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Informationen für Studieninteressierte der Performativen Künste in sozialen Feldern (M.A.)

Unsere Gesellschaft und Kultur befinden sich permanent im Umbruch. Gesellschaftliche und soziale Situationen verlangen von den Bürgern ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität. Kultur und Gesellschaft konstituieren sich wesentlich über unsere Handlungen und Aufführungen im Alltagsgeschehen, die als „cultural performances“ bezeichnet werden. Anknüpfend an die alltäglichen performativen Handlungen werden im Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern Kunstprojekte konzipiert und durchgeführt, die in kulturellen, sozialen und politischen Kontexten künstlerische Setzungen entwickeln. Performative Künste vermögen Möglichkeitsräume zu eröffnen und Aushandlungsprozesse zu initiieren, die direkt auf soziale Felder und die in ihnen vorgefundenen Realitäten einwirken.

Informationsveranstaltung

Infotag zum Master "Performative Künste in sozialen Feldern" am 09.11.2018 von 14-17.30 Uhr// FRA UAS/Geb. 2/Raum 506

Für das SoSe2019 werden derzeit noch keine Bewerbungen entgegengenommen. Ab November 2018 möglich.

Bewerbung zum Sommersemester 2019 (hier möglich ab November 2018).
Für weitere allgemeine Informationen zur Bewerbung (unter "zulassungsfreie Masterstudiengänge") klicken Sie hier.

Bewerbungsschluss:

national - mit deutschem Hochschulabschluss: 14.01.2019
international/uni-assist-Online-Bewerbung - mit ausländischem Hochschulabschluss: 10.12.2018

 

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang Performative Künste in sozialen Feldern
(konsekutiver M.A.)
Regelstudienzeit 4 Semester, Vollzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Sommersemester
Bewerbungsfrist national: 14.01.2019/ international: 10.12.2018
Sprachen Deutsch
Akkreditierung Oktober 2016

Der Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern bietet den Studierenden ein anwendungsorientiertes gleichermaßen künstlerisches wie wissenschaftliches Studium. Dazu gehören die theoretisch-praktische Auseinandersetzung mit den Medien Tanz, Video, Fotografie, Audio/Musik, Theater, Kunst und Performance sowie die Beschäftigung mit den Diskursen zu Intermedialität, Künstlerischer Forschung und Performativität. Die Studierenden werden befähigt, gesellschaftliche, kulturelle und individuelle Fragestellungen performativ zu erfassen, sie mit wissenschaftlichen und ästhetischen Methoden zu beforschen und mit performativen Projekten und Beteiligungsverfahren im sozialen Feld direkt auf sie einzuwirken. So sind sie nach ihrem Abschluss in der Lage, künstlerisch-performative und kulturelle Projekte passgenau für bestimmte Zielgruppen und Sozialräume zu entwickeln und durchzuführen. An der Schnittstelle von Sozialem und Kunst angesiedelt ist der Studiengang mit dem parallel angebotenen Masterstudiengang Diversität und Inklusion verbunden. Neben den jeweils spezifischen Mastermodulen werden interdisziplinäre Studieninhalte in Form von Sharingmodulen (S) angeboten.

Eine Übersicht der Module des Studiengangs erhalten Sie in der Modulgrafik.
Im Modulhandbuch finden Sie detaillierte Informationen zu den Modulen.

Download

Fristen

Die Bewerbungsfrist für die Aufnahme im Studiengang mit dem deutschen Hochschulabschluss endet am 15. Januar 2019 und mit dem internationalen Hochschulabschluss am 10. Dezember 2018. Bewerben können Sie sich November 2018.

Zu den Semester-Terminen

Zulassungsvoraussetzungen

Der Studiengang richtet sich an Interessentinnen und Interessenten mit einem Diplom-, Bachelor oder Magister-Abschluss in folgenden Studiengängen:

  • Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit
  • Soziale Arbeit/Studienschwerpunkt Kultur und Medien,
  • pädagogischer Studiengänge mit künstlerischen Anteilen (z.B. Kunst-/Kultur-, Medien-, Theater- o. Musikpädagogik)
  • anderer sozialer und pädagogischer Studien gänge wie Erziehungswissenschaften, Heil-/Sonderpädagogik sofern Kenntnisse in künstlerischen Verfahren nachgewiesen werden können
  • künstlerischer Studiengänge mit therapeutischem Schwerpunkt (Kunst-, Theater-, Musiktherapie) sowie
  • anderer künstlerischer Studiengänge mit nachweislichen Kompetenzen in pädagogischen/sozialen Bereichen. Diese werden in der Regel durch externe Bescheinigungen nachgewiesen.
Ergänzende Informationen

Zum Studium im Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern kann nur zugelassen werden, wer über ein abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Bachelorstudiengang mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern Dauer mit mindestens 180 ECTS-Punkten (Credits) und einer Gesamtabschlussnote von mindestens 3,0 (sowie diesen Bachelor-Studiengängen entsprechenden Diplom- und Magister-Studiengängen) in den Fachrichtungen

a) Soziale Arbeit/Studienschwerpunkt Kultur und Medien,
b) pädagogischer Studiengänge mit künstlerischen Anteilen (z.B. Kunst -/Kulturpädagogik, Medienpädagogik, Theaterpädagogik, Musikpädagogik),
c) anderer sozialer und pädagogischer Studiengänge wie Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Erziehungswissenschaften, Heil-/Sonderpädagogik sofern sie Kenntnisse in künstlerischen Verfahren nachweisen können,
d) künstlerischer Studiengänge mit therapeutischem Schwerpunkt (Kunsttherapie, Theatertherapie, Musiktherapie) oder e) anderer künstlerischer Studiengänge mit nachweislichen Kompetenzen in pädagogischen/sozialen Bereichen verfügt. Zusätzlich muss die besondere Motivation und künstlerisch-soziale Begabung sowie Eignung innerhalb eines Motivationsschreibens, einer Mappe mit Arbeitsproben sowie eines Eignungsgesprächs nachgewiesen werden.
(weitere Hinweise siehe Prüfungsordnung)

Der Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern befähigt seine Absolvent_innen:

  • Konzepte und Strategien künstlerisch-performative und intermediale Projektarbeit in sozialen Feldern zu entwickeln und durchzuführen
  • künstlerisch-praktische Strategien in sozialen Feldern in theoretischen Diskursen zu Ästhetischer Bildung, Intermedialität, Künstlerischer Forschung und Perfor- mativität zu reflektieren
  • fachübergreifende und interdisziplinäre Bezüge herzustellen, zu bewerten und zu präsentieren sowie im Zusammenhang von Projektarbeiten Verfahren zum Projektmanagement anzuwenden und das Recht auf Kulturelle Bildung und Teilhabe einzufordern.
Prof.
Frank Matzke
Gebäude 2, Raum 306
Fax : +49 69 1533-2809

Weiterführende Informationen

Prof. Frank MatzkeID: 1691
letzte Änderung: 12.11.2018