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Informationen für Studieninteressierte der Suchttherapie und des Sozialmanagements in der Suchthilfe (M.A.)

Jeweils zum Wintersemester bietet die Frankfurt UAS) den weiterbildenden und berufsbegleitenden Masterstudiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe" an. Dieser wurde auf Grundlage einer intensiven Bedarfserhebung in der Suchthilfe und im regelmäßigen Austausch mit führenden Praxisvertreter/-innen entwickelt und richtet sich an Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagog/-innen, Ärzt/-innen und Psycholog/-innen, die mit einer mindestens 50%-Teilzeitstelle in der Suchthilfe arbeiten.

Gegenwärtig werden keine Bewerbungen entgegengenommen

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe
Master of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester, Teilzeit
ECTS-Credit Points 120
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist 15. August
Sprache Deutsch

In dem Studiengang ist eine sozial-/suchttherapeutische Weiterbildung (wahlweise psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch) integriert und in weiteren Modulen vertieft, die in Kooperation mit dem Gesamtverband für Suchthilfe (GVS), einem langjährig erfahrenen Anbieter für außerhochschulische Weiterbildungen zum/zur Suchttherapeut/-in, angeboten wird. Die sozial-/suchttherapeutische Weiterbildung befindet sich derzeit noch im Anerkennungsverfahren durch die Deutsche Rentenversicherung. Geplant ist, dass Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs neben dem Masterabschluss zusätzlich einen von den Deutschen Rentenversicherern anerkannten Abschluss als Suchttherapeut/in (VT oder PA) erhalten.  

Neben den suchttherapeutischen und suchthilfebezogenen Inhalten werden Kompetenzen im Management von Suchthilfeprojekten und -einrichtungen sowie Teamführung und Leitungsaufgaben vermittelt. Der Master-Studiengang ermöglicht weiterhin einen Einstieg in die Suchtforschung. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Master of Arts erlangen Sie zudem die Berechtigung zur Promotion.

Der Masterstudiengang umfasst insgesamt 120 ECTS über 6 Semester, wobei das 6. Semester ausschließlich der Erarbeitung der Masterthesis dient. Bereits vor Aufnahme in den Studiengang entscheiden Sie sich zwischen einer verhaltens­therapeutischen und einer psychoanalytischen Therapieausbildung. Neben dem Masterzeugnis erhalten Sie am Ende des Studiums die von der Deutschen Rentenversicherung Bund anerkannten Qualifikation zum/zur Suchttherapeut/in. Die Gruppengröße umfasst ca. 24 Studierende, in den suchttherapeutischen Schwerpunktmodulen ca. 12 Studierende. Damit ist ein reger Austausch der Studierenden untereinander und mit den Dozenten möglich.

Die Lehrveranstaltungen des Studiums werden vom 1. bis zum 5. Semester berufsbegleitend an sechs Wochenenden pro Semester von Freitag (14.00 – 19.30 Uhr) bis Samstag (9.00 - 17.00 Uhr) durchgeführt. Die Lerneinheiten der Therapieausbildung sind in Blockwochen organisiert. Der psychoanalytische Schwerpunkt umfasst über das gesamte Studium insgesamt 9 Blockwochen, der verhaltenstherapeutische Schwerpunkt umfasst insgesamt 8 Blockwochen. Im 6. Semester wird die Masterthesis geschrieben, die durch ein Gruppenangebot und Einzelbetreuung begleitet wird.

In der Lehre sind sowohl ProfessorInnen des Fachbereich 4 als auch führende ExpertInnen aus der Suchthilfepraxis engagiert, die über langjährige berufspraktische Erfahrungen sowie Lehrerfahrung verfügen. Die suchttherapeutischen Schwerpunktmodule werden von niedergelassenen Psycho­therapeutinnen und Psychotherapeuten gelehrt, die bereits seit vielen Jahren als Ausbilder in der außerhochschulischen Weiterbildung zum/zur Suchttherapeut/in des Gesamtverband für Suchthilfe e.V. tätig sind. 

Das Studium kann nur im Wintersemester (Semesterbeginn 01. Oktober) aufgenommen werden.
Die Ausschlussfrist für den Eingang des Zulassungsantrages endet für das Wintersemester mit dem 15. August.

Zum Masterstudium können Sie zugelassen werden, wenn Sie:

  • 1. über einen Studienabschluss in Medizin, Diplomstudium der Psychologie verfügen oder einen Abschluss eines konsekutiven Master-Studiengangs in Psychologie mit der Berechtigung zur Ausbildung zur/m Psychologischen Psychotherapeut/in, Diplomstudiengang der Sozialarbeit resp. Sozialpädagogik oder Bachelor in Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung haben,
  • 2. eine mindestens 50%ige hauptamtliche Tätigkeit in einer Einrichtung der ambulanten, teilstationären oder stationären Suchthilfe ausüben,
  • 3. eine zu Beginn des Studiums mindestens einjährige berufliche Erfahrung in der Suchthilfe vorweisen können,
  • 4. die Möglichkeit haben, eine mindestens sechs Wochen andauernde kontinuierliche Einzel- oder Gruppenbehandlung durchführen zu können,
  • 5. ein Eignungsgespräch vor Beginn des Studiums erfolgreich absolviert haben.
  • Es können ebenfalls Studierende zugelassen werden, die bereits außerhochschulisch eine von der Rentenversicherung anerkannte suchttherapeutische Weiterbildung absolviert haben, und im Rahmen des Studiengangs den weiteren Masteranteil studieren möchten. In diesem Fall wird die suchttherapeutische Ausbildung anerkannt und auf die zu erbringenden Leistungen angerechnet.

Modulübersicht

Modularisierung im Studium bedeutet eine Studienstruktur, bei der Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Übungen, Praktika, Exkursionen oder Seminare zu thematischen Einheiten, den Modulen, zusammengefasst werden. Die Zusammensetzung eines Moduls wird bestimmt durch die Kompetenz, die durch das Absolvieren dieses Moduls erlangt werden soll.

Das Modulhandbuch enthält Informationen zu Dauer, Credits, Prüfungsart, Voraussetzungen, Lernergebnis, Arbeitsaufwand, Lernform, Inhalte, Literatur, Modulverantwortlichen der Module eines Studiengangs. Weitere Informationen im Leitfaden zur Modularisierung und Leistungspunktvergabe der Bund-Länder-Kommission. Die Modulübersicht und die Studieninhalte können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Download

Die beruflichen Perspektiven sind mit einem abgeschlossenen Master in Suchttherapie und Sozialmanagement für Sie sehr vielfältig. Sie können suchttherapeutisch in Einrichtungen der medizinischen (Sucht-)Rehabilitation unter Kostenträgerschaft der Deutschen Rentenversicherer arbeiten. Zu diesen Einrichtungen gehören vor allem Suchtfachkliniken, Fachambulanzen und Beratungsstellen mit Zulassung zur Durchführung von medizinischen Rehabilitationsbehandlungen. Aber auch in anderen Feldern der Suchthilfe werden suchttherapeutisch qualifizierte MitarbeiterInnen benötigt (z.B. Psychosoziale Begleitung von Substituierten, Betreute Wohngemeinschaften, stationäre Nachfolgeeinrichtungen). Der Aufstieg in Führungspositionen wird durch die suchttherapeutische Zusatzausbildung und durch den weiteren Schwerpunkt in Management erleichtert. Mit Vertiefung wissenschaftlicher Kenntnisse und Kompetenzen eröffnen sich weiterhin Einstiegsmöglichkeiten in das Feld der sozialwissenschaftlichen Suchtforschung.

Weiterführende Informationen

Prof. Dr. Heino StöverID: 1906
letzte Änderung: 17.10.2018