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"Kein Studium für nebenbei - aber es lohnt sich"

Statement eines unserer Absolventen

Die ersten vier Semester des Doppelabschluss-Programms Maschinenbau verbringt man in Frankfurt. Was mir hier gefallen hat, ist, dass vielen Professoren wirklich etwas daran liegt, ob die Studierenden den Lernstoff verstehen. Themen wie Technische Mechanik haben mir besonders viel Spaß gemacht, aber beispielsweise auch der Blick „über den Tellerrand“ beim Thema Angewandte Informatik. Zu Beginn meines Jahrs in Spanien habe ich an einem Sprachkurs teilgenommen und so direkt viele andere Austauschstudenten kennengelernt. Das Studium in Spanien gestaltet sich etwas anders als hier: Schon während des Semesters gibt es viele Teilklausuren und Abgaben, nicht erst am Semesterende. Anfangs fiel es mir wegen der Sprache nicht ganz leicht, mitzukommen. Mit der Zeit ging es dann besser – besonders geholfen hat mir, dass ich spanische Freunde gefunden habe, mit denen ich zusammen lernen konnte. Insgesamt war das Jahr eine tolle Erfahrung. Es hat mir viel mehr gebracht als „nur“ gute Sprachkenntnisse und den „Grado en Ingeniería Mecánica“. Gegen Ende meines Studiums war ich für einige Monate sogar noch ein zweites Mal im Ausland, diesmal in Südfinnland an der Technischen Universität Lappeenranta. Wer Maschinenbau deutsch-spanisch studieren will, sollte auf jeden Fall Interesse an Mathe haben und offen dafür sein, neue Menschen kennenzulernen. Es ist kein Studium „für nebenbei“ – aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Hendrik Morr
Prof. Dr.-Ing. Stefan DominicoID: 8674
letzte Änderung: 21.09.2020