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Herzlich Willkommen im Kfz- und NVH-Labor

In unseren Laborräumen sowie im realen Straßenverkehr als auch auf abgesperrten Teststrecken lehren und forschen wir zu vielfältigen Kfz- und NVH-Themen.

Innovative Fahrzeugkonzepte, Fahrdynamik und Verkehrssicherheit, Ressourcen- und Umweltschutz, Lärm- und Abgasreduzierung sowie Akustik- und Komfortoptimierung sind unsere Kernkompetenzen.

Durch die Integration aktueller Forschungsfragen und Industriebedarfe in die Lehre streben wir den Transfer von Wissen und Praxis in beide Richtungen an (Industrie > Hochschule und Hochschule > Industrie).

Damit bauen wir Brücken und leben das Hochschul-Motto „Wissen durch Praxis stärkt“.

  • Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge Maschinenbau haben die Möglichkeit, die Lehrinhalte der fahrzeugtechnischen Module in zahlreichen Laborversuchen zu vertiefen, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln und die Vorleistungen zur Klausurteilnahme zu erwerben
  • Projekt-, Studien- oder Abschlussarbeiten können in unseren Forschungsprojekten oder bei Industriepartnern angefertigt werden
  • Wir stehen Firmen-Kooperationen aufgeschlossen gegenüber und sind kompetente Ansprechpartner bei der Vermittlung von Abschlussarbeiten, Werksstudierenden und industrienah qualifizierten Absolventen
  • Die Hochschulangebote in Weiterbildung und lebenslangen Lernen unterstützen wir mit der Durchführung externer Schulungen, Coaching und individuellen Inhouse-Seminaren
  • Vollklimatisierter Fahrzeugrollenprüfstand zur Leistungsbestimmung, Reichweitenermittlung, Verbrauchsmessung und Erfassung von Abgasemissionen (modal und integral)
  • Eigene Meisterwerkstatt zur Vorbereitung der Fahrzeuge
  • Modernste Portable Abgasmesssysteme (PEMS) für den PKW- und Nfz-Bereich zur Erfassung von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickoxiden, Gesamtkohlenwasserstoffen, Partikelmasse und Partikelanzahl
  • Mobile Kraftstoffverbrauchsmessung für Diesel- und Ottomotoren, sowohl im Fahrzeug als auch auf dem Prüfstand einsetzbar
  • Verschiedene Versuchsfahrzeuge zur Lehre und Forschung, teilweise mit Straßenverkehrszulassung (PKW, Motorräder, Hybrid- und Elektrofahrzeuge)
  • Zugang zu abgesperrten Testgeländen, Durchführung von PKW-, Nfz- und Zweirad-Fahrversuchen zur Längs-, Quer-, Vertikaldynamik und Akustik
  • Messung fahrdynamischer Größen wie Weg (GPS), Geschwindigkeit (Correvit), Beschleunigung (längs- und quer), Radschlupf (längs- und quer), Gierrate, Schwimm-, Schräglauf- und Lenkwinkel
  • Mehrkanal-Messtechnik zur Schwingungsanalyse (Eigenfrequenz- und Modalanalysen, Betriebsmodal- und Betriebsschwinganalysen, Ordnungsanalysen, etc.)
  • Aktuatorik zur Erregung von Luft- und Körperschall (Referenz- und Kugelschallquellen bis 120 dB Schallleistung, mehrere elektrodynamische Shaker, mehrere Modalhämmer)
  • Taktile und akustische Sensorik (Triaxiale Beschleunigungsaufnehmer, Klasse1-Mikrofone bis zu 20 Kanälen, Schallintensitäts-Sonde)
  • Optische Schwingungsmesstechnik (Scanning-Laservibrometer, High Speed Kamera mit 10.000 fps)
  • Normgerechte Akustik-Messungen (Schallleistungsmessung nach DIN EN ISO 3744 und DIN EN ISO 9614, Nachhallzeit Raumakustik nach DIN EN ISO 3382, Vorbeifahrtgeräuschmessung u.v.m.)
  • Binaurale und Psychoakustik-Messtechnik
  • Akustische Kamera zur Schallquellenortung mit 112 Kanälen
  • Schallfeldkartierung (Schalldruck und Intensität) mittels Mixed-Reality
Silent Green – Das Müllsammelfahrzeug der Zukunft

Um Ressourcen zu schonen und zugleich die Luft- und Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern, sind die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) und die Frankfurt UAS im März 2017 eine Forschungskooperation eingegangen. Mit Unterstützung des Landes Hessen wird in einem auf zweieinhalb Jahre ausgelegten Pilotprojekt ein innovatives Müllsammelfahrzeug mit neuem erdgas-elektrischen Hybridantrieb angeschafft und auf Potenziale zur Kraftstoffeinsparung, Schadstoffausstoß und Lärmbelastung hin untersucht.

Dazu werden mit der mobilen Abgas- und Akustikmesstechnik des Kfz- und NVH-Labors erstmals auch die Emissionen eines herkömmlichen Müllsammelfahrzeugs im täglichen Sammelbetrieb erfasst und in den Vergleich einbezogen. Das üblicherweise mit einem Dieselmotor angetriebene Müllauto ist in der Stadt im ständigen Stop-and-Go Betrieb unterwegs und bewegt sich dort entsprechend unwirtschaftlich. Hinzu kommen Schadstoffemissionen wie die in Verbindung mit Dieselmotoren jüngst diskutierten Stickoxide und eine nicht zu vernachlässigende Lärmbelastung.

Ziel der Messungen ist es, die technischen Möglichkeiten für eine umweltfreundlichere und leisere Abfallbeseitigung auszuloten und damit Rückschlüsse auf den gesamten innerstädtischen Nutzfahrzeugverkehr ziehen zu können. Dem Rhein-Main-Gebiet kommt als stark wachsendem Ballungsraum eine wichtige Rolle im Umwelt- und Klimaschutz zu. Entsprechend richtungsweisend könnte der Einsatz neuer Fahrzeugkonzepte werden. Das Projekt wird mit 421.900 Euro vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Rahmen des Förderprogramms „Förderung der Elektromobilität“ mitfinanziert (HA-Projekt-Nr.: 523/17-05).

Standort

Gebäude 4, Raum 020
Tel.: +49 69 1533-2151
 

Ihr Weg zu uns

Sie finden unser Labor im ersten Untergeschoss des Gebäudes 4 im Anschluss an die Tiefgarage. Eine Treppe im nördlichen Teil des Gebäudes führt aus dem Labortrakt direkt zu unseren Räumen. Alternativ können Sie auch den Aufzug in der Gebäudemitte benutzen, um in die Tiefgarage (UG1) zu gelangen und von dort aus ins Labor. Eine dritte Möglichkeit ist die Treppe auf dem Campus an der Skulptur „Der ewige Student“ neben der Mensa mit einem kurzen Fußweg durch das obere Parkdeck.

Fotostrecke Laborimpressionen

Ansprechpartner

Prof. Dipl.-Ing.
Holger Marschner
Gebäude 9, Raum 306a
Fax : +49 69 1533-2300
Dipl.-Ing. (FH)
Bernd Mohn
Gebäude 4, Raum 16
Fax : +49 69 1533-62237
Christian Korinth
Gebäude 4, Raum 16
Fax : +49 69 1533-62141
Prof. Dipl.-Ing. Holger MarschnerID: 1997
letzte Änderung: 04.06.2018