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Prof. Patricia Hoeppe

Professur für intermediale kulturelle Bildung.

Prof. Dr.
Patricia Ines Höppe
Stellv. Studiengangsleiterin Performative Künste in sozialen Felder
Gebäude 2, Raum 306
Fax : +49 69 1533-2809

Sprechzeiten

Donnerstag von 12:00-13:00 Uhr in Raum 506.

Studienschwerpunkt

Kultur Ästhetik Medien

 

Lehreinheit

Intermediale Kulturelle Bildung

„Wir schauen auf ungelöste Situationen in der Gesellschaft. Es passiert, dass Menschen in etwas hineinschlittern, sei es aus biographischen oder gesellschaftlichen Gründen, mit dem Resultat, daß sie leiden. Um dies zu verstehen, begeben wir uns performativ in diese Situation hinein. Wir experimentieren mit verschiedenen ästhetischen Ebenen und Perspektiven und entwickeln eine mehrdimensional-intermediale, eine ästhetisch-künstlerische Lösung, die in die Lebenswirklichkeit hinein wirken kann.“

Patricia Hoeppe

Intermedial-performatives Stadtprojekt 

In einer Kleinstadt bei Frankfurt werfen Vorkommnisse die Frage auf, ob sich das Stadtbild durch Kunst positiv verändern kann.

Um dieser Frage nachzugehen, konzipierte Patricia Hoeppe das „intermedial-performative Stadtprojekt“. Hier sollen innerstädtische Strukturen erkannt, sowie Potentiale und Möglichkeiten aufgezeigt werden, um das städtische Miteinander zu fördern. Ein künstlerisch-performativer Umgang mit den sich zeigenden Themen soll positiv in die städtische Lebenswirklichkeit hineinwirken.

Patricia Hoeppe entwickelte hierfür das Konzept der „intermedialen Stadtaufstellung“. 
In der „Stadtaufstellung“ werden Vertreter aller wichtiger sozialen und kulturellen Einrichtungen, Personen und Orte ähnlich einer systemischen Aufstellung in einer eigens dafür präparierten Fabrikhalle „aufgestellt“. Auf diese Weise sollen in dem so genannten „inneren Handlungsstrang“ interessante Kommunikations- und Handlungsstrukturen offensichtlich und bearbeitbar werden. Der Prozess der Stadtaufstellungsarbeit wird räumlich skizziert und von Studierenden beobachtet und gefilmt.

Die Zwischenergebnisse führen zum so genannten „äußeren Handlungsstrang“. Die Professorin erarbeitet mit ihren Studierenden künstlerisch-performative Aktionen und Projekte, die in und unter den Gruppierungen im realen Stadtraum durchgeführt werden. Beobachtet wird, wie innerer und äußerer Handlungsstrang ineinanderwirken und wie sie das Stadtbild beeinflussen.

Zum Abschluss des Projektes findet als Essenz der einjährigen Arbeit ein „Happening“ für alle Bürger statt. 

Bachelor Soziale Arbeit

  • M 17/18 „intermedial-performatives Stadtprojekt“
  • M 16 „bildnerisches Gestalten“
  • M 16 „Performance und Bild“
  • M 16 „Skulptur und soziale Plastik“
  • M 5.1. „Performance“
  • M 5.1. „Kunst und Leben - Happening“

angebotene intermediale Techniken

  • Performance, Happening, Installation und Skulptur (u.a. Ready-Mades, Müll- und Fundstücke, Ton, Gips, Papier), Assemblage und Collage, Video, Fotografie, Malerei, Zeichnung, Druckverfahren (Tief- und Siebdruck)

künstlerische Qualifikationen

  • Meisterschülertitel / Prof. Rebecca Horn, Universität der Künste Berlin
  • Diplom-Kommunikationsdesignerin, Universität der Künste Berlin

studierte bei

  • Prof. Rebecca Horn (Meisterschülerin)
  • Prof. Maria Vedder / experimentelle Mediengestaltung, Universität der Künste Berlin
  • Prof. Heinz Biederbick / Bildhauerei, Universität der Künste Berlin
  • Gerrit-Rietveld-Academie Amsterdam: Abschluss BFA 
  • Bezalel Art School Jerusalem / Gaststudentin

künstlerisch vertreten durch

  • imai, intermedia art institute, Düsseldorf
  • media 235, Köln
  • Museo Centro de Arte Contemporanea, Santiago de Compostela, Spanien
  • Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie, FU Hagen
  • Kunst-Pädagogik, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Zusatzqualifikationen

  • Gestaltungs- und Sozialtherapeutin
  • staatlich anerkannte Physiotherapeutin (Universitätsklinik Heidelberg) mit Zusatzqualifikation in Psychomotorik
  • „the walkings, the crossings and the passings“ über Wege-Performances, Vokal-Verlag Leipzig, Juni 2010
    Feature „Patricia Hoeppe“, DVD 20 min, artinfacts 2007
     
  • Interview zur Vernissage im Cabaret Voltaire, Zürich, 19.01.2008 Freier Kanal, Blog.rebell.tv/patricia-hoeppe-kriechen-und-kleben.html
     
  • 37° „Nur das Beste für mein Kind - Karrierestress schon für die ganz Kleinen“ Interview zur Kunstfrühförderung von Vorschulkindern, Sendung vom 20.07.2010 videoondemand www.37grad.zdf.de
     
  • Beitrag zur gestaltungstherapeutischen Körperskulptur in „Sozialtherapie in Aktion“, Affenkönigverlag 2001
     
  • Beiträge in verschiedenen Ausstellungskatalogen: u.a. „Bilder gegen die Dunkelheit“ „When Rock an Ocean meet“, „Lux“, „#Chiffre“

 

Ausstellungs- und Projekttätigkeit im In- und Ausland (Auswahl)

  • „Sitting Lines of Flux“, KiT Düsseldorf 2012
  • „Kriech und Frieden“, „Übungsparcours zum Kriegskriechen“, Cabaret Voltaire, Zürich, 2008 
  • „sky touched ground, ground touched sky“, artcologne 2006
  • „Der Schuss“, Koop zur WM mit der Kulturbrauerei Berlin
  • „The Homeless“, Spring Art Tower, Los Angeles 2005
  • „The Crawlings“, OCMA New Port Beach, USA 2005
  • „Shooting at the German Border“, Haus am Lützowplatz Berlin 2005
  • „Ciao Bella“, in Koop mit der Italienische Botschaft Berlin, Istituto Culturale Berlin 2004
  • „Shooting at the Mexican Border“, artcologne 2003
  • „Fleeing from the Flood“, Kunstprojekt für die Tsunamiopfer in Koop mit Medecines Sans Frontiers und UNICEF, Lichtwerke Hamburg 2003
  • „Feindbilder“, Kunstprojekt mit irakischen Flüchtlingskindern, Atelier am Kreuzberg Berlin 2003
  • „2-Tausend-m-Lauf“, Movie Explosion V, Filmfestival Berlin 2003
  • „Performed Mandala“, Museo Centro de Arte Contemporanea, Santiago de Compostela, Spanien 2000
  • „Sweeping the Pilgrims Path“, zum 2000-jährigen Jubiläum des Christentums, Museo Centro de Arte Contemporanea, Santiago de Compostela, Spanien 2000
  • „Der Fall“, Galerie Hengevoss-Jensen, Hamburg 2001
  • „Bishin zum Rutschen auf den Knien“, Berliner Rathäuser 1999

2012

Berufung zur Professorin für intermediale kulturelle Bildung an der Fachhochschule Frankfurt (jetzt: Frankfurt University of Applied Sciences)

2011 – 2012

Dozentin für Bildende Kunst / Performative Künste an der Fachhochschule Düsseldorf FB Sozial- und Kulturwissenschaften

2009 – 2011

Kunstunterricht – Primarstufe bis Oberstufe – und Kunstprojekte an verschiedenen staatlichen Schulen / Berlin und an der Freien Waldorfschule, eigene Kunst- und Körpertherapiepraxis „creathe“ / Berlin

2003 – 2006

„artinfacts – the moving media company“ für filmische Installation und Bewegtbildgrafik / Berlin

1990 – 2003

therapeutische Tätigkeit in Klinik, Kinderrehabilitation und freier Praxis

1993 – 1995

Dozentin an der Freien Kunstschule Heidelberg

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letzte Änderung: 17.08.2018