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"Mobility goes Additive" – Studi-Wettbewerb des VDI

Spaß, Spannung und Medaillenfieber

Einmal jährlich lädt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gemeinsam mit dem Netzwerk Mobility goes Additive e.V. zu einem internationalen und interdisziplinären Studierenden-Wettbewerb ein. Teams von unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten treten gegeneinander an und entwickeln innerhalb von 48 Stunden eine Lösung für eine technische Problemstellung, anschließend werden die Ideen vor einer Jury präsentiert. Der thematische Fokus der Challenges liegt dabei auf den Potenzialen der additiven Fertigung im Zusammenhang mit Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich Mobilität und Medizintechnik. Jedes Jahr findet der Wettbewerb an einem anderen Ort in Deutschland statt.

Die Frankfurt UAS war schon viermal mit einem Team vertreten: 2023 in Düsseldorf, 2024 in München, 2025 in Stade bei Hamburg und 2026 in Friedrichshafen am Bodensee. Für die Gruppen war es jedes Mal eine hochspannende Erfahrung, gemeinsam unter Zeitdruck ein Produkt zu entwerfen und dabei ihre Fähigkeiten und Soft Skills zu testen. Auch 2027 wird voraussichtlich wieder ein Studi-Team unserer Hochschule an den Start gehen.

Neugierig? Prof. Dr.-Ing. Dominico koordiniert die Wettbewerbsteilnahme und freut sich, von Ihnen zu hören.

Nachberichte: So liefen die vergangenen Wettbewerbe

Enormer Zeitdruck, ein interdisziplinäres Studi-Team und eine Challenge aus dem Bereich Mobilität oder Medizin – das sind die Hauptzutaten des Studierendenwettbewerbs Mobility/Medical goes Additive, den der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) jährlich ausrichtet. Zum vierten Mal hat ein Team unserer Hochschule an dem Event teilgenommen und reiste dafür nach Friedrichshafen am Bodensee. Die Frankfurter belegten den fünften von 16 Plätzen.

Interdisziplinäres Team: Acht Köpfe, vier Studiengänge

In diesem Jahr lautete die Aufgabe, innerhalb von 48 Stunden ein innovatives und nachhaltiges Konzept für eine Erweiterung von Passagiersitzen zu entwickeln. Für die Ausarbeitung ihres Pitches brachte die achtköpfige Gruppe, Team „Aynox Systems“, Know-how aus verschiedenen Studiengängen mit: Produktentwicklung und Technisches Design, kurz PED (Malik Aledjo, Besnik Krivonjeva, Nils Kuhn und Toni Silbermann), Service Engineering (Luis Kinzler), Maschinenbau (Emil Battefeld) und Wirtschaft (Giovanni Mongelli von der Frankfurt School of Finance). Teamleiter Marc Irzykiewicz studiert gleichzeitig Maschinenbau und PED. Ausgehend von ihrer Beobachtung, dass viele Menschen im Zug am Laptop arbeiten und dabei eine für den Rücken ungünstige Sitzhaltung einnehmen, entwarf das Team ein in Höhe und Neigung verstellbares Tischmodul für ICE-Klapptische.

Keine „Schildkrötenposition“ beim Arbeiten im Zug

„Wer im Zug an einem Laptop arbeitet, sitzt meist in einer Art Schildkrötenposition, weil sich der Bildschirm auf dem flachen Zugtischchen zu weit unten befindet“, erklärt Irzykiewicz. „Dank unseres Tischmoduls kann jeder den Bildschirm so positionieren, wie es für eine aufrechte Sitzhaltung am sinnvollsten ist.“ Der ‚ErgoDesk‘ – so tauften die Frankfurter ihr Produkt – verfügt über ein sogenanntes Scherenscharnier und ist als versenkbares Teil des üblichen ICE-Klapptisches konstruiert. Bei ohnehin notwendigen Wartungen sollen die neuen Tische nach und nach eingebaut werden, um Montagekosten zu sparen. „Außerdem nutzen wir in unserem Modell fast ausschließlich Materialien wie Aluminium und High Pressure-Laminat, die in ICEs bereits eingesetzt werden und die bestimmte Sicherheitsstandards für den Zugverkehr erfüllen“, sagt der Teamleiter. So würden aufwändige Tests und Zertifizierungen vermieden.

Kompromisse als Teil des Wegs zur Lösung

Ihre Lösung mussten die acht Studenten am Sonntagnachmittag vor einer Jury aus Vertreter*innen etwa von der DB, Airbus und Rolls-Royce präsentieren. „Wenn wir unseren Vortrag noch besser vorbereitet hätten, dann wären wir vielleicht sogar auf dem Treppchen gelandet“, vermutetet Irzykiewicz. „Aber mit unserem fünften Platz sind wir trotzdem voll zufrieden.“ Es sei spannend gewesen, ein Projekt von der Idee bis zum fertigen Prototypen umzusetzen. Gleichzeitig habe die Gruppe viel gelernt: „Mit acht Personen im Team mussten wir immer wieder Kompromisse schließen – und haben festgestellt, dass sie Teil des Wegs hin zu einer sehr guten Lösung sein können.“

„Wertvolle Erfahrung für unsere Studierenden“

Prof. Dr.-Ing. Stefan Dominico, der vor drei Jahren den Impuls zur Teilnahme am Wettbewerb „Mobility goes Additive“ gab und die Teams der Frankfurt UAS betreut, freut sich über das gute Ergebnis. „Für alle diesjährigen Teilnehmer war der Wettbewerb Neuland. Die Gruppe kann stolz darauf sein, dass sie die Herausforderung gemeinsam gemeistert und in kürzester Zeit ein so gut durchdachtes Produkt entwickelt hat.“ Er hofft, dass auch 2027 wieder ein Team der Frankfurt UAS an den Start gehen wird: „Wir stellen immer wieder fest, was für eine wertvolle Erfahrung es für unsere Studierenden ist, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in einem solchen Rahmen testen zu können.“

Es gibt Erlebnisse im Studium, die setzen etwas ganz Besonderes in Gang. Für eine kleine Gruppe Studierender unserer Hochschule war das die Teilnahme am Wettbewerb „Mobility goes Additive“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Frühjahr 2024 in München. Ganz knappt schrammte das Team am 3. Platz vorbei – und schwor sich: Nächstes Jahr schaffen wir es aufs Treppchen. So kam es, dass die Bachelor-Studierenden Dominik Boschner, Tanja Detzel, Julia Gordeev, Julius Kintscher, Antonia Kurtz und Silim Ndiaye an einem wolkigen Apriltag nach Stade bei Hamburg reisten, um sich der Herausforderung erneut zu stellen.  

Kreativ unter Zeitdruck

Ziel des jährlichen Wettbewerbs, den der VDI in Kooperation mit dem Netzwerk Mobility goes Additive e.V. ausrichtet, ist es, Studierenden zu vermitteln, wie sie gemeinsam komplexe Probleme unter Zeitdruck lösen können. Ein inhaltlicher Fokus liegt dabei auf den Möglichkeiten des 3D-Drucks („Additive Fertigung“) im Bereich Mobilität und Medizintechnik. 48 Stunden haben die Teilnehmenden Zeit, eine Idee zu entwickeln – dann präsentieren sie ihre Konzepte vor einer Jury. Eine Voraussetzung: Die Gruppen müssen interdisziplinär aufgestellt sein. Das Team der Frankfurt UAS hat mit Julia Gordeev eine Wirtschaftsinformatikerin an Bord, die anderen Mitglieder studieren Maschinenbau (Dominik Boschner und Tanja Detzel) sowie Produktentwicklung und Technisches Design (Julius Kintscher, Antonia Kurtz und Silim Ndiaye).

Gesucht: eine Idee, die Leben rettet

Nach ihrer Ankunft beim Gastgeber Airbus in Stade warteten die Frankfurter*innen zusammen mit 16 anderen Gruppen gespannt auf die Bekanntgabe der Aufgabenstellung. In diesem Jahr sollten sie ein innovatives Produkt für die Lebensrettung entwickeln, das idealerweise eine Marktlücke füllt. Keine kleine Herausforderung, aber das Team hatte genügend Motivation im Gepäck: „Schon 2024 war es beeindruckend, zu sehen, was man schaffen kann, wenn sechs kreative Köpfe 48 Stunden lang zusammenkommen. Deshalb waren wir hochmotiviert“, sagt Kurtz. Der erste Tag stand im Zeichen der fiebrigen Ideenfindung. „Aus München wussten wir schon, dass dieser Prozess am längsten dauert. Manchmal denkt man zwei Stunden an einer Idee herum, stellt sie den anderen vor – und dann ruft einer, ‚Moment, das gibt es schon‘“, erzählt Ndiaye. Doch am Ende des Tages stand die Idee: eine Scanstation, an der Sanitäter*innen-Taschen daraufhin geprüft werden können, ob sie auch wirklich alles benötigte Material enthalten.

Effizient, schnell und papierlos

Teamkapitän Boschner ist selbst Sanitäter und erklärt den Mehrwert dieser Idee: „Sani-Rucksäcke werden dreimal am Tag kontrolliert. Sind wirklich noch genügend Mullbinden, Einmalhandschuhe, Dreieckstücher und so weiter da? Ein händischer Check mit Papierliste dauert etwa 15 Minuten. Was, wenn dafür gar keine Zeit ist, weil man zum nächsten Einsatz gerufen wird? Und was, wenn sich die Person, die kontrolliert, mal vertut? Unsere Station scannt die Tasche in Sekundenschnelle und zeigt an, was fehlt und wo es im Lager zu finden ist.“ So könnten Sanitäter*innen nicht nur wertvolle Zeit sparen, die im Ernstfall womöglich Leben rettet. Auch die vergleichsweise umständlichen Papierlisten, bei deren Kontrolle es immer wieder zu Fehlern kommt, fallen weg. „Und der Check der Taschen ist ganz einfach, im Zweifel kann das künftig ein Praktikant übernehmen“, sagt Boschner. Einsatzfelder für die Scanstation sieht das Team nicht nur im zivilen Rettungsdienst, sondern auch bei Festivals, bei Naturkatastrophen oder in Krisengebieten. Fördergelder – der Business Plan ist ein wichtiges Element bei der Bewertung der Idee – könnte es sowohl von der EU als auch vom Bund geben.

Geheimrezept Begeisterung

Für die Ausarbeitung ihrer Idee, den Bau eines Prototyps und die Vorbereitung ihrer Präsentation blieb der Gruppe Tag zwei des Events. Die Erfahrung aus dem Vorjahr war dabei Gold wert. „Den intensiven Zeitdruck kannten wir ja schon, deshalb konnten ein wenig entspannter an das Ganze herangehen. Wir waren sicher, auch diesmal alles schaffen zu können“, berichtet Kintscher. Ndiaye ergänzt: „Außerdem sind wir noch strukturierter an die Arbeit herangegangen, haben Recherche- und Feedbackphasen abgewechselt.“ Ihr vielleicht wichtigstes Learning fasst er so zusammen: „Man muss selbst begeistert vom eigenen Konzept sein, dann kann man auch die Jury anstecken.“

Gold beim dritten Anlauf?

Und das gelang tatsächlich – die Frankfurter*innen holten Silber. „Als klar war, dass wir es aufs Treppchen schaffen, war die Freude groß“, erzählt Kintscher. Auf der Silbermedaille will sich das Team allerdings nicht ausruhen: Beim Wettbewerb 2026 soll es endlich der erste Platz werden. Darüber würde sich auch Prof. Dr. Stefan Dominico, der die Studierenden zur Teilnahme am Wettbewerb ermutigt hatte, freuen. Schon 2023 waren einige seiner Studierenden bei dem Event angetreten. Zwar waren sie auf dem vorletzten Platz gelandet, kehrten aber trotzdem begeistert zurück. Die neue Gruppe, die sich übrigens zum Großteil schon aus dem Erstsemester-Startprojekt der maschinenbautechnischen Studiengänge kennt, hatte sich vor der Reise nach München 2024 Tipps bei den „alten Hasen“ geholt.

Wo der Wettbewerb im kommenden Jahr stattfindet, ist noch nicht bekannt. Fest steht jedoch: Das Team der Frankfurt UAS wird wieder mit dabei sein.

Studierende unserer maschinenbautechnischen Studiengänge haben Ende April am Wettbewerb „Mobility/Medical goes Additive – The VDI Student Competition“ in München teilgenommen. Der Wettbewerb, der vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgerichtet wurde, war gleichzeitig Plattform für Studierende verschiedener Disziplinen, um die eigenen Fähigkeiten im Bereich des 3D-Drucks und der Digitalisierung zu demonstrieren. Der Wettbewerb bot zudem die Möglichkeit zum Netzwerken mit Vertreter*innen aus der Industrie. In den gemeinsamen Abendveranstaltungen konnten die Studierenden Kontakte knüpfen und wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen gewinnen.

Im Fokus: Advanced Robotics

Im Wettbewerb mussten die Teilnehmenden in interdisziplinären Teams innerhalb von zwei Tagen eine komplexe Aufgabe, die ihnen erst beim Start des Wettbewerbs bekanntgegeben wurde, lösen. „Die Herausforderung bestand darin, ein innovatives Produkt zu entwickeln, das ein aktuelles Problem mit Advanced Robotics und additiver Fertigung löst. Dies erforderte nicht nur technisches Know-how, sondern auch Teamwork, Kommunikationsfähigkeiten und Problemlösungsstrategien“, erklärt Prof. Dr. Stefan Dominico, Professor für Maschinenbau am Fb 2.

Platz 4 von 13 für unser Team

Die Ergebnisse der Teilnehmenden wurden vor einer Jury ähnlich wie im TV-Format „Die Höhle der Löwen“ präsentiert und anschließend bewertet. Gemeinsam belegten unsere Studierenden Julius Kintscher, Silim Ndiaye, Antonia Kurtz, Tanja Detzel und Dominik Boschner, allesamt Studierende im vierten Semester der Studiengänge Maschinenbau und Produktentwicklung und Technisches Design (PED), mit Jonathan Marquardt, Psychologie-Student der Universität Konstanz, den vierten von insgesamt 13 Plätzen für unsere Hochschule.

Wie fühlt es sich an, in fremder Umgebung eine unbekannte Herausforderung serviert zu bekommen und unter Zeitdruck gemeinsam nach einer Lösung zu suchen? Fantastisch – sagt ein Team, das es wissen muss: Fünf Studierende der Frankfurt UAS haben kürzlich am Ingenieur/-innen-Wettbewerb „Mobility goes Additive“ in Düsseldorf teilgenommen.

Lasst Lastendrohnen landen!

Der jährliche Wettbewerb wird vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Kooperation mit dem Netzwerk Mobility goes Additive e.V. ausgerichtet. Ziel ist es, Studierenden zu vermitteln, wie sie komplexe Probleme in interdisziplinären Gruppen lösen können. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf den Möglichkeiten des 3D-Drucks („Additive Fertigung“) im Bereich Mobilität und Medizintechnik. Beim diesjährigen Wettbewerb lautete die Herausforderung, eine Landeplattform für Lastendrohnen zu entwickeln, die auch über eine Be- und Entladefunktion verfügen sollte. Einen passenden Anwendungsfall musste jede Gruppe selbst skizzieren. Als Kooperationspartner war das deutsche Luftfahrtunternehmen Volocopter an Bord.

"Raus aus dem Studienalltag"

Fünf Studierende des Master-Studiengangs Allgemeiner Maschinenbau und des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau – Nicole Eichner, Nadim Miakhil, Leon Crecelius, Philipp Metz und Matthias Stamm – bildeten das Team der Frankfurt UAS. Aufmerksam gemacht auf den Wettbewerb hatte sie der Leiter des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau, Prof. Stefan Dominico. „Er hat uns ermutigt, die Herausforderung anzunehmen“, erzählt Teamcaptain Nadim Miakhil. „Neben unserer technischen Leidenschaft lag unsere Motivation für die Teilnahme darin, mal aus dem Studienalltag herauszukommen, neue Erfahrungen zu sammeln und uns zu vernetzen.“ Für ein Wochenende reiste die Gruppe nach Düsseldorf: Am Freitagvormittag wurde die Aufgabenstellung bekanntgegeben, dann blieben anderthalb Tage Zeit, um eine Lösung auszuarbeiten. Am Sonntagvormittag mussten die Ergebnisse eingereicht und präsentiert werden.

Perspektivwechsel dank Mentorinnen und Mentoren

Das Team der Frankfurt UAS entschied sich für einen Anwendungsfall aus der Baubranche. „Unser Szenario sah den Einsatz der Lastendrohnen auf Baustellen vor“, erklärt Teammitglied Nicole Eichner. „Die Drohnen sollten Europaletten mit Material transportieren und dabei Kräne ersetzen, die in der Miete vergleichsweise teuer und zudem nicht so flexibel wie Drohnen sind.“ Bei der Ausarbeitung ihrer Lösungen wurden die Wettbewerbsgruppen in regelmäßigen Abständen von sogenannten Mentorinnen und Mentoren besucht – erfahrene Persönlichkeiten aus der Wirtschaft. „Ein ehemaliger Lufthansa-Pilot und Unternehmensgründer hat uns zum Beispiel hilfreichen Input zum Thema ‚Entscheidungen treffen‘ gegeben“, berichtet Eichner. Miakhil ergänzt: „Die unterschiedlichen Perspektiven der Mentorinnen und Mentoren waren Gold wert, ihre gezielten Fragen haben uns immer wieder auf neue Gedanken gebracht.“ Sehr gefreut hat sich die Gruppe auch über den Besuch ihres Hochschullehrers. „Prof. Dominico ist am Samstag eigens angereist, dafür waren wir sehr dankbar“, sagt Eichner. „Er hat uns mental und fachlich unterstützt und den Wettbewerbsdruck ein wenig gelindert.“

Aha-Momente statt Komfortzone

Bei der abschließenden Bewertung der Konzepte durch die Jury erreichte das Team leider nur Platz 8 von 9. „Wir haben die Gewichtung des Businessplans und der Marketingstrategie zwar vor Augen gehabt, aber nicht rechtzeitig den Übergang aus der Entwicklungsphase geschafft“, so Miakhil selbstkritisch. „Die Siegerpräsentation, in der es ums Verladen von Löschwasser bei Waldbränden ging, war visuell ansprechend und sehr werblich. Unsere Präsentation hingegen hätte besser in ein wissenschaftliches Kolloquium gepasst.“ Trotzdem ist das Team zufrieden – aus zwei Gründen: Zum einen habe ein Vertreter von Volocopter bestätigt, dass die Lösung der Frankfurter/-innen technisch gut und umsetzbar gewesen sei, erzählt der Teamcaptain. „Zum anderen haben wir beim Wettbewerb so viel gelernt, dass die Platzierung am Ende zweitrangig war. Prägend war zum Beispiel die Erfahrung, schnell auf die unterschiedlichsten Situationen reagieren zu müssen. Mich persönlich hat es außerdem fasziniert, wahrzunehmen, dass Menschen im übertragenen Sinne unterschiedliche ‚Sprachen‘ sprechen, in diesem Fall eine ‚technische‘ und eine ‚wirtschaftliche‘.“ Und Eichner findet: „Wir haben unsere Komfortzone verlassen. Das war zwar nicht immer angenehm, dafür haben wir aber viele Aha-Momente erlebt. Und wir haben eindringlich gelernt, dass es okay ist, Fehler zu machen und dass sie die Grundlage fürs Besserwerden sind.“ Nicht zuletzt schätzen die Studierenden auch die vielen neuen Kontakte, die sie in Düsseldorf knüpfen konnten.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb

Prof. Dominico freut sich über die positiven Erfahrungen der fünf jungen Maschinenbauer/-innen: „Es ist wunderbar, zu sehen, mit welchem Teamgeist, Durchhaltevermögen und mit welcher Leidenschaft sich unsere Studierenden der Herausforderung gestellt und welche spannenden Impulse sie mit nach Hause genommen haben“, sagt er. „Ich bin sehr stolz auf unser Team.“ Die Gruppe denkt derweil schon ans nächste Jahr – 2024 möchte das Team unbedingt andere Studierende dazu motivieren, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing.
Stefan Dominico
Studiengangsleiter Maschinenbau Doppelabschluss-Programme mit der Universidad de Cádiz (UCA)
Gebäude BCN, Raum 625
Kristina RoseID: 15695
letzte Änderung: 05.05.2026