehmenskultur, d.h. die in den Unternehmen  vorherrschenden Werte, Normen, Einstellungen, Überzeugungen sowie Verhaltensweisen und Prozesse, sich günstig oder hemmend auf die Karriereperspektiven von Frauen auswirkt. 

Autoren: Caprice Weissenrieder, Regine Graml, Tobias Hagen, Yvonne Ziegler

In überarbeiteter Form veröffentlich als: Weissenrieder, C., Graml, R., Hagen, T. und Ziegler, Y. (2017): Ist die gläserne Decke noch aktuell? Untersuchung wahrgenommener Aspekte der Unternehmenskultur und der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Karrierechancen. In: GENDER Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 1/17, S. 115–132.

Working Paper No. 6 (12/2014)

Die Studie untersucht differenziert nach Geschlecht die Erfolgsaussichten einer durchsetzungsorientierten, harten sowie einer sachorientierten, kooperativen Verhandlungsstrategie sowie einzelner Verhandlungstaktiken in einer Gehaltsverhandlung.

Autoren: Andrea Ruppert und Martina Voigt

An Application to Air Travel Demand

Working Paper No. 5 (07/2014)

veröffentlicht im Journal of Forecasting 35 (2), 2016

Autor: Andre Jungmittag

Wie wichtig sind die verschiedenen Dimensionen der Distanz?

Working Paper No. 4 (06/2014)

Autor: Andre Jungmittag    

Consumption on the Mortality Rate of Prostate and Ovarian Cancer

Working Paper No. 3 (06/2014)

veröffentlicht im American Journal of Medical Research 2(2), 2015, 7–41

Autoren: Tobias Hagen und Stefanie Waldeck

and Fiscal Performance After the 2007 Financial Shock – Econometric Analyses Based on Cross-Country Data

Working Paper No. 2 (03/2013)

(veröffentlicht in: Economics: The Open-Access, Open-Assessment E-Journal, Vol. 7, 2013-33).

Autor: Tobias Hagen

Studie über die Zusammensetzung deutscher Aufsichtsräte

Working Paper No. 1 (11/2012)

Autoren: Christian Rieck/Helena Bendig/Julius Hünnemeyer/Lisa Nitzsche

Vorgaben

  • Außer den üblichen wissenschaftlichen Standards gibt es keine Formatvorgaben.
  • Bitte fügen Sie im Falle eines deutschsprachigen Textes am Anfang ein deutsch-sprachigen Abstract mit 100 bis 150 Wörtern und am Ende des Textes (vor Literaturverzeichnis und Anlagen) einen englisch-sprachigen Abstract ein. Im Falle eines englischsprachigen Textes reicht ein englisch sprachiger Abstract am Anfang.
  • Falls es sich um relativ technisches Papier handelt, ist es für etwaige nicht-wissenschaftliche Leser nützlich, eine einseitige „Non-Technical Summary“ (bzw. „Nicht-technische Zusammenfassung“) in der Sprache des Manuskripts voranzustellen.

Ablauf

  1. Das Manuskript wird bei den Herausgebern eingereicht. Nach Durchsicht durch die Herausgeber werden ggf. Hinweise an die Autoren gegeben. Zudem wird ein internes Begutachtungsverfahren durchgeführt.
  2. Das überarbeitete Manuskript wird zum freien Download zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden alle Working Paper nach Freigabe der Autoren über den Open-Access-Server Econstor und dem Wissenschaftlichen Publikationsserver (WIPS) der Hochschule veröffentlicht. Benötigt werden dazu die Einverständniserklärungen für WIPS und Econstor:
    1. WIPS (Wissenschaftliche Publikationsserver)
      Der Volltextserver bietet allen Hochschulangehörigen die Möglichkeit ihre Publikationen online zu veröffentlichen. Die Volltexte stehen nach ihrer Veröffentlichung weltweit im Internet zur Verfügung und sind über Bibliothekskataloge und Suchmaschinen zugänglich. Die Sichtbarkeit einer Veröffentlichung kann auf diese Weise stark erhöht werden.
    2. Econstor
      EconStor ist der Open-Access-Server der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften / Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW). EconStor dient der freien Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur aus den Wirtschaftswissenschaften.

Die unterschriebenen Einverständniserklärungen senden Sie bitte an Caprice Weissenrieder, weissenrieder(at)fb3.fra-uas.remove-this.de, Forschungspromotorin des Fachbereichs 3: Wirtschaft und Recht

Die Aufnahme in die Working Paper Reihe des Fachbereichs stellt keine Veröffentlichung dar. Das Copyright verbleibt bei den Autoren. Alle Working Papers sind als PDF-Datei kostenlos erhältlich.

Kontakt

Webteam Fachbereich 3ID: 2066
letzte Änderung: 20.07.2019