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Dialog Architektur

 

Donnerstags um 19:00 Uhr | im Cafe1, Gebäude 1, EG an der Frankfurt University of Applied Sciences

„Der zunehmend mediale Zugang zu Fragestellungen von Architektur, Landschafts- und Stadtbaukunst übertönt die Tatsache, dass die Dinge im Prozess entstehen und dass hinter dem Prozess der Mensch steht. Die Kultur des Bauens wird oft auf eine Kultur der Bilder von Architektur reduziert. Aber was ist der Urgrund des Bauens? Wie entsteht Architektur? Braucht es dazu Haltung? Welche Rolle spielt der Ort? Für wen bauen wir überhaupt? Welchen Stellenwert hat das Detail als Teil des Ganzen? Wie steht es mit der Beziehung zwischen dem dreidimensionalen Prozess, dem Machen und dem publizierten zweidimensionalen Image?  
Wir sind an Haltungen, unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen, dem Prozess im Zusammenhang mit dem Ort und der Aufgabe interessiert, der Baukultur als Ganzes. Das Vermögen, Urteils- und Kritikfähigkeit im Dialog zu entwickeln, das eigene Schaffen am Werk anderer zu messen und einordnen zu können und die Erfahrung, dass Architektur etwas mit Authentizität zu tun hat, ist Hintergrund und Anspruch für die Mastervortragsreihe als Teil des Master-Studiengangs Architektur." Heinrich Lessing

 

In Kooperation mit dem
Förderverein der Frankfurt UAS

 

 

 

der Gesellschaft der Freunde
des Deutschen Architekturmuseums e.V.

 

der Buchhandlung
Walter König

 

und dem BDA

 

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Sommersemester 2024
Mit der Reihe Stadt, Land, Fluss wollen wir zunächst Räume der Stadt, Lebensräumen auf dem Land gegenüberstellen. Für das Bauen, Weiterbauen und Umbauen in der Stadt ist es zunächst wesentlich, die Stadt als solche zu erkennen, ihr Potenzial, Besonderheiten und Qualitäten aufzuspüren. Im Rahmen einer experimentellen Erkundung der Stadt nach dem Konzept einer „Derivè“ entsteht eine andere, für die Betrachter:innen jeweils neue Sicht auf die Stadt und ihre Räume.

Stadt Land Fluss
Was macht den Ort besonders? Genügt schon die Zuwendung, um die Einzigartigkeit eines Ortes erfahren zu können? Wie ist es mit der Qualität des sozialen Gewebes eines Ortes bestellt? Eine Realität, mit der wir uns oft zu wenig beschäftigen. Der Dichte der Stadt steht der ländliche Raum mit seinen Kleinstädten, Dörfern und Hausgruppen gegenüber. Nicht selten finden wir hier ungenutztes Potenzial, dass auf eine Zukunft wartet. Flüsse stellen eine sehr ursprüngliche Verbindung des ländlichen Raums mit der Stadt dar und könnten darüber hinaus als Metapher für ein Versprechen an die Zukunft für beide Siedlungsformen dienen. Deshalb wollen wir uns schließlich den Flüssen widmen und Initiativen vorstellen, die Flüsse nutzen, um den Stadt- und oder Landschaftsraum in Verbindung mit dem Wasser zu aktivieren. Dies immer mit dem Blick auf die damit verbundene Architektur, die Sozialräume und den Menschen. Punktuell und ohne Anspruch auf Vollständigkeit wollen wir den Fokus auf Orte und Formate lenken, die Inspiration für das Sein können, was verbindet, belebt und Perspektiven öffnet. Die Reihe wollen wir mit einem Symposium am Main auf dem Areal des Licht und Luftbades in Frankfurt abschließen. Thema soll der Fluss und die angrenzenden Landschaftsräume innerhalb der Stadt Frankfurt sein. Die Überschrift der Reihe „Stadt, Land, Fluss fasst hier alle drei Räume zusammen. Die Flusslandschaft wollen wir in Bezug auf den Biodiversitätsanspruch in Verbindung mit seiner Nutzung als Stadtraum besprechen. Wie ist dieser Anspruch mit dem Gebrauch durch den Menschen innerhalb der Stadt umsetzbar? Was bedeutet das für die Flusslandschaft innerhalb der Stadt?

Das Exposé steht zum Download für Sie bereit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Reihe "Dialog Architektur" wird im Sommersemester im Cafe 1, im Gebäude 1 der Frankfurt University of Applied Sciences als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Die Seminarreihe ist eine von der AKH anerkannte Fortbildungsveranstaltung. Jedes Seminar wird mit 2 Fortbildungspunkten bewertet. Die Teilnahmebescheinigung erhalten sie nach Veranstaltungsende

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an heinrich.lessing(at)fb1.fra-uas.remove-this.de

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Team - Dialog Architektur
Vivien Harazim
Antonia Haug
Louis Keller
Heinrich Leßing
Anna Maus
Liz van der Velden

 

Dialog Architektur | Sommersemster 2024

Do., 2.5.2024 | 19:00 Uhr | „Brücke sieben“
Prof. Kerstin Schultz
liquid architekten, Reichelsheim-Laudenau

Do., 16.5.2024 | 19:00 Uhr |  „Landkulturperlen“
Alina Hanske-Vogt/ Markus Daum
Frankfurt

Do., 13.6.2024 | 19:00 Uhr |„Flussland / Neckarorte“
Prof. Ute Meyer
Biberach

Do., 20.6.2024 | 19:00 Uhr |"Making Frankfurt"
Jonathan Radetz
Frankfurt

Do., 27.6.2024 | 19:00 Uhr | „Frankfurt Babylon“
Benjamin Pfeifer
Frankfurt

Do., 4.7.2024  | 19.00  |„Symposium Stadt. Land. Fluss.“
Das Symposium vereint Akteur*innen, die zu den Themen
Stadtgeschichte, Biodiversität und Stadtplanung arbeiten.

Nächste Veranstaltung

Do., 13.6.2024 | 19:00 Uhr |„Flussland / Neckarorte“
Prof. Ute Meyer
Biberach

Unter der Überschrift „Neckarorte“ wird sich die Reihe „Stadt Land Fluss“ mit Initiativen beschäftigen, die, im weitesten Sinne, Flusslandschaften mit gesellschaftlichem Engagement verknüpfen. Dazu freuen wir uns auf den Besuch von Prof. Ute Meyer und Jan van der Velden-Volkmann. Ute Meyer beobachtet und begleitet Initiativen wie „Neckarorte“ eher aus der Metaebene, ohne dass das Detail aus dem Blick gerät. Als Architektin und Stadtplanerin, Professorin für Städtebau an der Hochschule Biberach, Gründerin der Initiative urbanes.land und interdisziplinäre Forscherin zu nachhaltiger Entwicklung von Stadt und Landschaft hat sie auf regionaler und europäischer Ebene vielfach Projekte angestoßen und gefördert, die konkrete Perspektiven für urbanisierte Räume zwischen wachsenden Stadtzentren und schrumpfenden Gemeinden zum Ziel haben. Jan van der Velden-Volkmann, Gründer des Projektes „Neckarorte e.V.“ hat als selbständiger Architekt sich nicht nur in den klassischen Aufgaben des Entwerfens, der Projektleitung, und Projektentwicklung engagiert, sondern immer wieder Themen in der Stadt Heidelberg als „Vermittler“ zwischen Politik, Verwaltung und Gesellschaft in eine fachlich gestützte öffentliche Diskussion eingebracht. Beide AkteurInnen des Dialoges „Neckarorte“ arbeiten damit, auf unterschiedlichen Ebenen und Maßstäben, an Themen der baukulturellen Vermittlung. Im Dialog mit Ute Meyer und Jan van der Velden-Volkmann machen wir einen Betrachtungsraum vom unmittelbaren Ort am Neckar bis zum Europäischen Kultur- und Wirtschaftsraum auf und werden uns fragen, worin die Zusammenhänge bestehen, welche Wirkungslinien zu erkennen sind und ob sich Widersprüche zeigen zwischen den Realitäten am Ufer des Neckars und einer am europäischen Raum und darüber hinaus orientierten Baukultur. Was braucht es also um so etwas wie „urbanes Land“ Realität werden zu lassen? Wir freuen uns auf den Dialog mit Prof. Ute Meyer und Jan van der Velden-Volkmann.

 

 

Heinrich LessingID: 5665