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Informationen für Studieninteressierte der Suchttherapie und des Sozialmanagements in der Suchthilfe (M.A.)

Jeweils zum Wintersemester bietet die Frankfurt UAS) den weiterbildenden und berufsbegleitenden Master-Studiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe" an. Dieser wurde auf Grundlage einer intensiven Bedarfserhebung in der Suchthilfe und im regelmäßigen Austausch mit führenden Praxisvertreter/-innen entwickelt und richtet sich an Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagog/-innen, Ärzt/-innen und Psycholog/-innen, die mit einer mindestens 50%-Teilzeitstelle in einer Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker arbeiten.

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Für Studieninteressierte mit deutschen Abschlüssen ist die Bewerbung  bis zum 30.09.2019 möglich.

Hier geht's zum Bewerbungsformular!

Studieninteressierte mit ausländischen Abschlüssen wenden sich bitte an das International Office.

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe
Master of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester, Teilzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist mit deutschen Abschlüssen:
30. September
  mit ausländischen Abschlüssen: 30. September
Sprache Deutsch

Bewerbungsverfahren

Im folgenden finden Sie die einzelnen Schritte im Bewerbungsverfahren:

  1. Ausfüllen des Bewerbungsformulars
  2. Fügen Sie bitte alle im Bewerbungsformular genannten Unterlagen bei (inklusive Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und Masterzugangsberechtigung (MZB, Bachelorzeugnis o.ä.)
  3. Bitte senden Sie die Unterlagen an:

    Frankfurt University of Applied Sciences
    MA Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe
    Studiengangskoordination
    Gebäude 2, Raum 328
    60318 Frankfurt am Main

Bewerbungsschluss ist der 30.09.2019 (Datum des Poststempels)

In dem Studiengang ist eine sozial-/suchttherapeutische Weiterbildung (wahlweise psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch) integriert und in weiteren Modulen vertieft, die in Kooperation mit dem Gesamtverband für Suchthilfe (GVS), einem langjährig erfahrenen Anbieter für außerhochschulische Weiterbildungen zum/zur Suchttherapeut/-in, angeboten wird. Absolventinnen und Absolventen erhalten nach erfolgreichem Studium der Therapie-Module neben dem Masterabschluss zusätzlich einen von der Deutschen Rentenversicherung anerkannten Abschluss als Suchttherapeut/in (psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch).

Neben den suchttherapeutischen und suchthilfebezogenen Inhalten werden Kompetenzen im Management von Suchthilfeprojekten und -einrichtungen sowie Teamführung und Leitungsaufgaben vermittelt. Der Master-Studiengang ermöglicht weiterhin einen Einstieg in die Suchtforschung. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Master of Arts erlangen Sie zudem die Berechtigung zur Promotion.

Der Master-Studiengang umfasst insgesamt 120 ECTS über 6 Semester, wobei das 6. Semester ausschließlich der Erarbeitung der Masterthesis dient. Bereits vor Aufnahme in den Studiengang entscheiden Sie sich zwischen einer verhaltens­therapeutischen und einer psychoanalytischen Therapieausbildung. Neben dem Masterzeugnis erhalten Sie am Ende des Studiums die von der Deutschen Rentenversicherung Bund anerkannten Qualifikation zum/zur Suchttherapeut/in. Die Gruppengröße umfasst ca. 24 Studierende, in den suchttherapeutischen Schwerpunktmodulen ca. 12 Studierende. Damit ist ein reger Austausch der Studierenden untereinander und mit den Dozenten möglich.

Die Lehrveranstaltungen des Studiums werden vom 1. bis zum 5. Semester berufsbegleitend an sechs Wochenenden pro Semester freitags und samstags durchgeführt. Die Lerneinheiten der Therapieausbildung sind in Blockwochen organisiert. Im 6. Semester wird die Masterthesis geschrieben, die durch ein Gruppenangebot und Einzelbetreuung begleitet wird.

In der Lehre sind sowohl ProfessorInnen des Fachbereich 4 als auch führende ExpertInnen aus der Suchthilfepraxis engagiert, die über langjährige berufspraktische Erfahrungen sowie Lehrerfahrung verfügen. Das Team der Dozierenden der suchttherapeutischen Schwerpunktmodule besteht aus Lehrtherapeut/innen, Supervisor/innen, Selbsterfahrungsleiter/innen und Dozierenden, die den Berufsgruppen der Ärzt/innen, Diplom-Psycholog/innen und Diplom-Sozialarbeiter/innen bzw. Diplom-Sozialpädagog/innen angehören.

Das Studium kann nur im Wintersemester (Semesterbeginn 01. Oktober) aufgenommen werden.
Die Ausschlussfrist für den Eingang des Zulassungsantrages endet für das Wintersemester mit dem 30. September

Zum Masterstudium können Sie zugelassen werden, wenn Sie:

  • 1. über einen Studienabschluss in Medizin, Diplomstudium der Psychologie verfügen oder einen Abschluss eines Master-Studiengangs in Psychologie mit der Berechtigung zur Ausbildung zur/m Psychologischen Psychotherapeut/in, Diplomstudiengang der Sozialarbeit resp. Sozialpädagogik oder Bachelor in Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung haben,
  • 2. eine mindestens 50 %-Teilzeitstelle in einer Einrichtung der Rehabilitation abhängigkeitskranker Menschen arbeiten,
  • 3. eine zu Beginn des Studiums mindestens einjährige berufliche Erfahrung in der Suchthilfe vorweisen können,
  • 4. die Möglichkeit haben, eine mindestens sechs Wochen andauernde kontinuierliche Einzel- oder Gruppenbehandlung durchführen zu können,
  • 5. ein Eignungsgespräch vor Beginn des Studiums erfolgreich absolviert haben.
  • Es können ebenfalls Studierende zugelassen werden, die bereits außerhochschulisch eine von der Rentenversicherung anerkannte suchttherapeutische Weiterbildung absolviert haben, und im Rahmen des Studiengangs den weiteren Masteranteil studieren möchten. In diesem Fall wird die suchttherapeutische Ausbildung anerkannt und auf die zu erbringenden Leistungen angerechnet.

Für das Eignungsgespräch vor Beginn des Studiums werden 50€ berechnet.

Die Kosten für das gesamte Studium betragen 13.400 Euro (Stand Februar 2019), die in Raten zum Beginn des Semesters zu zahlen sind.

In den Studiengebühren sind folgende Leistungen enthalten:

  • Alle Seminar- und Kurskosten
  • Sämtliche Prüfungsgebühren
  • 200 Stunden Supervision und berufliche Selbstreflexion in der Kleingruppe
  • 6 Stunden Einzelsupervision bzw. Berufscoaching
  • Intensive Betreuung der Masterthesis mit Begleitkolloquium
  • Wasser an Kurstagen.

Kosten für Lernmittel und Fachliteratur sind nicht enthalten.

Modulübersicht

Modularisierung im Studium bedeutet eine Studienstruktur, bei der Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Übungen, Praktika, Exkursionen oder Seminare zu thematischen Einheiten, den Modulen, zusammengefasst werden. Die Zusammensetzung eines Moduls wird bestimmt durch die Kompetenz, die durch das Absolvieren dieses Moduls erlangt werden soll.

Das Modulhandbuch enthält Informationen zu Dauer, Credits, Prüfungsart, Voraussetzungen, Lernergebnis, Arbeitsaufwand, Lernform, Inhalte, Literatur, Modulverantwortlichen der Module eines Studiengangs. Weitere Informationen im Leitfaden zur Modularisierung und Leistungspunktvergabe der Bund-Länder-Kommission. Die Modulübersicht und die Studieninhalte können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Download

Die beruflichen Perspektiven sind mit einem abgeschlossenen Master in Suchttherapie und Sozialmanagement für Sie sehr vielfältig. Sie können suchttherapeutisch in Einrichtungen der medizinischen (Sucht-)Rehabilitation unter Kostenträgerschaft der Deutschen Rentenversicherer arbeiten. Zu diesen Einrichtungen gehören vor allem Suchtfachkliniken, Fachambulanzen und Beratungsstellen mit Zulassung zur Durchführung von medizinischen Rehabilitationsbehandlungen. Aber auch in anderen Feldern der Suchthilfe werden suchttherapeutisch qualifizierte MitarbeiterInnen benötigt (z.B. Psychosoziale Begleitung von Substituierten, Betreute Wohngemeinschaften, stationäre Nachfolgeeinrichtungen). Der Aufstieg in Führungspositionen wird durch die suchttherapeutische Zusatzausbildung und durch den weiteren Schwerpunkt in Management erleichtert. Mit Vertiefung wissenschaftlicher Kenntnisse und Kompetenzen eröffnen sich weiterhin Einstiegsmöglichkeiten in das Feld der sozialwissenschaftlichen Suchtforschung.

Maike Lange Studiengangskoordination Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe
Gebäude 2, Raum 328
Prof. Dr.
Heino Stöver
Studiengangsleitung Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe (M.A.)
Gebäude 2, Raum 328
Fax : +49 69 1533-2809

Weiterführende Informationen der Hochschule

Prof. Dr. Heino StöverID: 1906
letzte Änderung: 20.09.2019